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Wieviel Puffer- und Brauchwasserspeicher sind nötig

Erdwärme, Wärmepumpe, Bohrungen, Sonden...
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Beitragvon taumel » 17.09.2006 20:43 Uhr

Plane derzeit eine Wärmepumpenanlage mit 24 kw Heizleistung. Hier die weiteren Daten:
-340m² Wohnfläche
-maximale Vorlauftemperatur derzeit 55 °C
-Parterre Fußbodenheizung mit Heizkörpern, Einliegerwohnung und erster Stock nur Heizkörper.
-4 Bäder mit Dusche, eins zusätzlich mit Badewanne
-8 Personen, verteilt auf WG in Eiliegerwohnung (4 Pers. 2 Duschen) und Hauptwohnung (4 Personen)
-ca. 4500-5000 Liter Öl Jahresverbrauch
-Haus Baujahr 1983 (Tonziegel)

Gibt es Unterschiede bei der Auslegung des Puffers von Sole/Wasser bzw. Luft/Wasser Wärmepumpen, wenn ja welche.
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Beitragvon bernhard geyer » 18.09.2006 20:00 Uhr

55 Grad vorlauftemperatur: Ob da das Einsparpotential noch sehr groß sein wird....
Mit jedem Grad mehr an Vorlauftemperatur benötig man Grob geschätzt 3% mehr Strom (-Kosten) gegenüber 35 einer "normal" ausgelegten Fußbodenheizung sind das 60%! Da solltest Du dir wirklich eine gute Berechnung geben (und nicht von einem Heizungsbauer der mit einer WP evtl nur verdienen will und deine Folgekosten egal sind).

Um die Vorlauftemperatur zu senken kannst Du:

- Dämmung erhöhen (Kostet aber wenn z.B. neue Fassade ansteht gleich mitmachen)
- Stand der Fenster?
- Größere Heizkörper
- Überall Fußbodenheizung

Und sind überhaupt 24 kW nötig? Wenn das Haus eine Energetisch günstige Bauform ist evtl. weniger nötig (Heizlastberechnung).


Für den Bufferspeichr ist die Frage ob du über die WP das erledigen willst (kannst) oder Durchlauferhitzer u.U. sinnvoller wären.

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Beitragvon wptech.de » 12.10.2006 15:19 Uhr

Die Frage ist ja eine andere!! Das Einsparpotential gegenüber einer Ölheizung im gleichem ungedämmten Haus ist hier ja bestimmt der Augenmerk. Die Antwort auf die Frage zum Pufferspeicher ist ja das die Energie von hier wahrscheinlich 24 kW bei nur einer Leistungsstufe ??abgeführt werden muss, dann ist es schon erforderlich einen WWSP mit einem hohen Volumen und damit auch einer grossen Wärmetauscherfläche einzusetzen. Alternativ kann ein Schichtenspeicher z.B. eingesetzt werden der das Brauchwasser über kleinvolumige Wärmetauscher erwärmt ( ist alles nur eine Sache des Geldes ).
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Beitragvon machtnix » 12.10.2006 19:24 Uhr

Laut Schweizer Formel würde dein Wärmebedarf bei ca. 16kW liegen.
http://www.energie.gr.ch/merkblatter/index1.htm

Warum dann eine 24kW Anlage einbauen?

Wärmepumpe ist ja gut und schön,aber bitte nur dort wo es auch sinnvoll erscheint.Das ist bei dir anscheinend nicht der Fall.55°C Vorlauftemperatur.

Ich denke mal das hier in deinem Fall eine Pelletsanlage besser wäre.
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Beitragvon Fred » 17.10.2006 22:11 Uhr

350 qm zu beheizende Wohnfläche und eine "Reserve " für Warmwasser sind normalerweise mit 16-17 Kw Heizleistung zu realisieren. Eventuell solltest Du dich doch mit einen Fachkundigen kontaktieren welcher die anlagenspezifischen Eigenheiten der Hersteller kennt. Außerdem muss diese Anlage ebenfalls fachgerecht montiert werden.Namenhafte Hersteller geben die Anlagen ohnehin nur über die Fachbetriebe/Fachhandel ab. Es gibt Kompaktanlegen welche mit geringsten Pufferspeicher auskommen und diese Größenordnungen Heizleistung problemlos realisieren. Ein Pufferspeicher kann z.B. deine Fußbodenheizung sein, welche im Winter unter ungünstigen Umständen den Warmwassernachheizprozess unterstützen. Einfach mal davon ausgehen daß Fachbetriebe nicht nur das Geld abziehen sondern auch fachtechnische Kenntnisse besitzen. Grüße
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Beitragvon Stephan Ostermann » 18.10.2006 21:53 Uhr

Hallo...

also ohne Pufferspeicher ist der Einsatz einer Solaranlage nicht wirtschaftlich! Die Größe würde ich mit 50-75 Liter je kW ansetzen.
Grüße vom

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Beitragvon Fred » 18.10.2006 22:19 Uhr

Es ging hier um Dimensionierung bzw. Notwendigkeit von Pufferspeicher bei WP Einsatz. Sollte die WP mit Solaranlage gekoppelt werden, ist ein Pufferspeicher notwendig. Besser wäre natürlich dann ein Multifunktionsspeicher.
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Beitragvon mstreib » 11.11.2006 23:41 Uhr

Hallo,

ich würde bei einer WP Anlage die im Mischebetrieb läuft (Fußboden und Radiatoren) auf jeden Fall einen Pufferspeicher einbauen. Die meisten Energieversorger haben im Wärmepumpentarif Sperrzeiten die bis 3x2 Stunden am Tag sein können. Hierdurch werden die Radiatoren sofort kalt. Bei einer Fußbodenheizung wird dies durch das träge Verhalten des Bodens nicht gleich festgestellt. Beim Radiator dagegen schon.

M.Streib

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