hallo michl,
ich habe kein problem damit, daß du das anders siehst. ich werde es anhand des pelletsverbrauchs auch nicht beurteilen können, weil ich ja keinen referenzofen daneben stehen habe. raushauen werde ich meinen auch nicht, wo er doch gerade erst in mein leben getreten ist (war ja eine liebesheirat und kein 'one-night-stand'

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ich habe leider keine info-adresse, wo du das über den batterieeffekt bei guntamatic nachlesen kannst. ich könnte dir einen scan des guntamatic-angebots mailen, in dem die wasseraufbereitung (als vorgeschrieben) zum oben zitierten stolzen preis angeboten wird.
am einfachsten wäre es, einfach bei guntamatic oder einem heiztechnikbetrieb nachzufragen.
nur kurz zum batterieeffekt (ist wahrscheinlich eh allgemein bekannt): wenn ein weniger edles metall und ein edleres metall in einer elektrisch leitfähigen flüssigkeit nah genug beieinander sind, wandern elektronen vom weniger edlen zum edleren. das hat den nebeneffekt, daß sich das weniger edle abbaut (bis zum verschwinden). das passiert in jeder batterie. bei schiffen besteht dieses problem bei der schiffschraube (oft aus messing) in verbindung mit der welle (stahl). man behilft sich, indem man an die welle eine sogenannte opferanode (also ein ganz unedles metall) anbringt. damit ist die schiffschraube gerettet.
für heizungskessel, die aus zwei verschiedenen metallen gebaut sind, heißt das: das wasser darf nicht elektrisch leitfähig sein (also zb. keine salze enthalten, keine säuren usw.), sonst löst sich eines der metalle auf. die lösung besteht im jährlichen aufbereiten des wassers (zu entsprechenden kosten). bei ökofen ist alles aus edelstahl (bei andern möglicherweise auch), also darf unser heizungswasser, was es will.
nebeneffekte: das effizienteste heizungswasser ist tot, d.h. es hat keine luftbläschen, ist sauerstoffarm. es dauert wochen, bis sich ein frisch eingeleitetes heizungswasser beruhigt hat.
mfg
bast