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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Bohrgenehmigung in einem Wasserschutzgebiet Stufe 2b

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germanicvs

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Beiträge: 2
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo zusammen,
ich habe vor einigen Tagen das Forum entdeckt und war begeistert. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Erdwärme, da ich mit dem Gedanken spiele mir eine Anlage für mein Haus Bj. 52 etwa 170 Quadrat Fläche zu leisten. Entsprechende Vorarbeiten leiste ich gerade bei der Kernsanierung.
Die Entnahmemenge ist bei mir in Krefeld sehr gut, ich habe mir ein Gutachten von einem Energieberater erstellen lassen nach dem ich auch versuche das Gebäude energetisch zu optimieren.
Die Anlage müsste um die 15 KW liegen und eine Gesamtbohrtiefe von 108 Metern wäre nötig (Was ja auf 3 Löcher aufgeteilt werden könnte).
Nun habe ich beim Umweltamt Krefeld die Anträge für die Bohrung beantragt und bekam ein Formular in dem gelb angemarkert war das keine Genehmigung in Wasserschutzgebieten erteilt würden.
Die Schutzstufe in der ich bin ist 2b also schon am Rand des Schutzgebietes.
Nun gibt es ja die Möglichkeit in die Leitungen der Sonden lebensmittelechtes Ethanol zu füllen und man kann beim Antrag entsprechend argumentieren.
Nun meine Bitte wer hat Erfahrungen mit einer solchen Problematik, damit ich wenigstens einige Argumente/Lösungsvorschläge habe, mit denen ich die Anlage genehmigt bekommen könnte ?
Gruß
Ulli

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bernhard geyer

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Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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> Die Anlage müsste um die 15 KW liegen und eine Gesamtbohrtiefe von 108 Metern wäre nötig (Was ja auf 3 Löcher aufgeteilt werden könnte).

15 KW (Kälteleistung) mit 108 m? Wer hat dir das ausgerechnet? Normalweise wird man mit ca. 50 W/m rechnen und bei 15 kW (Fals es wirklich Kältleistung ist) mußt dem Boden grob ca. 12 KW entzogen werden und dazu benötigst Du ca. 250 m.

Außer man verkauft dir eine WP mit sehr großen Heizstab und dann sind die Stromkosten nicht gerade gering.


Aber abgesehen davon:

1, Kannst Du die Kernsanierung nicht soweit verbessern das die nötige Heizleistung bei weiten geringer ist

2, Wie groß ist das Grundstück. Flächenkollektoren müssen AFAIK nur angemeldet werden und sind Genehmigungsfrei

3, Wie Kalt ist es bei euch im Winter? Wenn du nicht gerade Wochenlang -15 Grad hast wäre eine Luft-WP eine Alternative.

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machtnix

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Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Um die tatsächlcihe Heizlast zu ermitteln solltest du dir einmal die Schweizer Formel anschauen:http://www.energie.gr.ch/merkblatter/index1.htm
Es sind die Merkblätter:Dimensionierung von.....
Sag uns doch bitte deinen Verbrauch vom letzten Jahr.Gas oder Öl?

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machtnix

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 29.06.2006,
Beiträge: 1587
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Hier ist noch eine kleine Hilfe zur Auslegung der Sonde:
http://www.alko-waermepumpen.de/alkowaermepumpen/solewasser/auslegung....

So kannst du selbst nachvollziehen.

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germanicvs

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Beiträge: 2
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Hallo zusammen, vielen Dank für Eure Antworten. Mein Energieberater hat mir einen Verbrauch von 107 kwh/m2 errechnet. Dies werde ich auch erreichen, da ich sehr intensiv isoliere. So komme ich mit einer Heizungsanlage mit etwa 11 KW klar wenn alles fertig ist.
Zu Eurer Anregung eine Anlage zu nutzen, die die Wärme aus der Luft entzieht, so denke ich das die Anlagen noch nicht sehr ausgereift sind und ich da wohl noch Probleme mit den Kinderkrankheiten haben könnte.
Die Hauptfrage ist ja für mich primär, wie kann ich die Genehmigung bekommen?
Welche Möglichkeiten gibt es das Ding gut zu verkaufen das es keine Probleme mit dem Grundwasser gibt.
Danke
Ulli

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JoeDotter

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 05.10.2006,
Beiträge: 7
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Hallo,

es kommt nicht nur darauf an das das System dicht ist, sondern das die verschiedenen Grundwasserschichten wieder versiegelt werden. Da sind nur zertifizierte Betriebe zugelassen.

Von daher verstehe ich den ganzen Zusammenhang nicht so recht. Übrigends Luftrwärmepumpen sind gute Alternativen, wo man sie sinnvoll einsetzen kann.

MfG Joe

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Walter Keil

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Anmeldedatum: 03.10.2006, Wohnort: 82234 Weßling-Hochstadt
Beiträge: 2
Benutzer-Profile anzeigen http://www.walterkeil.de Antworten mit Zitat
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Hallo erstmal !
Wenn es so grundsätzliche Fragen gibt, wie die Frage nach Genehmigungen für Erdwärmesonden nahe Wasserschutzgebieten, sollte man auch die Geothermische Vereinigung / neu: Bundesverband Geothermie, als Auskunftsquelle in Betracht ziehen.
Ist unter Geothermie.de zu finden.
Übrigens könnte die Tiefe der Sonde mit über 100m das Problem darstellen. Denn man besitzt Grund und Boden in Deutschland nur bis zut Tiefe von 100m. Vielleich waäre ja mit 2 Bohrungen a 60m die Situation gelöst. Auf jedenfall mal den Fachverband einschalten !
Da gibts auch die kostenlose Broschüre: "Tipps für Häuslebauer"
die Fragen zur Heizung mit Erdwärme beantwortet.

Grüße
Walter Keil

_________________
Das Klima zwingt uns umzudenken. Das hat eine
ökologisch technische Seite, aber auch eine philosophische.

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