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Solarwärme, Solarkollektoren, Schwimmbaderwärmung, Montagesystemen
gast

Beitragvon gast » 03.01.2006 18:00 Uhr

Hallo,
wir haben seit Mai 2005 eine baugleiche Tecalor THD303 Sol im Einsatz. Unser Haus: Holzständer, hochgedämmt (Zellulose), ca. 150m², 3 Personen
- ca. 2 Wochen nach der Inbetriebnahme: Verdichter defekt. Wurde getauscht.
- Seitdem 2x: Sicherung raus. Grund unbekannt.
- Bei Öffnung der Anlage: Nach jetzt ca. 7 Monaten starke Korrosion zu erkennen. Stellungnahme des Installateurs dazu steht noch aus.
- Niemand hat uns bisher die optimale Parametereinstellung der Heizung erklärt.
- Unser Hausplaner hat uns ehrlich beraten und darauf hingewiesen, dass bei unserem theoretischen Heizleistungsbedarf von ca. 6 kW die Anlage nur knapp ausreicht. Da wir ohnehin einen Kaminofen eingeplant hatten, hat uns das nicht geschreckt.
- Service von Tecalor sehr freundlich, aber nicht immer hilfreich
- Qualität der Anlage: Ich habe noch Zweifel. Langzeiterfahrungen müssen wir abwarten.
- Im Sommer hatten wir für 3 Personen (nur Warmwasserbereitung, keine Heizung) Kosten von ca. 10,- EUR Strom / Monat inkl. Zählermiete - also extrem günstig!!
- Jetzt im Winter sind die Kosten auf ca. 80-100 € gestiegen und das obwohl der Kaminofen täglich läuft und nicht mal alle Räume beheizt werden. Ich komme nun an Kaminholz zur Zeit sehr günstig heran (muss aber alles selber sägen, spalten und trocknen), und es ist zu bedenken, dass die meisten Leute Kaminholz kaufen müssen. Bei ca. 1,2m³ Holz pro Monat müsste ich bei normalen Preisen weitere 60-80€ für die Holzkosten hinzu rechnen. Ich bin allerdings überzeugt, dass ich durch Ausprobieren der Parametereinstellungen den Verbrauch noch besser einstellen kann. Aber warum ist das eigentlich meine Aufgabe?
- Wir haben einen Doppeltarifzähler und einen speziellen Wärmepumpentarif bei unserem Versorger. Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich der eingesparte Strompreis für den Nachtstrom mit den Zusatzkosten für den 2-Tarifzähler und den Rundsteuerempfänger aufhebt. Der um ca. 400,- höhere Preis für den größeren Zählerschrank und die höheren Installationskosten werden sich also wahrscheinlich niemals auszahlen.

Fazit: Bin von der Technik der Wärmerückgewinnung und Wärmepumpen absolut überzeugt. Die jetzige Lösung ist aber nicht ideal und wird unterm Strich gegenüber einer modernen Gasheizung nichts oder nur wenig einsparen.
Beim nächsten Bau würde ich mich auf jeden Fall für eine Wärmepumpe mit Erdwärmegewinnung entscheiden und/oder für einen Ofen, der direkt in den Heizungskreislauf eiunbezogen wird.

so long
Cl.

Martin Stucki

Beitragvon Martin Stucki » 10.01.2006 09:52 Uhr

Hallo Group
in unserem Minergie-Neubau (August 2002) haben wir eine LWZ 303 eingebaut. Die Wohnfläche ist Brutto 260 m2 und das Haus wird gemäss Energieberechnungen zu 70% mit Sonnenwärme über die Fensterfront geheizt.
Ich habe genau 1 Jahr lang einen Stromzähler vor die LWZ angeschlossen. Die Messung umfasst den gesamten Energiebedarf der LWZ 303 (Heizen, Warmwaser, Lüftung, Uwälzpumpe, Steuerung.
Der Verbrauch in dem Jahr war 4340 KW/h was durchschnittliche Heizkosten aufs Jahr von € 42.– je Monat ergab.

Einerseits bin ich zufrieden, andererseits stelle ich fest das die Heizung mehr energie verbraucht als die Energieberechnung versprach.

