1. wie geht man vor bei der planung eines heizwerks
Grundlagen erfassen (u.a. Verbrauchsdaten, Anschlussdaten)
Grössenordnung Heizzentrale klären
Standort Heizzentrale klären + Wärmenetz
Varianten festlegen Kessel/KWK
Energiebilanzen erstellen + Jahresdauerlinie
Brennstoff klären woher, Menge, Qualität, Preis
Investitionskosten + Wirtschaftlichkeitsberechnungen
Genehmigung klären
Akzeptanz klären
Wenn das dann soweit klar ist, kann über die Realisierung entschieden werden.
Danach kommt die konkrete Detailplanung+Genehmigungsantrag+Ausschreibung etc.
Generell KISS-Prinzip: Keep It Simple and Stupid
2. ist es sinnvoll eine kraft - wärmekoplung zu planen.
Unter Umständen, bei 800 kWth ist der Verbrauch ca. 1,2 Mio kWhth/a, daraus resultierend folgende Grössenordnungen (5.000 VBH/a):
Gas-BHKW ca. 100 kWel
Pöl-BHKW ca. 170 kWel
Holzgas-BHKW ca. 100 kWel
Hackschnitzel-Heissgasturbine ca. 100 kWel
3.was für förderungen kann man erwarten
Vom Bund gibts Teilschulderlasse mit KFW-Krediten, von den Ländern teilweise auch. Ausserdem bei Biomasse-KWK Einspeisevergütung nach EEG.
4.welche schritt muß man als erstes einleiten
s.o.
5.wie ist die rentabilität grundsätzlich
nicht schlecht, wir haben u.a. zB vor 10 Jahren für eine Zimmerei in BaWü in einem 1500-Einwohner-Ort eine HS-Nahwärme mit 1 MWth gebaut, läuft seither sehr gut. Jetzt gibt es eine starke Nachfrage für weitere Anschlüsse, so dass wir diesen Sommer auf 2,5 MWth + Stromerzeugung erweitern werden.
6. wer hilft bei der planung.
Ach, wir z.B. machen sowas seit 20 Jahren mit BHKW, HS-Kesseln und Wärmenetzen.
Wir mailen Ihnen gerne unsere Referenzliste zu.
Gruss
Horst Bernauer
BET Bernauer EnergieTechnik
hbbet@gmx.de