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Forum Windkraft

Thema: Mit Windkraft Häuschen heizen?

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Daca

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Poitiers (F)
Beiträge: 20
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Heizen und Kühlen
mit Wärmepumpen


ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
...Sitze grade in meinem Feriendomizil auf einer nördlichen Atlantikinsel (F) mit dem Rücken an einem der Elektroheizkörper und finde angesichts des ewigen Windes draussen, dass es idiotisch ist, den Strom für die Heizung aus dem lokalen "Kraftwerk" (Diesel-Generatoren) zu beziehen.
Ist es denn technisch möglich, sich einen kleinen Windgenerator (möglichst einen kleinen Horizontal-Rotor wg. Genehmigung) auf den Kamin zu montieren und damit eine elektrische Bodenheizung oder irgendwie grossflächige Heizpaneele an der Wand zu betreiben? Vielleicht sogar als Niedervolt-Anlage? Wind gibt's hier im Übermass während des ganzen Jahres und eine Flaute während der kalten Monate so gut wie nicht. Also reine Energieverschwendung, ihn nicht arbeiten zu lassen...
Wäre nett, mir ein paar Tipps zu geben, wie man diese ewige Energie hier mit wenig (finanziellem) Aufwand nutzen könnte...

Grüsse,
Daca

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Frank_2

Erfahrung:
Anmeldedatum: 27.05.2006,
Beiträge: 3
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Hallo Daca,

es gibt hierzu schon eine Reihe von Firmen die fertige Lösungen zu diesem Thema anbieten.
Das ganze nennt sich "Windheizung" und es gibt auch einige Links im Netz.
Die meißten heizen mit dem gewonnenen Strom einen Pufferspeicher (1000L) auf.
Ich kenne eine Anlage mit einem vertikal Rotor, der auch nicht zwingend
genehmigungspflichtig ist.

http://www.tassa.de/anwendung.html...

mfg

Frank

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Daca

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Poitiers (F)
Beiträge: 20
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Hallo Frank,
Danke für deine Antwort! Die Tassa-Anlage (das kleinste Modell ist eine 3,5KW-Maschine) kenne ich, mit der "Firma" habe ich schon Kontakt aufgenommen. Die Kauf- und Installationskosten belaufen sich auf ca. 8000€....
Aber eigentlich suche ich was viel kleineres, einen Rotor auf dem Kamin und eine elektrische Direkt-Heizung, wie gesagt. Hab so was noch nirgendwo gesehen. Die zu beheizende Grundfläche ist nur 40 m² gross und die relativ aufwändige Investition einer kleinen Wasser-Zentralheizung scheue ich. Ich werde mich mal im Netz unter der Rubrik "Wohnmobil" schlau machen...

Grüsse,
Daca

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Sternenkieker

Erfahrung:
Anmeldedatum: 21.08.2006, Wohnort: Bremervörde
Beiträge: 1
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Hallo DACA,
eine sehr viel kleinere Anlage erzeugt leider auch sehr viel weniger Strom Crying or Very sad
Zum Heizen reicht so ein kleines Windrad m.e. nicht aus.Viel einfacher und effektiver dürfte da ein einfacher Holzofen sein.
Aber vieleicht gibt es ja noch andere Meinungen.

_________________
Rainer

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Daca

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Poitiers (F)
Beiträge: 20
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Sternenkieker hat Folgendes geschrieben:
...Viel einfacher und effektiver dürfte da ein einfacher Holzofen sein.
Stimmt.
Aber auf unserer Insel wächst kein einziger Baum und jeder Holzscheit muss per Schiff angeliefert werden. Keine sehr ökologische Transaktion. Wie gesagt, das einzige, was es hier im Überfluss gibt, ist Wind, Wind, Wind...
Gruss,
Daca

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foser1

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 18.07.2006,
Beiträge: 17
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Das Thema gibts hier im Forum schon in ähnlicher Form.

Die Vorschlage beziehen sich teilweise auf Bauteile, die es schon in Auto- bzw. Campingmobilbereich gibt.
D.h. der Generator ist eine Lichtmaschine und die Verbraucher sind 12V-Heizlüfter oder sonstige Wärmeerzeuger. Eigentlich müssten auch einfache Glühbirnen gehen. Sehr interessant fand ich den Vorschlag mit den Diesel-Glühkerzen.

Da für einfache Widerstandsheizungen keine besonderen Anforderungen an Spannungskonstanz und Unterbrechungsfreiheit bestehen, langt eigentlich ein einfacher Generator ohne irgendwelche Regelung.

Ich würde mal bei ebay schauen, ob es passende Angebote gibt.
Fertige Windräder, sogar mit Laderegler gibts eine Menge, z.B.
www.prevent-germany.com...

