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Daca
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Beitragvon Daca » 19.08.2006 01:35 Uhr

...Sitze grade in meinem Feriendomizil auf einer nördlichen Atlantikinsel (F) mit dem Rücken an einem der Elektroheizkörper und finde angesichts des ewigen Windes draussen, dass es idiotisch ist, den Strom für die Heizung aus dem lokalen "Kraftwerk" (Diesel-Generatoren) zu beziehen.
Ist es denn technisch möglich, sich einen kleinen Windgenerator (möglichst einen kleinen Horizontal-Rotor wg. Genehmigung) auf den Kamin zu montieren und damit eine elektrische Bodenheizung oder irgendwie grossflächige Heizpaneele an der Wand zu betreiben? Vielleicht sogar als Niedervolt-Anlage? Wind gibt's hier im Übermass während des ganzen Jahres und eine Flaute während der kalten Monate so gut wie nicht. Also reine Energieverschwendung, ihn nicht arbeiten zu lassen...
Wäre nett, mir ein paar Tipps zu geben, wie man diese ewige Energie hier mit wenig (finanziellem) Aufwand nutzen könnte...

Grüsse,
Daca

Frank_2
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Beitragvon Frank_2 » 20.08.2006 19:19 Uhr

Hallo Daca,

es gibt hierzu schon eine Reihe von Firmen die fertige Lösungen zu diesem Thema anbieten.
Das ganze nennt sich "Windheizung" und es gibt auch einige Links im Netz.
Die meißten heizen mit dem gewonnenen Strom einen Pufferspeicher (1000L) auf.
Ich kenne eine Anlage mit einem vertikal Rotor, der auch nicht zwingend
genehmigungspflichtig ist.

http://www.tassa.de/anwendung.html

mfg

Frank
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Beitragvon Daca » 20.08.2006 22:27 Uhr

Hallo Frank,
Danke für deine Antwort! Die Tassa-Anlage (das kleinste Modell ist eine 3,5KW-Maschine) kenne ich, mit der "Firma" habe ich schon Kontakt aufgenommen. Die Kauf- und Installationskosten belaufen sich auf ca. 8000€....
Aber eigentlich suche ich was viel kleineres, einen Rotor auf dem Kamin und eine elektrische Direkt-Heizung, wie gesagt. Hab so was noch nirgendwo gesehen. Die zu beheizende Grundfläche ist nur 40 m² gross und die relativ aufwändige Investition einer kleinen Wasser-Zentralheizung scheue ich. Ich werde mich mal im Netz unter der Rubrik "Wohnmobil" schlau machen...

Grüsse,
Daca
Sternenkieker
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Beitragvon Sternenkieker » 21.08.2006 15:44 Uhr

Hallo DACA,
eine sehr viel kleinere Anlage erzeugt leider auch sehr viel weniger Strom :cry:
Zum Heizen reicht so ein kleines Windrad m.e. nicht aus.Viel einfacher und effektiver dürfte da ein einfacher Holzofen sein.
Aber vieleicht gibt es ja noch andere Meinungen.
Rainer
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Beitragvon Daca » 21.08.2006 20:53 Uhr

Sternenkieker hat geschrieben:...Viel einfacher und effektiver dürfte da ein einfacher Holzofen sein.
Stimmt.
Aber auf unserer Insel wächst kein einziger Baum und jeder Holzscheit muss per Schiff angeliefert werden. Keine sehr ökologische Transaktion. Wie gesagt, das einzige, was es hier im Überfluss gibt, ist Wind, Wind, Wind...
Gruss,
Daca
foser1
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Beitragvon foser1 » 23.08.2006 11:15 Uhr

Das Thema gibts hier im Forum schon in ähnlicher Form.

Die Vorschlage beziehen sich teilweise auf Bauteile, die es schon in Auto- bzw. Campingmobilbereich gibt.
D.h. der Generator ist eine Lichtmaschine und die Verbraucher sind 12V-Heizlüfter oder sonstige Wärmeerzeuger. Eigentlich müssten auch einfache Glühbirnen gehen. Sehr interessant fand ich den Vorschlag mit den Diesel-Glühkerzen.

Da für einfache Widerstandsheizungen keine besonderen Anforderungen an Spannungskonstanz und Unterbrechungsfreiheit bestehen, langt eigentlich ein einfacher Generator ohne irgendwelche Regelung.

Ich würde mal bei ebay schauen, ob es passende Angebote gibt.
Fertige Windräder, sogar mit Laderegler gibts eine Menge, z.B.
www.prevent-germany.com

Daca
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Beitragvon Daca » 23.08.2006 23:13 Uhr

@foser1: Danke für die sehr nützlichen Hinweise! Das von dir zitierte Thema hab ich zwar nicht gefunden, aber die genannten Vorschläge scheinen doch eher für ein wohnwagengrosses Gehäuse zu gelten (Glühbirne, Diesel-Glühkerze etc.) und einen Heizlüfter bzw. einen Widerstandsheizkörper will ich mir nicht antun...
Eigentlich ist ja der Umweg über einen Warmwasserspeicher sehr sinnvoll, denke ich, zumal man damit zwei Fliegen mit einer Klappe fängt. Wie müsste denn eine Wind-Generator-Anlage beschaffen sein, die 150 Liter Brauchwasser und einen einzigen (entsprechend grossen) Heizkörper (per zusätzlicher Heizspirale im selben Boiler) bedienen kann? Ich habe im Internet ein Modell gesehen (wbc-systems/eBay-Shop), das 2000 Watt Leistung ( 240 Volt) bringt und ca. 3500€ kostet. Mit über 5m Rotor-"Spannweite" allerdings ein ziemliches Monstrum, das nicht auf's Dach passt. Kann man denn ein solches Gerät direkt an einen WW-Boiler anschliessen? (Habe von Elektrizität so gut wie keine Ahnung!)
Gruss,
Daca
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Beitragvon Fritz Walch » 04.10.2006 10:32 Uhr

Hallo Daca
Warum nicht gleich Wind in Wärme umwandeln?
Warmes Wasser kann gespeichert werden und ist nicht nur für die Heizung gut.
www.mpkg-energie-ohne-ende.de
mfg
Fritz
Uwe Hallenga
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Beitragvon Uwe Hallenga » 04.10.2006 16:58 Uhr

Auf der Internetseite www.kleinwindanlagen.de wirst Du sicherlich fündig. Du darft halt nicht enttäuscht sein, wenn die 100 - 500kWh Strom im Jahr von einer kleinen Anlage beim Heizen nicht gerade im Winter beim Sturm das Wohnzimmer behaglich heizen. Der Ertrag verteilt sich halt aufs Jahr und nicht auf die paar sehr windigen Tage.

Gruß Uwe
Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)
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Beitragvon Energiesparer » 04.10.2006 17:52 Uhr

Hallo Daca,

welche Leistung hat denn dein Elektroheizkörper im Wohnzimmer ??

welche Windgeschwindigkeit ist bei dir ??
solche Windmesser kosten nicht viel, die Windstärke ist aber wichtig.

Was willst du mit der Windmaschine auf dem Kamin??

Ein Windrotor ist ein kleines Kraftwerk, das braucht in jedem Falle
ein guten Masten mit Fundament und Erdleitung

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