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Jola63
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Beitragvon Jola63 » 09.09.2006 14:23 Uhr

Ich möchte in meiner Eigentumswohnung eine neue Heinzung einbauen. Es soll durch eine Wärmepumpe beheizt werden. Die Größe der Wohnung liegt bei 75 qm. Der Preis für den Einbau beträgt ca. 13000 Euro.Zur Zeit besitzen wir eine Nachtspeicherheizung. Die Kosten im Jahr berufen sich zwieschen 850 bis 900 Euro. Es ist nicht viel, aber die Qualität des Heizens ist sehr schlecht. Wer kann mir helfen? Welche Vorteile hat die Heizung und welche Nachteile. Was muß man berücksichtigen. Danke für Ihre Antworten.
MfG Jola63 :?:

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Beitragvon machtnix » 09.09.2006 14:42 Uhr

Ist ein Aufstellraum vorhanden?
Ist es möglich eine Fußbodenheizung einzubauen?

Wäre vielleicht nicht besser eine Gasbrennwerttherme einzubauen?

Möglich ist alles,wenn man den Geldbeutel weit genug aufbekommt.
Ob es dann aber noch wirtschaftlich ist?

Für deine Wohnung würde mir mal die Nibe Fighter 410P oder 600P einfallen.
Mehr dazu bei www.nibe.de
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 10.09.2006 10:34 Uhr

Hallo!

Vor die Frage der Anlagetechnik ist die Ermittlung des Wärmebedarfs von Nöten.

Gibt es auf der Gebäudeseite noch Einsparpotentiale? Diese sollten zuerst genutzt werden.

Für den Einsatz der Wärmepumpe sind die spezielle bauliche Voraussetzungen erforderlich.....


Gruß

Thomas Heufers
Zuletzt geändert von Thomas Heufers am 24.11.2006 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Jola63 » 10.09.2006 17:43 Uhr

Ich habe die Möglichkeit die Wp bie uns im Keller aufzustellen. Platz haben wir genug. Es wäre nicht machtbar eine Fussbodenheizung bie uns einzubauen. Ich habe nicht viele Möglichkeiten. Die Einsparpotentiale sind bei uns zwar vorhanden. Z.B eine Wärmedemung, aber leider unsere Nachbarngemeinschaft sieht kein Bedarf daran. Sie möchten kein Geld ausgeben. Velche Baulichevorausetzungen sind notwendig?. Ich habe heute noch die Fa. niebe kontaktiert. Werde auf den Antwort der Fa. warten. Danke für Ihre Mühe.
MfG Jola63
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Beitragvon fritz » 11.09.2006 16:18 Uhr

Es gibt viele verschiedene arten von wärmepumpen, es sollte also erst einmal geklärt werden für welche wrt man sich entscheidet.

da ja im forum geothermie und wärmepumpe gepostet wurde, gehe ich einmal davon aus, das eine erdsonde, oder ein kollektor verwendet werden soll. wobei hier auch genau auf vor und nachteile geachtet werden muss.

folgendes gilt es weiter zu beachten:

*energiebedarf des hauses
*bestimung der heizleistung
*Beurteilung der geologischen situation vor ort, daraus folgernd die
dimensionierung der bohrung
*genaue berechnung der wirtschaftlichkeit der anlage über die zeit gesehen, denn im endeffekt soll ja das ganze kosten sparen, deswegen ist eine genaue analyse aller fakten wichtig...denn, nicht immer ist der einsatz einer wärmepumpe auch wirtschaftlich
*bei einer erdsonde muss auch darauf geachtet werden ob man sich in einem wasserschutzgebiet befindet

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Beitragvon machtnix » 11.09.2006 16:59 Uhr

Haaalllloooooo,
es geht hier um eine 75m² große Eigentumswohnung.Wahrscheinlich noch in einem Mehrparteienhaus,wo soll bitteschön ein Erdkollektor noch hinpassen?
Ich denke mal da hat die Eigentümergemeinschaft etwas dagegen.

Daher die mal als Vorschlag die beiden Nibe Geräte.Wer noch eine andere Lösung in petto hat,her damit.

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Beitragvon wer_ner » 12.09.2006 05:03 Uhr

Hi,

normalerweise darf man in einer Eigentumswohnung
keine Heizung einbauen.
Das ist eine bauliche Veränderung und bedarf einer
einstimmigen Zustimmung aller Eigentümer.

Laß Dich wegen der sonstigen rechtlichen Probleme
(die Heizung gehört z.B. nach dem Einbau, der Gemein-
schaft) ordentlich vom Verwalter beraten.

Werner
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Beitragvon machtnix » 12.09.2006 06:53 Uhr

Hey,wie bist du denn drauf?Dem Fragesteller gehört die Wohnung.
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Beitragvon Jola63 » 12.09.2006 17:27 Uhr

Danke für Ihre Mitteilungen. Es freut mich sehr das man mir helfen wollte. Es soll keine Bohrung stattfinden, lt. der Firma soll es eine Luftwasserpompe eingebaut werden. Die Zusage der Gemeinschat habe ich erhalten. Nur ob sich für uns der Einabau lohnt kann ich nicht erfahren. Stehe jetzt vor einem Rätsel. Soll ich oder soll ich nicht. Die kosten sind zwar noch zu ertragen, aber nach vie vielen Jahren wäre es überhaupt rentabel. Der Stromverbrauch für die nachtspeicherheizung beträgt zwieschen 7000 bis 8000Kw. järlich. Was kann solchie Pompe denn verbrauchen? Danke für Ihre Antwort.
Mfg
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Beitragvon wer_ner » 13.09.2006 19:10 Uhr

@machtnix

ich weiß nicht, wie ich Deine Äußerung werten soll,
wenn jemand die Wohnung nicht gehört, darf er
ohne Zustimmung des Eigentümers nichts machen.
Der Eigentümer einer _Wohnung_ darf aber normaler-
weise auch keine Heizung einbauen. Siehe WEG.

Du mußt es mir nicht glauben, aber es ist so.

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