|
Ich beabsichtige, ein kleines Haus im Wald zu kaufen. Nach Ausbau wird es ca. 80qm Wohnfläche haben. Das Haus ist nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen. Welche Möglichkeiten habe ich, um dennoch mit Strom versorgt zu sein? Ein Stromaggregat könnte für Notfälle installiert werden.
Nach oben
|
|
|
|
Kommt drauf an, wie viel Geld Du hast. Wenn Du ein Trendsetter sein willst, dann kümmere Dich um eine Brennstoffzelle, die es bereits für derartige Anwendungen gibt. Allerdings werden die noch nicht in Serie gebaut, so dass sie sehr teuer sind. Aber auf jeden Fall wärst Du wetterunabhängig (im Gegensatz zu Photovoltaik) und hättest auch kein Speicherproblem. Melde Dich, wenn Du an einer derartigen Lösung interessiert bist.
Ansonsten wäre da Photovoltaik oder ein Windrad, wobei beides im Wald eher schlecht sein dürfte, wegen der Verschattung bzw. Windstille. Deswegen bliebe wohl ein Stromgenerator mit Diesel oder Gas, wenn Du nicht etwas überdimensioniert in ein Blockheizkraftwerk investieren möchtest.
Viel Glück und Spass bei der Suche.
Gruß, Sven Geitmann
Nach oben
|
|
|
|
Ich würde dir jetzt ma abraten, ganz klar 90 DIE GRÜNEN
Nach oben
|
|
|
|
Die Insellösung mit Druckluft als Energieträger.
Energiequelle Windrad:
Der Rotor arbeitet nur auf Winddruck und ist ein Langsamläufer. Die Rotorblätter stellen sich bei zu hoher mechanischer Belastung durch Sturm aus dem Wind und drehen sich unter der Belastungsgrenze weiter.
Das Windrad treibt einen Kompressor. Bei der Komprimierung von Luft entsteht Druckluft und Wärme.
Die Wärme wird in Wasser gespeichert. Die Druckluft wird gespeichert und gekühlt.
Bei dem Verbrauch von Druckluft wird die Wärme aus dem Wasser entnommen.
Wasser und Druckluft werden durch eine Leitung in das Haus geleitet.
Im Haus erzeugt ein Druckluftgenerator Strom für Licht und Kleingeräte.
Die Waschmaschine wird durch einen Druckluftmotor getrieben. Das warme Wasser wird für heizen und waschen verwendet. Die Abluft des Stromgenerators regelt das Raumklima, kühlt das Trinkwasser und die Lebensmittel. Bei niedrigem Verbrauch arbeitet der Generator auch als Kompressor und füllt den Hochdrucktank für das Auto.
Der Strom wird nur erzeugt, wenn er verbraucht wird. Eine Vernetzung ist über eine Leitung möglich.
Durch filtern und erhitzen, und durch Kondensat hat jeder Anwender auch sauberes Wasser.
mfg
Fritz
Nach oben
|
|
|
| Fritz Walch hat Folgendes geschrieben: | Die Insellösung mit Druckluft als Energieträger.
Energiequelle Windrad:
Der Rotor arbeitet nur auf Winddruck und ist ein Langsamläufer. Die Rotorblätter stellen sich bei zu hoher mechanischer Belastung durch Sturm aus dem Wind und drehen sich unter der Belastungsgrenze weiter.
Das Windrad treibt einen Kompressor. Bei der Komprimierung von Luft entsteht Druckluft und Wärme.
Die Wärme wird in Wasser gespeichert. Die Druckluft wird gespeichert und gekühlt.
Bei dem Verbrauch von Druckluft wird die Wärme aus dem Wasser entnommen.
Wasser und Druckluft werden durch eine Leitung in das Haus geleitet.
Im Haus erzeugt ein Druckluftgenerator Strom für Licht und Kleingeräte.
Die Waschmaschine wird durch einen Druckluftmotor getrieben. Das warme Wasser wird für heizen und waschen verwendet. Die Abluft des Stromgenerators regelt das Raumklima, kühlt das Trinkwasser und die Lebensmittel. Bei niedrigem Verbrauch arbeitet der Generator auch als Kompressor und füllt den Hochdrucktank für das Auto.
Der Strom wird nur erzeugt, wenn er verbraucht wird. Eine Vernetzung ist über eine Leitung möglich.
Durch filtern und erhitzen, und durch Kondensat hat jeder Anwender auch sauberes Wasser.
mfg
Fritz |
Nach oben
|
|
|
|
Ich habe vor Jahren mal ein Haus im Wald mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. 4,5kWp - 24VDC; 5kW Sinus-Wechselrichter, Batteriegröße war soweit ich mich erinner 3600Ah. Als Notfall und Ergänzung im Winter lief ein uralter 35kW Militär-Diesel mit Rapsöl. Geheizt wurde mit Kamin und Flüssiggas. In England gibt es übrigens Waschmaschinen die ebenfalls direkt mit Flüssiggas beheizt werden können.
Das mit der Photovoltaik hat natürlich nur dann Sinn, wenn das Dach halbwegs richtig ausgerichtet ist und ausreichend beschienen wird, oder eine entsprechende Fläche oder Weide in der Nähe ist, die sich zu diesm Zweck nutzen oder pachten läßt.
Das mit der Windkraft ist zwar schön und wäre eine gute Ergänzung in den Wintermonaten, aber dies läßt sich im Wald wohl kaum sinnvoll realisieren. Sinnvoller wäre da sicherlich die Investition in energiesparende Systeme und Top-Isolierung
Gruß Uwe
_________________ Besucht doch mal die Internetseite: Kleinwindanlagen (siehe mein Profil)
Nach oben
|
|
|
|
Guten Tag,
wir sind eine Fernsehproduktion und suchen für ein seriöses Magazin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Betroffene, die plötzlich - ohne dass im Haushalt große Veränderungen stattfanden - eine offensichtlich unplausible hohe Strom- oder Wasserrechnung haben. Sollten Sie ein Problem in dieser Art haben, senden Sie uns eine Email an redaktion @ exitfilm.tv mit Ihrer Telefonnummer, wir rufen Sie dann gerne an.
Exit Film- und Fernsehproduktion
Nach oben
|
|
|
| bernd hat Folgendes geschrieben: | | Ich beabsichtige, ein kleines Haus im Wald zu kaufen. Nach Ausbau wird es ca. 80qm Wohnfläche haben. Das Haus ist nicht am öffentlichen Stromnetz angeschlossen. Welche Möglichkeiten habe ich, um dennoch mit Strom versorgt zu sein? Ein Stromaggregat könnte für Notfälle installiert werden. |
Im Wald ist es nicht weit bis zum Holz, informiere dich mal über die Kombination Holzheizung mit angehängtem Stirling, da gibts m.W. auch schon Hersteller.
Fotovoltaik ist im Schatten sehr ineffektiv und mit Wind im Wald ? Nur wenn du es schaffst, das Ding über die Baumgrenze zu heben.
Den Druckluftspeicher brauchst du, wenn dir das mit den Akkus, die ja nur begrenzt haltbar sind, so oder so, im ersten Fall vielleicht etwas kleiner.
So - nur mal ne Idee - aber ganz einfach wird's nicht, Wasserversorgung muss ja auch noch sichergestellt sein.
hth
Nach oben
|
|
|
Hallo Bernd,
haben Sie da baurechtlich schon alles abgeklärt? Nicht dass es da ein böses Erwachen gibt.
Grüsse
Heinz
Nach oben
|
|