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Daca

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Poitiers (F)
Beiträge: 20
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@foser1: Danke für die sehr nützlichen Hinweise! Das von dir zitierte Thema hab ich zwar nicht gefunden, aber die genannten Vorschläge scheinen doch eher für ein wohnwagengrosses Gehäuse zu gelten (Glühbirne, Diesel-Glühkerze etc.) und einen Heizlüfter bzw. einen Widerstandsheizkörper will ich mir nicht antun...
Eigentlich ist ja der Umweg über einen Warmwasserspeicher sehr sinnvoll, denke ich, zumal man damit zwei Fliegen mit einer Klappe fängt. Wie müsste denn eine Wind-Generator-Anlage beschaffen sein, die 150 Liter Brauchwasser und einen einzigen (entsprechend grossen) Heizkörper (per zusätzlicher Heizspirale im selben Boiler) bedienen kann? Ich habe im Internet ein Modell gesehen (wbc-systems/eBay-Shop), das 2000 Watt Leistung ( 240 Volt) bringt und ca. 3500€ kostet. Mit über 5m Rotor-"Spannweite" allerdings ein ziemliches Monstrum, das nicht auf's Dach passt. Kann man denn ein solches Gerät direkt an einen WW-Boiler anschliessen? (Habe von Elektrizität so gut wie keine Ahnung!)
Gruss,
Daca

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Fritz Walch

Erfahrung: ***
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Beiträge: 49
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://druckluft.blogspot.com/ Antworten mit Zitat
Hallo Daca
Warum nicht gleich Wind in Wärme umwandeln?
Warmes Wasser kann gespeichert werden und ist nicht nur für die Heizung gut.
www.mpkg-energie-ohne-ende.de...
mfg
Fritz

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Uwe Hallenga

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.09.2005,
Beiträge: 116
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.kleinwindanlagen.de Antworten mit Zitat
Auf der Internetseite www.kleinwindanlagen.de... wirst Du sicherlich fündig. Du darft halt nicht enttäuscht sein, wenn die 100 - 500kWh Strom im Jahr von einer kleinen Anlage beim Heizen nicht gerade im Winter beim Sturm das Wohnzimmer behaglich heizen. Der Ertrag verteilt sich halt aufs Jahr und nicht auf die paar sehr windigen Tage.

Gruß Uwe

_________________
Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)

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Energiesparer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 26.08.2006,
Beiträge: 256
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Hallo Daca,

welche Leistung hat denn dein Elektroheizkörper im Wohnzimmer ??

welche Windgeschwindigkeit ist bei dir ??
solche Windmesser kosten nicht viel, die Windstärke ist aber wichtig.

Was willst du mit der Windmaschine auf dem Kamin??

Ein Windrotor ist ein kleines Kraftwerk, das braucht in jedem Falle
ein guten Masten mit Fundament und Erdleitung

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Daca

Erfahrung: **
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Beiträge: 20
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ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH
@Uwe: Danke, das ist ein sehr guter Tipp gewesen! Werde mich da mal kundig machen, was für unsere Zwecke die geeignete Gerätschaft ist.

@Energiesparer: Zur Zeit befinden sich in dem ca. 40m² grossen Raum drei Elektro-Heizkörper à 1500 Watt (also insgesamt 4500 Watt!) Das war überdimensioniert, das Häuschen ist gut isoliert, die Heizkörper schalten sehr oft ab. Ich dachte dran, die drei durch zwei grosse wasserführende Heizkörper zu ersetzen, die ich an einen Wasserboiler mit zwei Spiralen (Brauchwasser/Heizungswassser) und einem Heizstab anschliessen könnte.
Windgeschwindigkeit: Atlantik-Insel (Ouessant), eigentlich immer Wind, manchmal fliegt sogar die Mütze weg. Gemessen hab ich aber noch nie. Werd ich mal tun.
Kaminmontage: Beide Giebel enden in einem "falschen Kamin" (Bretagne), d.h. ohne echten Abzug. Musste aus ästhetischen Gründen so sein. Sind also zwei stabile Betonklötze, auf denen man bequem was draufmontieren könnte. Auch komfortable Kabel-Verlegung und so...

In meiner naiven Vorstellung müsste die Anlage also eine Kombination aus Wind- und Netz-Strom sein: ein nicht genehmungspflichtiges (und damit relativ kleines) Windrad auf besagtem Kamin (oder diskret neben dem Haus, ginge auch), das so viel zur Warmwasseraufbereitung (Brauch-+Heizwasser) beiträgt, wie es eben dazu in der Lage ist. Der Rest des Strombedarfes müsste dann aus dem Netz dazukommen. Eigentlich einfach, oder? Das wichtigst Bauteil würde wahrscheinlich in dem Kasten stecken, in dem diese beiden Stromanteile aufeinander treffen und je nach Bedarf geregelt werden. Für einen Elektr(on)iker bestimmt kein Problem....??

Grüsse,
Daca

P.S. @Fritz: sorry, aber mit der Seite konnte ich irgendwie nix anfangen...

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