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Thema: Im Sommer Energie für den Winter "sparen"...

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FoolOnTheHill

Erfahrung: Gast
,
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Hi,

wenn man diese unerträgliche Hitze, die zur Zeit herrscht, für den Winter "speichern" könnte, dann wäre ein Großteil unserer Energie-Probleme sicherlich schlagartig gelöst

meint

TheFoolOnTheHill

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bernhard geyer

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 22.06.2006,
Beiträge: 1153
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Geht doch. Wenn Du demnächst ein Haus bauen solltest bau es um einen sehr gut isolierten 50.000-Liter (oder waren es 20.000l) Tank welche du im Sommer mit Solarenergie befüllst. Habs mal im Fernsehen gesehen. Schaut schon komisch aus wenn da so ein riesen-Ding auf der Bodenplatte steht.

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klausamsee

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Bodensee
Beiträge: 187
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Ich hatte mir so etwas für unseren Neubau auch überlegt.
Zunächst habe ich an einen großen Swimmingpool gedacht. Aber die Wärmeverluste sind zu groß und die Kapazität zu klein. Der hält vielleicht für 1 Woche.
Nächste Überlegung war ein großer Speicherklotz unter dem Keller. Ich habe es mit verschiedenen Speichermedien durchgerechnet (Wasser, Sand, Beton...). Ringsherum hab ich 50cm Styrodurdämmung angenommen (der Statiker hätte sich gefreut...).
Fazit: Der Speicher müsste so extrem riesig groß und damit auch teuer werden, daß sich die ganze Sache finanziell überhaupt nicht lohnt.
Wir sind dann einen Schritt weiter gegangen: Bohrung/Wärmepumpe und damit Erdwärme. So wirds jetzt gebaut.

Klaus

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foser1

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 18.07.2006,
Beiträge: 17
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Stimmt, da hab ich auch schon einiges drüber gelesen.

Für den Einbau im Haus hab ich mal was mit 42 m3 Wasser gelesen. Der Stahlzylindertank ist nicht ganz billig und es ist ja auch eine Menge Bauraum, die verloren geht.

Besser wären Latentspeicher (z.B. schmelzendes Paraffin), die weniger Platz brauchen, aber teurer sind und eventuell auch andere Probleme mit sich bringen.

Interessant finde ich den Gedanken, Eis in einer Zisterne als billigen Latentspeicher zu nutzen und mit einer Wärmepumpe zu fördern.
siehe: heizen-mit-der-sonne.de

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klausamsee

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 23.03.2006, Wohnort: Bodensee
Beiträge: 187
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foser1 hat Folgendes geschrieben:
Interessant finde ich den Gedanken, Eis in einer Zisterne als billigen Latentspeicher zu nutzen und mit einer Wärmepumpe zu fördern.

OK, aber denke etwas weiter: du brauchst trotzdem eine große Zisterne und die Wärmepumpe. Wenn du Wasser als Medium verwendest, mußt du das Medium viel tiefer herunterkühlen als eine Erdwärmebohrung an nahezu unerschöpflicher Temperatur bringt. Das ist nicht gerade gut für den Wirkungsgrad der WP.
Dann mußt du noch die aus dem Physikunterricht bekannte "anormalie des Wassers" bedenken: Eis hat mehr Volumen als Wasser. Also ich hätte da Bedenken mir meine Zisterne zu sprengen.
Sinn würde das alles nur machen, wenn man eine große Energiemenge auf einem hohen Temperaturniveau speichern könnte. Aber das heißt extrem viel Volumen. Und wenn man nicht gerade einen riesigen Tank "herumliegen" hat rechnet sich das alles nicht.

Klaus

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foser1

Erfahrung: **
Anmeldedatum: 18.07.2006,
Beiträge: 17
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Ja ja, das liebe Geld. Bei den Investitionskosten dürften natürlich auch die Zinsen nicht vergessen werden.

Eine Diplomarbeit zu dem Theme Wärmemanagement übers Jahr
fand ich auch ganz interessant:

http://www.soldron.de/sonnenkollektor/1)Inhaltsverzeichnis.htm...

Da werden auch verschiedene Wärmespeicher miteinander verglichen.

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