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Forum Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie

Thema: Wer hat erfahrungen mit Stiebel-Eltron LWA 303 SOL

|

Thomas

Erfahrung: Gast
,
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Hallo zusammen,

euere Beiträge sind ja nicht mehr so jung, aber ich möchte
gern mal meine Erfahrungen einbringen.
Ich habe eine Monovalente Anlage mit 14KW Heizleistung, 3,5 KW Anschlussleistung und 3 Erdsonden a 50m.
Die Warmwasseraufbereitung läuft separat über eine WWK 300 von Stiebel.
Das Gebäude hat ca. 120m² Wohnfläche Bj. 1932 mit 36cm Mauerwerk, Keller, mit neuen Fenstern und sonst keine der heute üblichen Fasadendämmstoffe, also Originalzustand.
Der Energiebedarf schwankt von 3500-4500KWh/Jahr.
Ist begründet durch die unterschiedlichen Frosttage der jeweiligen Jahre.
Was ich nicht ganz verstehe wie in einem Holzhaus Bivalent soviel Energie verbraucht wird.
Ich habe bei der Anschaffung auch über Brauchwassererwärmung
mittels Kollektoren nachgedacht, aber nach durchrechnen der Kosten habe ich mich für die WWK entschieden.
Wenn man überlegt das für 300L Wasser erwärmen von ca. 15 Grad (Leitungstemperatur)auf 55 Grad mit der WWK ca. 8 Stunden benötigt werden, wobei dabei ca. 440 Watt je Stunde anfallen, macht bei einem Wärmepumpen-Strompreis von heute 0,08€ netto für ca 0,28€ 300L warmes Wasser.
Wenn man jetzt die Betriebskosten für eine Kolektoranlage
(Strom für Umwälzpumpe und Zuheizung wegen der Legionellen)
dagegen hält dürften im laufenden Betrieb die Kosten bei der
WWK niedriger liegen.
Allein der Installationsaufwand für eine Kollektoranlage
ist nicht unerheblich.
Die WWK wird in die nötigen Wasserkreisläufe installiert
und dann nur noch den Stecker in die Dose, fertig.
Vielleicht glaubt Ihr ja ich bin ein Mitarbeiter von Stiebel
der lange Weile hat und mal sein können im Forum zeigen will, weit gefehlt.
Jetzt komme ich zu den negativen Seiten.
Die WWk so schön wie es aussieht ist es doch nicht.
In 4 Jahren der 2. Totalausfall. Leider habe ich im Netz
keine weiteren Hinweise auf solche Probleme finden können
und währe sehr erfreut einen Hinweis zu bekommen.
Auch meine Recherchen haben Ausfälle dieses Systemes nicht
bestätigen können.
Es sieht also so aus, dass ich einfach Pech hatte.
Nun gut soweit von mir.


MfG Thomas

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Schwabe

Erfahrung: Gast
,
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» Hallo,
» ich bin von Beruf Zimmerermeister und habe mir 2002 meinen Traum vom
» Eigenheim verwirklicht. Ich habe mir ein Holzrahmenhaus mit Klinkerfassade
» gebaut (Wohnfläche ca. 170qm. In dieses Gebäude habe ich das kombinierte
» Heizungs- und Lüftungssystem Stiebel Eltron LWA 303 sol eingebaut.
» Was den Service von Stiebel betrifft kann ich mich meinen Vorrednern nur
» anschliessen (sehr schlecht und sehr teuer).
» Ein normaler Service kostet ca. 380,-€. Service wird nur direkt von
» Stiebel ausgeführt, Vertragspartner die diese relativ einfache Wartung
» ausführen können gibt es nicht.
» Zu den Heizkosten soviel. Ich habe im letzten Jahr ca. 52,-€ im Monat an
» Heizkosten gezahlt. Dieser Wert ist über das ganze Jahr gemittelt. Die
» Solaranlage ist noch nicht montiert aus finanziellen Gründen) d.h. ich
» fahre de Anlage allein über die Lüftungsanlage. Dafür finde ich das
» Ergebnis recht passabel. Vom Anschluss der Solaranlage verspreche ich mir
» ein noch besseres Ergebnis.
» Allerdings bietet mein Stromversorger einen Sondertarif für solche
» Wärmepumen an.
» Wichtig bei einem solchen System ist das das gesamte Gebäude technisch auf
» darauf abgestimmt ist. D.h. die Luftdichtigkeit muss gewährleistet sein
» (Blower-Door-Test), und eine Volumenstromberechnung muss vorhanden sein
» damit die Luftwechselrate auch eingehalten werden kann.
» Bisher läuft die Anlage Störungsfrei.
» Was die Einstellung betrifft, da kann ich nur sagen probieren geht über
» studieren. Bis ich auf einen passabelen Verbrauch kam ist ein Jahr
» vergangen. Und lasst nur keinen Kundendiensttechniker die Anlage
» einstellen, denn dann habt einen echten Energiefresser im Haus.
» Also, wer Fragen hat oder Anregungen kann sich bei mir melden. (Evt.
» Besichtigung der Anlage möglich)
»
» Mit freundlichen Grüssen
» Dietmar Geerken
» Zimmerermeister und Berufsschullehrer

