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wosta
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Beitragvon wosta » 07.09.2006 18:54 Uhr

Hallo zusammen,

welche Versicherung für Photovoltaikanlagen ist "die Beste"?

Ich habe ein Angebot der Mannheimer Versicherung vorliegen. Diese beinhaltet die folgenden Versicherungen:

Sachversicherung, Sach-Anlagenversicherung und Betreiberhaftpflichtversicherung

Der Gesamtbeitrag im Jahr beträgt knapp 149,00 Euro. Hier ist aber auch ein Selbstbehalt von 150,00 Euro mit drin.

Ist das ein faires Angebot oder gibt es noch andere Versicherungen, die die gleichen Leistungen bringen, jedoch günstiger im Beitrag sind?

Für Antworten und evtl. Erfahrungen wäre ich dankbar.

Schöne Grüße
wosta

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Beitragvon Energiesparer » 07.09.2006 19:43 Uhr

wo ist denn dabei die Absicherung gegen Überspannung,
bzw Blitzschaden ????
Die Photovoltaikanlage besteht aus Halbleitermodulen ( sowas wie Transistoren oder Elektronik- Chips)
wenn da der Blitz einschlägt ist alles Schrott....
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Beitragvon solcampo » 13.09.2006 07:49 Uhr

Hallo zusammen,
wir haben vor ein Grundstück in Spanien zu kaufen.

Wer kann mir Auskunft geben wie hoch die Vergütung für ein Solarstrom(durch Dampferzeugung) ist?

Bedanke mich im voraus für Infos.
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Beitragvon wosta » 16.09.2006 16:12 Uhr

Hallo Eneriesparer,

zur Beantwortung deiner Frage möchte ich mitteilen, dass in der mir angebotenen Versicherung nicht nur die "klassischen" Risiken wie beispielsweise Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Blitzschlag, sondern auch Bedienungsfehler, Vandalismus, Diebstahl, Sabotage, Kurzschluß und vieles mehr enthalten sind.

Außerdem sind im Schadenfall Aufräumungs- und Entsorgungskosten, Maurer- und Stemmarbeiten, Bewegungs- und Schutzkosten, Luftfrachtkosten, Schadensuchkosten und Kosten für Gerüste und Arbeitsbühnen jeweils bis 2.500 EUR beitragsfrei mitversichert.

Eine Ausfallversicherung ist ebenfalls mit drin. Diese übernimmt die weggefallene Einspeisevergütung des Gesetzgebers bei photovoltaischen Anlagen, wenn diese z.B. durch einen Blitzschlag zerstört wurde.

Weiterhin beinhaltet das Angebot eine Betreiberhaftpflichtversicherung. Diese hilft bei Schäden gegenüber Dritten, die durch die Photovoltaikanlage entstehen können.

Nun nochmals meine Frage: Ist dieses Angebot von 149,00 Euro/Jahr günstig oder gibt es evtl. günstigere Versicherungen mit den gleichen Leistungen?

Vielen Dank für eure Antworten.
wosta
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Beitragvon MIB24 » 05.10.2006 13:08 Uhr

Hallo Zusammen,

gibt es wirklich die "beste Versicherung"? Meine Recherche zur Photovoltaikversicherung hat ergeben, dass alle nur mit Wasser kochen. In dem einen Punkt ist die Gesellschaft A die bessere, in dem anderen Punkt die Gesellschaft B.

Das Angebot der Mannheimer ist zwar als solches in Ordnung, ich habe mich letztendlich jedoch für die Helvetia entschieden. Das Produkt war mir einfach kompakter.
Neben dem Tarifrechner sind dort auch jede Menge Informationen zur Photovoltaikversicherung aufgeführt.

Der Versicherungsbeitrag ist meines erachtens o. k. . Wenn die Leistungen stimmen, muss es nicht immer das Billigste sein, oder?

MIB24

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Beitragvon wosta » 05.10.2006 14:50 Uhr

Danke MIB24 für deine Mitteilung.

Ich habe bisher jedoch noch keine separate Photovoltaik-Versicherung abgeschlossen, dafür habe ich meinen Wohngebäudeversicherer, die DEBEKA, kontaktiert.

Ich habe dem Vertreter die Sachlage erklärt und er meinte, dass alle Schäden an der Photovoltaikanlage mit der bestehenden Wohngebäudeversicherung abgedeckt seien, außer natürlich die Entschädigung für entgangene Einspeisevergütung beim Schaden an der Anlage.

Ich habe also einen Antrag gestellt, die PV mit in die Wohngebäudeversicherung mit aufzunehmen. Der Vertreter teilte mir mit, dass es evtl. keine Beitragserhöhung hierdurch geben würde, ich bekäme von der Gesellschaft in den nächsten Tagen eine neue Police zugesandt.

