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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Bohrtiefe

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
hallo,

wir bekommen für unser haus eine waterkotte ai1 anlage, die bohrfirma für die erdsonde ist teramex.
nun zu meinem anliegen:
für unser haus wurde eine borhtiefe von 90 metern errechnet, plötzlich haben wir eine zusätzliche rechnung von 2000 euro bekommen, da wir uns jetzt auf einmal in einem wasserschutzgebiet befinden " zone 3 b ".
nun darf nur noch 50 meter tief gebohrt werde. bis jetzt haben wir noch nicht mit der firma sprechen können, weil er jedesmal nicht am platz oder in gesprächen war.

jetzt meine frage:

ist es möglich nun 2 mal 45 meter zu bohren und hat man da auch die gleiche leistung wie 1 mal 90 meter.

im voraus besten dank

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> ist es möglich nun 2 mal 45 meter zu bohren und hat man da auch die gleiche leistung wie 1 mal 90 meter.

Ohne genauen Schichtaufbau des Untergrundes kann man nur die Aussage treffen: Ja und Nein.

Mit welcher Entzugsleistung pro Meter wurde denn gerechnet bzw. wie groß ist die Kälteleistung?

Ich hab mal das Prospekt (http://www.haustechnikthallwitz.de/Haustechnik/Download/ai1-prospekt.pdf) der AI1 durchgelesen und halte die dortigen Aussagen bezüglich Entzugsleistung Flächenkollektor und Sondenborhung für sehr kritisch. Über 80W/m2 bei den Flächenkollektoren ist m.E viel zu viel.
Und pauschal 80W/Sondenmeter ist auch problematisch. Siehe z.B. http://www.effiziento.de/erdwaermepumpe.html
Stell die Verantwortlichen zu rede wie diese auf 80 W/m kommen? Ein Prospekt kann viel versprechen. Der Boden muss es liefern können. Ansonsten fährst Du mit sehr niedrigen Arbeizzahlen und hast entsprechen höhere Stromkosten.

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denkedran
*****
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Reingefallen selber schuld, könnte man da sagen. Ohne Anwalt stehen Sie da wahrscheinlich recht armselig da.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Gruß Denkedran

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denkedran hat Folgendes geschrieben:
Reingefallen selber schuld, könnte man da sagen. Ohne Anwalt stehen Sie da wahrscheinlich recht armselig da.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Gruß Denkedran


danke für deinen überflüssigen senf von komentar, du bist auch einer von dehnen die meinen alles zu können und zu wissen.
trotzdem ein schönes wochenende

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denkedran
*****
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Eine Erdsondenbohrung bedarf vor den Bohrarbeiten einer behördlichen Genehmigung. Und hier steht vorher fest wie tief und ob überhaupt eine Erdsonde eingebracht werden kann. Somit ist eine Nachforderung und eine andere Ausführung als geplant vertraglich zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen Denkedran

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Ich denke reingefallen noch nicht.

1, Ich halte sowieso 2000 € Mehrkosten dafür das es nun 2 Bohrungen sind für sehr übertrieben. Diese Mehrkosten fallen m.E. nicht in diesem Rahmen an. Wie hoch sind den die Kosten für 1 * 90m?

2, Hast Du überhaupt den Platz für 2 Bohrungen? Diese sollten mindesten 6 Meter auseinander liegen.

3, Was sagt denn der Heizungsbauer. Wurde die Bohrfirma von diesem beauftragt?

4, Hast du einen Geologischen Schichtplan. Evtl. war ja meine Warnung für deine Borhung übertrieben und du kannst mir sehr viel wasserführenden Schichten rechnen. Wenn nicht würde ich vor der Bohrung auf jedenfall mich mit einem anderen Gelogen kurzschließen der sich damit auskennt kurzschliesen. Ansonsten bekommst Du einen Baumangel den du dann nur über Rechtsanwälte gelößt bekommst.

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bernhard geyer hat Folgendes geschrieben:
Ich denke reingefallen noch nicht.

1, Ich halte sowieso 2000 € Mehrkosten dafür das es nun 2 Bohrungen sind für sehr übertrieben. Diese Mehrkosten fallen m.E. nicht in diesem Rahmen an. Wie hoch sind den die Kosten für 1 * 90m?

2, Hast Du überhaupt den Platz für 2 Bohrungen? Diese sollten mindesten 6 Meter auseinander liegen.


hallo,

erstmal danke an alle für eure antworten.

zu 1:
ich habe mich da ewas falsch augedrückt, die 2000€ muss ich bezahlen für einen zusätzlichen wärmetauscher und TYFO spezial als frostschutzmittel. sonst darf da überhaupt nicht gebohrt werden ( wasserschutzgebiet zone 3 b ).

zu 2:

bei dem bohrantrag wurden 2 bohrlöcher vorgesehen, falls es bei der ersten bohrung probleme geben würde, die 6m sind vorhanden.

ich bin auf die nächsten meinungen und hilfestellungen gespannt.

nochmals danke

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denkedran
*****
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Nun aber wenn man das Projekt prüft, ob nicht eine Direktverdampfung im Erdreich, die auch eine wesentlich bessere Jahresarbeitszahl hätte möglich wäre, gibt es da wahrscheinlich ein Problem mit ihrem WP Anbieter.
Es sind ja ihre jährlichen Energiekosten/ Heizkosten, welche von Ihnen die nächsten 50 Jahre zu bezahlen sind. Prüfen Sie doch einfach die Möglichkeit vom bisherigen Vetrag Abstand zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen Denkedran

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