Wichtig bei einem Haus mit viel Fensterfront gegen süden ist, dass der Aussentheromastaat nicht auf der Nordseite des Hauses montiert ist. Da war das schönste Wetter und die Heizung ist bis Mittag gelaufen obschon wir am Haus längst die Storen runtergelassen haben weil es von der Sonne her zu war wurde. Als dich den Thermostaat auf die Südseite montiert hatte, stellte die Wärmepumpe nach den ersten Sonnenstrahlen sofort ab.

Bis Bald
Martin
max_le
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Beitragvon max_le » 17.01.2006 16:10 Uhr

Hallo LWA'er
ich habe in unserem 3 Jahre alten Niedrigenergiehaus (Holzständerbauweise 130m² ohne Keller) eine LWA 303 einbauen lassen.
Ich staune nicht schlecht über eure niedrigen Verbräuche. Wir zahlen ca. 120€ trotz Sondertarif. Vieleicht kann mir jemand die optimale Einstellung mailen.

Momentan ist sie so: Raumtemp. 22 °C , Wasser 47°C
Tagbetrieb 6-10 und von 14- 22 Uhr, Rest- NAchtbetrieb.
Kundendienst hat Installation gecheckt o.k. Luftmenge o.k.

Kundendienst ist zufriedenstellend, nach23 Mo. Verdichterwechsel + Durchsicht u. Reinigung kostenlos und ohne Ärger.
Beratung von Stiebel war schön gerechnet, ähnlich wie bei den anderen.

Gruß max_le
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Beitragvon Fachplaner Passivhaus » 17.01.2006 16:32 Uhr

hat sich einer von euch die frage gestellt ob er das richtige haus zur technik hat, bzw. ob die technik fürs haus konzipiert wurde.
ich denke dass weder eine architekt, noch ein haustechnikingenieur am
heizungskonzept beteiligt war und ihr euch allein auf die aussagen von verkäufern verlassen habt. das spart letztlich kein geld !! solltet ihr doch kompetente partner am bau gehabt haben, was eher zu verneinen wäre, könnt ihr denen die frage nach euren problemen stellen.

es ist bekannt, das eine heizungsanlage berechnet werden muss, damit die heizlast stimmt. beim lieferanten nachfragen.
achtung !! die wärmeschutzberechnung nach wsvo/enev dient nicht zur berechnung der heizwärmelast !!!!
oftmals werden gebäude nicht so gut ausgeführt wie sie berechnet wurden (weils dann billiger wird). dies wäre auch zu prüfen !
sind die häuser luftdicht genug ? prüfen !

weitere fragen bauherren ?
www.herz-lang.de
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King
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Beitragvon oakgast » 11.11.2010 17:01 Uhr

Kommentar von "Ronald Schuenemann" erstellt am 11.11.2010,16:55
Thema: Erneuerbare Energie (allgemein)(Erfahrung mit einem Produkt)

Hallo, nun sind 5 weitere Jahre mit einer Stiebel-eltron 303 Sol in das Land gezogen.
Mit sChmunzeln lese ich, was ich vor 5 Jahren schrieb: Das Elektrische nachheizregister habe ich stumpf abgeklemmt; Ich weiss ja nicht, wie elektrisch bewandert die Leser hier sind, aber damit meinte ich, dass ich die E-Heizstäber ( DHZ ) im Regler heruntergeregelt habe. nach weiterer Reparatur ( Expansionsventil
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=1218' target='_blank'>Mail an Ronald Schuenemann</a>
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Beitragvon oakgast » 03.11.2012 07:16 Uhr

Kommentar von "Michael Osswald" erstellt am 02.11.2012,19:48
Thema: Sonstiges(Sonstiger Kommentar/ Tipp)

Meine Anlage lief seit 2009 problemlos. Dieses Jahr ist sie im Herbst nicht wieder angegangen, hat aber weiterhin warmes Wasser gemacht. Heizungsbauer war nicht in der Lage, das ding zu reparieren und hat sich an Stiebel-Eltron gewandt. Von dort dann erst mal nichts, dann untaugliche Ratschläge am Telefon. Dann das Versprechen, in 4 Tagen einen Techniker zu schicken. Im Glauben, das Problem gelöst zu haben, habe ich das dann wieder abgesagt, brauchte dann aber doch Hilfe, was wieder 5 Tage gedauert hat. Dann aber kam ein Techniker, der die Probleme rasch durchblickt hat und plausibel erklären konnte was er da macht - sehr gut.
<a href='http://www.energieportal24.de/b2b/rating/mail_extern_2.php?id=2907' target='_blank'>Mail an Michael Osswald</a>


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