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Markus_34
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Beitragvon Markus_34 » 15.08.2006 00:44 Uhr

Hallo,

wir sind derzeit dabei unsere Heizung zu erneuern und überlegen, ob sich eine Solaranlage auf dem Dach zur Warmwassergewinnung wirklich lohnt.
Wir sind zumeist nur zur zweit, Duschen etwa einmal täglich.

Was meint Ihr, ab welchem Warmwasserverbrauch pro Tag lohnt sich die Investition?

Noch unentschlosse Grüße

machtnix
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Beitragvon machtnix » 15.08.2006 10:05 Uhr

Man muß schon ehrlich sein,Solar nur für Warmwasser lohnt sich eigentlich nie.
Ist eigentlich nur was für's gute Gewissen.

Wenn dann Heizungsunterstützung.
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Beitragvon MartinSt. » 15.08.2006 14:08 Uhr

@machtnix: Doch, eine ST-Anlage zur Trinkwassererwärmung kann sich wirtschaftlich rentieren.
Ein Beispiel:
Eine Anlage für 4.000 €. Davon kann man ca. 330 € Förderung abziehen (bei 6 qm Kollektorfläche). Macht dann knapp 3.700€. Nun kann man mit solchen Anlage pro Jahr bis zu 250 Liter Heizöl einsparen. Das entspricht bei dem derzeitigen Heizölpreis etwa 160 € pro Jahr. Bei konstanten Ölpreisen würde sich eine Amortisation nach ungefähr 23 Jahren ergeben. Bei einer Lebensdauer von 25 Jahren kann sich die Anlage also amortisieren. Rechnet man noch mit stiegenden Ölpreisen, was sehr sehr wahrscheinlich ist (Peak Oil) und auch in den letzten Jahren beobachtet wurde, ist eine Amortisation sogar recht wahrscheinlich. Auf diese Rechnung würde ich mich natürlich jetzt nicht verlassen. Einfach mal zu einigen Solarfirmen aufsuchen, die rechnen das dann durch. Ist eben wichtig, wie hoch euer Warmwasserverbrauch ist etc. Für die Umwelt ist eine solche Anlage natürlich immer gut.

Mfg
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Beitragvon machtnix » 15.08.2006 18:59 Uhr

Förderung gibt es nicht mehr,wenn jemand Förderung braucht um Regenerative Investitionen zu tätigen der soll es lieber gleich bleiben lassen.

Schön rechnen kann ich auch.

Am besten mal das Programm getsolar runterladen.
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Beitragvon MartinSt. » 15.08.2006 22:02 Uhr

machtnix hat geschrieben:Förderung gibt es nicht mehr,

?, laut www.solarfoerderung.de gibt es noch Zuschüsse. Und zwar ab Juni 2006 54,60 €/qm. Macht dann für eine 6qm Anlage knapp 330 €.
wenn jemand Förderung braucht um Regenerative Investitionen zu tätigen der soll es lieber gleich bleiben lassen.

Warum? Wer will nicht, dass sich die Anlage möglichst schnell rentiert? Und was sollen z.B. die Betreiber von PV Anlagen sagen, die Förderung in Form des EEGs bekommen? Deren Anlage würde sich ohne Förderung nie wirtschaftlich lohnen.
Schön rechnen kann ich auch.

Am besten mal das Programm getsolar runterladen.


Ich habe mir die Demoversion heruntergeladen. Was sind denn Ihrer Meinung nach realistische Ausgangsbedinungen für einen 4-Personen Haushalt bzw. für einen 2-Personen Haushalt?
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Beitragvon machtnix » 15.08.2006 22:50 Uhr

Es gibt keine Förderungen mehr,habe ich heute schon in einem anderem Thread eröffnet.
Mehr dazu hier:http://www.bmu.de/allgemein/aktuell/160.php

Mit dem Programm kann man einiges simulieren und sich die Ersparnis selbst ausrechnen.
Meiner Meinung nach nur Heizungsunterstützung,800-1000 Liter Puffer rein 12-16m² Kollektoren auf's Dach und fertig.