Nun ist gestern die Police bei mir zu Hause eingegangen. Es hat sich auch am Beitrag nichts geändert, jedoch ist der Begriff „Photovoltaikanlage“ auch gar nicht in der Police aufgeführt (Aquarium, Fußbodenheizung, Wärmepumpe Ceranfeld sind extra aufgeführt). Nun stellt sich mir die Frage, ob die Photovoltaikanlage auch extra „als versichert“ hier mit schriftlich aufgeführt werden muss oder ob lediglich die Aussage des Vertreters ausreicht, dass die Anlage automatisch mit versichert wäre?

Mir ist bei der Sache etwas unwohl – Keine Erwähnung der Photovoltaikanlage, obwohl dies von mir der Gesellschaft als Eerweiterung der Wohngebäudeversicherung gemeldet wurde.

Soll ich trotzdem eine seperate Versicherung für meine PV-Anlage abschließen oder soll ich meinem Vertreter vertrauen, dass die Anlage komplett in der Wohngebäudeversicherung mit enthalten ist?

Wer kann mit weiterhelfen oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank für eure Antworten.

Schöne Grüße

MIB24
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Beitragvon MIB24 » 06.10.2006 14:35 Uhr

Hallo Wosta,

es gibt diverse Problematiken bzw. Szenarien die eintreten können und zur Folge haben, dass kein Versicherungsschutz besteht.

1. Die Wohngebäudeversicherung leistet nur bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Überspannung muss separat vereinbart werden. Schäden wie
- Fahrlässigkeit
- unsachgemäße Handhabung
- Vorsatz Dritter
- Kurzschluss, Überspannung, Induktion
- Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion von versicherten Sachen oder durch Löschen, Niederreißen, Ausräumen oder Abhandenkommen bei diesen Ereignissen
- durch Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung
- Einbruchdiebstahl, Diebstahl, Beraubung, Plünderung, Sabotage
- höhere Gewalt (z.B. Unwetter - Sturm, Hagel)
- Konstruktions-, Material oder Ausführungsfehler
sind nicht versichert. Somit muss man schon sagen, dass dein Vertreter dich wohl nicht so richtig beraten hat, bzw. er es nicht besser wusste. Die Photovoltaikversicherung bzw. Elektronikversicherung ist halt ein Thema für sich.

2. Die Versicherungssumme der Wohngebäudeversicherung muss um den Wert der Photovoltaikanlage erhöht werden, ansonsten bist du unterversichert. Eine Erhöhung kostet dementsprechend Geld. Geld welches besser in eine Photovoltaikversicherung angelegt ist.


3. Photovoltaikversicherungen für kleinere bis mittelgroße Anlagen haben eine Ertragsausfallversicherung und evtl. auch eine Montageversicherung integriert. Übrigens die Montageversicherung gilt nicht nur bei der Erstmontage. Rausnehmen kann man diese nicht, da es kompakte Produkte sind. Zudem ist das kein nennenswerter Kostenfaktor.

4. Wenn Du deine Investition optimal schützen möchtest, wirst du eine separate Photovoltaikversicherung abschließen müssen. Was sind schon ca. 80 EUR im Jahr gegenüber den Gefahren, die alltäglich passieren können?

Gruß
MIB24
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Beitragvon wosta » 06.10.2006 16:50 Uhr

Danke MIB24,

sehr aufschlussreich und informativ. Endlich jemand, der das ganze einmal aufzählt und richtig erklärt. Du hast mir die Augen geöffnet...

Also hat der Vertreter in meinem Falle lediglich den Wert der PV-Anlage in die Wohngebäudeversicherung eingerechnet. Gottseidank hat dies nicht zu einer Erhöhung des Beitrages geführt, aber die Anlage ist jedenfalls bei der Gesellschaft gemeldet.

Bei der nächsten Gelegenheit werde ich meinen Vertreter einmal kontaktieren und in fragen, ob denn in der Wohngebäudeversicherung deine oben aufgeführten Schäden mit aufgeführt seien. Soll er dies verneinen, so werde ich ihn dann etwas böse anhauen, warum er dies denn damals beim letzten Gespräch nicht auch noch gesagt hat...

"Saubere Beratung" der DEBEKA nenne ich so was - einfach unverschämt. Der Kerl muss doch wissen, was man will, dafür ist der doch da! Auf meine Frage, ob denn jetzt alles mitversichert sei, äußerte er sich mit: "Ja, alles, außer dem Einspeiseverlust, der eintritt, wenn die Anlage defekt ist!" Lügner, kann man nur sagen.

Ich werde mich jetzt jedenfalls mal um eine "richtige" PV-Versicherung kümmern.

Nochmals, vielen Dank für deine Erläuterungen.

Schöne Grüße
wosta
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Beitragvon okastein » 24.05.2012 17:38 Uhr

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