Hmm, die Überlegung verstehe ich nicht ganz. Es hängt ja alles von den täglichen sonnenstunden ab. Bei täglich 4 Sonnenstunden brächte ich also ein 500 Wp Panel, besser ein 600 Wp Panel,um die 2000 W zu bekommen. Das müsste man dann genauer umrechnen auf die durchschnittliche Sonnenstunden pro Tag/Jahr am Wohnort.
Korrigiert mich, wenn ich mich irre.
» » Die Überlegung bezieht sich auf eine Inselanlage. Mittlerweile habe ich
» herausgefunden, dass eine 1000Wp-Anlage etwa 700-800kWh Strom im Jahr
» liefert. Bei bedecktem Himmel liefert sie nur mehr 10-20% ihrer Leistung,
» also 100-200 Watt. Wie viel sie bei guter Sonneneinstrahlung und
» Ausrichtung tatsächlich liefert, weiß ich leider noch nicht. Die 1000Wp
» kommen ja in der Realität wahrscheinlich nicht zu Stande, oder bei
» günstigstem Sonnenstand in der besten Jahreszeit und bei bestmöglicher
» Ausrichtung der Anlage etwa schon? Um einen Verbraucher (2000Watt
» Leistungsaufnahme) das ganze Jahr über zur Mittagszeit jeden Tag eine
» Stunde betreiben zu können (also auch bei wolkenbedecktem Himmel),
» bräuchte ich demnach eine Anlage mit mindestens 20000Wp. Die Kosten dafür
» betragen etwa 145000 Euro (ohne Akkus, Wechselrichter...). Eine
» Inselanlage hätte bei diesen Dimensionen absolut keinen Sinn. Um einen
» 2000Watt-Verbraucher das ganze Jahr über mit einer PV-Anlage jeden Tag
» eine Stunde betreiben zu können, wäre eine Netzeinspeisung die weitaus
» bessere Variante. Der Stromverbrauch beliefe sich auf 730kWh pro Jahr
» (2000W * 1h pro Tag *365Tage = 730000Wh = 730kWh). Das entspräche etwa dem
» Jahresertrag einer 1000Wp-Anlage. Das öffentliche Stromnetz als
» "virtueller" Speicher für die 1000Wp-Anlage wäre daher die beste
» Variante. Natürlich vorausgesetzt, der gekaufte Strom aus dem Netz stammt
» ebenfalls aus erneuerbaren Energiequellen (Windkraft, Wasserkraft....).
» Sind meine Überlegungen richtig? Wo wären Korrekturen angebracht? Danke
» für die Antworten!