Wenn man aber unbedingt nur Brauchwassererwärmung will auch gut,habe ich kein Problem damit.Suche dir einen guten Heizungbauer und lasse dir ein Angebot machen.

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Beitragvon Walter01 » 28.08.2006 12:20 Uhr

machtnix hat geschrieben:Man muß schon ehrlich sein,Solar nur für Warmwasser lohnt sich eigentlich nie.
Ist eigentlich nur was für's gute Gewissen.

Wenn dann Heizungsunterstützung.


Ich beschäftige mich seit kurzem mit thermischen Solaranlagen. Ich bin auch kein Fachmann. Versteh aber nicht warum sich pauschal gesagt eine Solaranlage mit heizungsunterstützung eher rentieren soll als eine ohne.

Ich komme aus Regen ( Bekannt durch die Schneekatastrophe ) Meine Feststellung: Im Sommer brauch ich keine Heizungsunterstützung, und im Winter liegt die meiste Zeit Schnee auf den Kollektoren. Im November ist es viel zu düsig. Bleibt noch der März an dem die Heizungsunterstützung greift.

Ich tue mich schwer an eine Armotisation zu glauben. mit oder ohne. Trotzdem bin ich gerade dabei eine Anlage zu installieren. ( Trink - Brauchwasser )
Mein Antrieb ist aber einfach fossile Brennstoffe einsparen und mal brauchbare Erfahrungen zu erhalten. Denn ob und wann sich eine solche Anlage wirklich rentiert kann dir keiner sagen. Ein Heizungsbauer meinte in 10 jahren zahlt es sich ab. Sein Angebot lag bei 6500 € Wie soll sich sowas rentieren. :wink:
Gruss Walter ( Lothar Beer )
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Beitragvon Energiesparer » 29.08.2006 00:19 Uhr

bei den preisen für Solaranlagen rentieren sich die Anlagen kaum, die Anlagen rentieren sich nur für den Hersteller und dem Heizungsbauer !!!
Der Kunde darf erstmal nur teuer bezahlen...

Rentabel ist es nur für den der eine Solaranlage selbst bauen kann und freude daran hat!
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Beitragvon Walter01 » 30.08.2006 11:44 Uhr

Energiesparer hat geschrieben:bei den preisen für Solaranlagen rentieren sich die Anlagen kaum, die Anlagen rentieren sich nur für den Hersteller und dem Heizungsbauer !!!
Der Kunde darf erstmal nur teuer bezahlen...

Rentabel ist es nur für den der eine Solaranlage selbst bauen kann und freude daran hat!


Einspruch: :D

Die anlagen rentieren sich in deutschland nicht !

Ich denke italien, Griechenland, Spanien, ortugal usw. dürfte es überhaupt kein Thema sein. Da brauch ich dann keine heizung mehr. :D Nur wer sieht in Italien Sonnenkollektoren. :shock:
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Beitragvon Heinz » 30.08.2006 17:42 Uhr

Zitat MartinSt.

„Rechnet man noch mit stiegenden Ölpreisen, was sehr sehr wahrscheinlich ist (Peak Oil) und auch in den letzten Jahren beobachtet wurde, ist eine Amortisation sogar recht wahrscheinlich.“

Recht wahrscheinlich unwahrscheinlich.
Für das Beispiel von MartinSt. (3.700€,250 l Einsparung, zu.Zt. 65 ct/l) hat die Anlage bei nur 2,5 % Verzinsung und 5 % Heizölverteuerung p.a. erst in etwas mehr als 23 Jahren die Kosten von 3.700 € wieder eingespielt. Wartung, Reparatur, Versicherung und Wiederbeschaffung sind noch nicht mal berücksichtigt.

Mfg
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