» Hallo Hr. Bauer.
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» Also der Neubau ist ein dreigeschossiges Gebäude mit insgesamt ca. 900 qm
» Wohnfläche.
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» Ein Heizungsbauer sagte zu mir das ich, wenn ich ne Ölheizung nehmen
» würde, mit einem ca. 25kW starken Brenner rechnen muss.
» Daher auch die ungefähre Angabe der kW-Leistung im Neubau.
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» Nun noch ein paar Fragen zur SWWP:
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» Wie hoch wäre ungefähr die elektr. Aufnahmeleistung des Wärmetauschers?
» Wie groß wäre der Geräuschpegel der Anlage?
» Wie schaut es mit Wartung usw. aus?
» Wenn ich es richtig verstanden habe werden bei der SWWP Erdsonden bis max.
» 100 Tiefe gesetzt? Wieviele benötige ich dann bei meinem Vorhaben und wann
» habe ich die Mehrkosten von der Installation ungefähr wieder raus?
» Kann ich während des Sommers nicht mit Solarthermie mein WW erwärmen und
» so Stromkosten sparen?
Hallo Reiko,
also liegen wir doch bei der Wohnflächenschätzung schon sehr nahe beieinander. Nun jedoch zu Ihren weiteren Fragen:
* Die Wärmeaufnahme/Abgabe wird durch den vorgesehenen Wärmebedarf bestimmt. Hierzu wäre es erforderlich das Gebäude gem. EnEV und evtl. gem. den Vorgaben der KfW (bei Fördergeldbeantragung) zu ermitteln.
* Die SWWP wird im Keller auf einem Sockel (Schallpegelabkopplung) aufgestellt. Der Schallpegel von SWWP’s liegt herstellerbedingt um die 50dB.
* Wartung: Im Prinzip keine erforderlich (vergleichbar mit der Wartung eines Kühlschrankes)
* Bohrtiefe: Bis 100 m entscheidet das Landratsamt, ab 100 m muss das Bergbauamt gefragt werden.
* Die Anzahl der Bohrungen wird durch die geologische Beschaffenheit des Untergrunds bestimmt. Wie viel W/m sollten Sie beim Geologen Ihres Landratsamts nachfragen.
* Ob es sich tatsächlich um Mehrkosten handelt, kann nur nach den Kostenvorgaben der Alternativanlage bestimmt werden. Unter dem Aspekt, dass mit öffentlichen Fördermitteln investiert (Neubau) bzw. bei den Altbauten saniert werden kann und dass die Solarthermie gänzlich entfällt, dürfte die SWWP-Anlage deutlich interessantere Perspektiven aufzeigen.
* Da es sich beim Neubau nun tatsächlich um ein größeres Gebäude handelt wäre lediglich der anzusetzende Warmwasserverbrauch als Maßstab „Solarthermie oder Nutzung der SWWP“ für eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung ausschlaggebend. Andererseits dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie auch WW im Winter benötigen, dann sieht es jedoch sehr schlecht aus bei der Entscheidung „Solarthermie“.
Ein weiterer Aspekt, der für die SWWP spricht, wäre die sommerliche Umstellung auf Kühlung (bei Fußbodenheizung), und ggf. neben dem Whirlpool evtl. auch noch die Beheizung eines Pools (im Haus oder im Garten)…
Mit freundlichen Grüßen
H.A. Bauer
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