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5.1 stationäre Anwendungen
Die Hochtemperatur-Brennstoffzellen sind für die Wärme-Kraft-Kopplung (gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme) prädestiniert, weil die Abwärme, die der Energieumwandlungsprozess abgibt, bei hohen Temperaturen anfällt und damit gut für die Heizwassererwärmung genutzt werden kann. PAFC MCFC, und SOFC tolerieren sowohl Kohlendioxid als auch bis zu 2% Kohlenmonoxid. Deshalb können sie auch mit reformiertem Erdgas oder Biogas und Luft betreiben werden.
http://www.axpo.ch/planet_energy/technik_geschichte/...
stromproduktion/brennstoffzellen_interview.asp?flash=1
Mit dem Leistungsbereich von 0,1-10 MW können Brennstoffzellen die dezentrale Energieversorgung von Einfamilienhäusern, Wohnsiedlungen und Gebäude wie Krankenhäuser, Touristenzentren, Supermärkte, Spitäler, Banken und abgelegene Forschungsstationen eingesetzt werden. Verbunden mit dem Stromnetz kann die Brennstoffzelle als Notstromaggregat funktionieren. Durch die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung können Leitungsverluste vermieden werden (bis zu 40 % bei Hochspannungsmasten) und das Netz kann optimiert werden. Durch verfeinerte Betriebsweise können Spitzenstrome ausgeglichen werden. Die parallel überproduzierte Wärme kann gespeichert werden. Wenn mehrere, kleine Brennstoffzellekraftwerke über eine Kommunikations-Schnittstelle (Steuerung) direkt in das zentrale Lastmanagement (Netzsteuerung) integriert sind, kann ein virtuelles Grosskraftwerk enstehen, welches den individuellen Verbrauch verbindet und die Spitzenlasten glättet.
Sofia