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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: ACALOR wirklich so gut?

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Mueppi

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Hallo Zusammen,

nach nun mehreren Wochen Recherche bin ich über Stiebel - Erdsonde - Heliotherm - Luft jetzt bei einer Ochsner Luftwärmepumpe angekommen. (In meinem Fall eine GMLW 14 plus).

Nun habe ich hier einiges über die Direktkondensations Anlagen von ACALOR gelesen und war zunächst von dem technischen Konzept überrascht. Besonders die hohe Leistungszahl bei niedrigen Temperaturen gefallen natürlich.

Jetzt habe ich mir ein Datenblatt besorgt und folgende Info daraus entnommen:

Lautstärke bei 1 m Abstand: 52 dBA --> ist zu laut
Ab 7 KW ist Doppel-Verdapfer notwendig: L x B x H = 160 - 160 - 120cm --> sehr groß
Leistungszahl bei -15°C: über 3 --> das schafft die Ochsner auch

Dann noch was Generelles: Blanke Kupfer-Rohre als FBH - das hört sich sehr teuer an.

Mein prsönliches Fazit bis jetzt: Das ist keine wirkliche Alternative zu meinem bisherigen Favoriten.

Was meint Ihr.

Gruß
René

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Wero

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Hallo Mueppi
Ich habe eine solche Anlage . Die Aussagen bezüglich der Cop bzw. des Verbrauchs von Acalor wurden bei mir um ca 20% unterschritten.Meinen pronostizierten Verbrauch von
ca 550€ belief sich tatsächlich auf nur 440€. Das heißt die Aussagen von Acalor sind eher zurückhaltend und keine aggressive Werbeversprechen.Darüber hinaus wird die Wirtschaftlichkeit von den örtlichen Gegebenheiten mitbestimmt.Bei mir konnte mit relativ geringem Kondensationsdruck gearbeitet werden.
Preis der Gesamtanlage mit 146m² Fußbodenheizung keine 15000€ Brutto
Gruß
Wero

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Mueppi

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Hallo Wero,

danke für die Rückmeldung.

Wenn die Anlage in Deinem Fall so effektiv arbeitet ist das ja wirklich gut.
Nur ob die gleiche Anlage bei uns (Vor-Alpenland) auch so gut ist kann man daraus leider nicht schließen.

Hinzu kommen die erwähnten Nachteile "Lautstärke" und "Größe" des Verdampfers.

Was mich aber sehr interessiert, kann man sagen wie viel EUR/m² eine Kupfer-FBH teurer ist als eine herkömmliche?

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Wero

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Mueppi
Von der Wirtschaftlichkeit kann sicher keine Luft/Wasserwp mithalten, auch nicht Ochsner. Die Geräuche sind natürlich vorhanden wie bei allen Luftwärmepumpen.
Das kann man auch nicht beschreiben sondern muß man sich anhöhren. Wir bemerken eigentlich nicht wenn die Anlage in Betrieb ist.
Eine Schönheit ist sie natürlich nicht aber steht ja hinter dem Haus.
Zum Kupferpreis kann ich leider nichts sagen.
Mit den örtlichen Gegebenheiten meinte ich nicht die geog.Höhe (bei uns 385m üNN)
sondern z.B. größe des Bad usw.
Gruß
Wero

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Quehl

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bezügl. der Direktkondensation sind mir eben auch Zweifel gekommen.
Der Engpaß bei der Wärmeverteilung liegt in der geringen Leitfähigkeit des Estrichs. Wenn also mehr Wärme zum Estrich hingebracht wird, dann staut sich die Wärme im Kupferrohr und anschließend im Kältemittel. D.h. die Temperatur im Kältemittel wird höher und der COP sinkt. Die angegebenen COPs beziehen sich ja auf eine feste Temperatur.
Bei den Kunststoffrohren ist das aber genauso. Deshalb wird der Gesamteffekt bei der Kondensation der Gleiche sein.
Würde mich interessieren, ob ich mit meiner Meinung richtig liege.

mfg
Quehl

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Wero

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@Quehl
Ich glaube aus der Zeit wo Fußbodenheizungen mit überhöhten Temperaturen gefahren wurden ist doch vorbei.
Ich gebe gerne mal ein paar Daten preis.
In 146 m² liegen 6 Heizkreise a 136m Länge.Die Wp leistet bei L2/W36 14,7kW
für meine mit 15560 kWh errechneten Jahresheizwärmebedarf benötige ich 4300kWh
halt abzüglich ca 1500kWh Brauchwasser die nicht im Jahresheizwärmebedarf enthalten sind.Unsere Temperaturen 2 Bäder 24C° Küche/Wohnzimmer 21/22C°2 Kinderzimmer 19 C° Flur/Diele 20C° Schlafzimmer 17C° HWR 17C° Gästewc 20C°
Ganz ehrlich Cops die unter Laborbedingungen errechnet wurden sind wie Verbrauchsangaben bei Autos.
Zum anderen wird die Anlage mit geringerem Druck gefahren also weniger Verschleiß.
Gruß
Wero

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Quehl

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die daten stimmen mit meiner Sole-WP einigermaßen überein:

93m² ca. 600m PB-Rohr WP 9 KW. Verbrauch entsprechend. Meine WP ist aber weit überdimensioniert. Dann müßte aber Deine auch weit überdimensioniert sein.
Ich habe im Verhältnis etwas mehr Rohr und einen Durchmesser von 20x2, also wahrscheinlich mehr Übergabefläche an den Estrich. Aber wegen der mangelhaften Estrichwärmeweiterleitung erhöht sich die VL im Betrieb auf max. 40°. Dies kann man nur durch mehr Wärmeübergabefläche vermeiden, d.h. engere Rohrabstände mit größeren Durchmessern. Mein Rohrabstand ist in der Regel 12,5 cm. Durch Bögen ist dieser tlw. vergrößert. Man muß also bei Direktkondensation einen besonders engen Abstand haben oder ein anderes System. Dann würde die Direktkondensation vielleicht noch Sinn machen. Ich bezweifle aber etwas die prakt. Ausführbarkeit.
Man sollte Wärmeübergabefläche/m² einführen statt Rohrabstand, dann kommt man vielleicht zu besseren Vergleichen.

mfg
Quehl

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Wero

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Die Kupferrohre habe 3 dicken bis hinunter zu 8mm (bin mir nicht mehr ganz sicher)
Im Bad Abbstände von nur 3-5 cm in anderen Räumen 10-30 cm und mehr je nach Bedarf.Die Kupferrohre liegen nicht unter sondern im Estrich.
Ich muß dazu sagen mein Räme sind zwischen 2,60 und 3,80 hoch ich habe das Dach als Decke.Meine Wp ist auch etwas zu groß wegen der Sperrzeiten.
Aber es schadet wohl kaum wenn ich meinen Verbrauch betrachte.
Das Gas verliert beim Transport keine Wärmeenergie sondern kondensiert halt wo es kalt ist. Innerhalb eines Raumes liegen die Temperaturunterschiede nur im 1zehntel Bereich.Selbst in 3m Höhe sind keine Unterschiede.
Gruß
Wero

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Quehl

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das die Kupferrohre im Estrich liegen, ist klar, ist doch immer so. Aber zwischen den Kupferrohren und der zu erwärmenden Luft liegt Estrich. Und der leitet nicht so besonders gut. Und dies bekommt für die DV eine größere Bedeutung. 3-5cm sind je nach Rohrdicke wohl auch in Ordnung. Bei den größeren Abständen sind möglicherweise keine Unterschiede zu normaler FBH.
Kann man die Vor- und Rücklauftemperatur messen? Ob man das vergleichen kann, weiß ich noch nicht. Aber vielleicht hilft es für weitere Überlegungen.

mfg
Quehl

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Wero

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Vorlauf Rücklauf messen wird nichts bringen das Kältemittel gibt die Wärmeenergie bei der Kondensierung ab. Sicherlich sind Temperaturspitzen vorhanden die keinerlei Aussagekraft haben.
Aber allein die Verbrauchszahlen sprechen für sich. Schon weil mein Haus noch nicht Fertiggestellt ist und der letzte Winter etwas härter war rechne ich noch mit Einsparungen von ca 600/700kWh/a
Gruß
Wero

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mhaede

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Hallo zusammen,
ich bin gerade neu auf dieses Forum und das Thema WP gestossen.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Direktkondensation und den unterschiedlichen Kältemitteln. Obwohl R290 (Propan) einige klare Vorteile hat, gibt es nur wenige Hersteller, die damit arbeiten. Hier in diesem Forum gibt es hierzu nur 2 Jahre alte Beiträge. Hab ch da was übersehen?
Grüsse,
Michael

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machtnix

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Du meinst wahrscheinlich die beiden Österreichischen Hersteller Neura und Oekotherm.
Ich kann da irgendwie gegenüber den herkömmlichen Kältemitteln keine gravierenden Vorteile erkennen.
Nur zur Außenaufstellung gedacht,weil eben Propan 290.

Für mich sind das Bombenbauer,denen man hier in Deutschland keine Zulassung geben sollte.

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mhaede

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Anmeldedatum: 31.07.2008,
Beiträge: 31
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Hallo machtnix,
ich denke da vor Allem an die Firma ACALOR hier aus Deutschland.
Deren Anlage (Patentlich geschützt DE 39 36 332 C2) arbeitet durch Direktkondensation und R290 mit unerreichten Wirkungsgraden. Die Anlage arbeitet als Luft/FBH Anlage ohne Wärmetauscher und ohne Heizungspumpe. Damit ist der Wirkungsgrad mit einer normalen Sole/Wasser WP vergleichbar. Durch den Einsatz von R290 ist auch der Legionellenschutz im Brauchwasser kein Problem. Die Anlage liefert 70°C ohne zusätzlichen Heizstab.
Weitere Vorteile: Das hermetisch geschlossenes System ist absolut wartungsfrei (wie der Kühlschrank in der Küche), R290 schädigt nicht die Ozonschicht.
Allgemein wird mit einer verstärkten Anwendung von R290 in der Zukunft gerechnet.
Gruß,
Michael

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