Ich möchte gern wissen, ob es grundsätzlich möglich ist ein kleines Ferienhaus (sporadische Sommernutzung) mit einfachsten Mitteln solarthermisch im Winter frostfrei zu halten.
Das Ferienhaus hat 40m², ist einstöckig mit Satteldach, der Giebel liegt nach Süden.
Das Haus wird bald neu aufgebaut, die Bodenplatte wird neu gegossen.
Eine Bodenheizung kann eingebaut werden, die Außenwände, Decke und Dach werden gedämmt. In der Mitte steht ein Holzkaminofen für kalte Tage. Holz haben wir genug.
Die Idee: am Südgiebel einen Warmwasserkollektor und ein Solarmodul 12V senkrecht anbringen. Mittels 12V Umwälzpumpe wird das erwärmte, (mit Frostschutzmittel-) Wasser durch eine Fußbodenheizschlange gepumpt, nur dann wenn auch die Sonne scheint. Damit sollte das System automatisch und bedienerlos immer mal wieder die Raumtemperatur anheben. Für lange und dunkle Zeiten würden wir für die Wasserinstallation eine elektrische Bodenheizmatte auf Frostschutzstellung bereithalten.
Was ich nicht weiß:
- was passiert im Sommer, kann ein solches System abgeschaltet werden und wie kann der Druckanstieg bewältigt werden?
- Können Sie uns kostengünstige und einfache Komponenten für den genannten Zweck empfehlen
- Kann das Ganze überhaupt funktionieren, am liebsten würde ich es mit einem ausgedienten, schwarz gestrichenen Flachheizkörper einfach mal probieren…
- Gibt es in München eine gute Adresse, einen Fachhändler, Solarbastler o.ä., der Verständnis und Erfahrung hat?