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Antti Yliruka

Erfahrung: Gast
,
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» Hallo Reinhard,

danke für deinen Bericht. Muß voraus schicken, daß ich kein Heizungsfachmann bin und das Fach Thermodynamik nur mit Aaach und Krrach an der Uni durchstand. Der Grund warum ich mich doch für die LWA 303 SOL interessiere ist, dass wir uns überlegen unser Haus mit einer Wärmepumpe samt Wärmerückgewinnung zu heizen. Mein Bruder baute vor 30 Jahren in Finnland ein Holzhaus. Seit dem wird das Haus mit einer Wärmepumpe/Wärmerückgewinnung geheizt. Bisher war die Erfahnung sehr ermutigend. (Ich will nicht als Besserwisser auftreten aber:) Das Konzept ist einfach: Das Haus ist gut isoliert. Die Wärme aus der Abluft wird in die hineinstöhmende Frischluft übertragen. Das Haus besitzt nur EINE Öffnung für die Frischluft. Die Frischluft von der Abluft vorgewärmt. Es fehlen jetzt der Frischluft ca 25% der Temperatur (Energie). Diese Energie und die Energieverluste der Hauses muss die Wärmepumpe bringen. Im Schitt bringt die Wärmepumpe 3 mal mehr Wärmeenergie als eine Strom-Direktheizung bei gleicher Stromaufnahme.

Fazit zu dem Haus in Finnland: Je grösser die Wärmeverluste des Hauses, desto mehr muss die Wärmepumpe den Energiegehalt der Frischluft ergänzen.

Was mich in deinem Berecht wundert, sind die "Frischluftklappen". Die Frischluft wird doch durch Abluft vorgewärmt? Falls das nicht der Fall sein sollte, handelt es sich nach meiner Fassung uns eine Stromdirektheizung - was wirklich Kosten- und Energieaufwendig ist. Sollte das zutreffen - ist der gute Rat teuer. Stromdirektheizung kann sich kein normaler Mensch heute leisten. Heute (an diesem Tag) dürfte der allerbilligste Lösung sein einen Kamin im Haus installieren und mit Holz heizen. So müssen nicht die Atomtransporte, Übertragunsverluste, das Luxusleben in Ölförderländer, Profite Ölgesellschaften und Steuer des deutschen Staates mitbezahlt werden, wie das der Fall mit dem Strom ist.

Schönen Sonntag

Antti (aus Finnland)

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Christian + Petra

Erfahrung: Gast
,
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Zum Thema LWA 303 SOL:

Wir haben seit 2 1/2 Jahren eine Anlage von Stiebel-Eltron im Einsatz
und wir sind sehr zufrieden. Auch die Verkäufer von Stiebel-Eltron
waren fachlich hervorragend und haben uns Top Beraten.

Vielleicht sollte der eine oder andere seinen Fachhandwerker mal
überprüfen ob bei Installieren alles richtig beachtet wurde.


Wie gesagt: Unsere Anlage ist super !!

gruß

Petra

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as

Erfahrung: Gast
,
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hallo

ich habe auch eine lwa 303 sol und einen imensen stromverbrauch.
sobald heizungsbetrieb läuft, ist die elektrische zuheizung an.
laut stiebel-eltron soll ja erst bei deutlichen minusgraden zugeheizt werden.
beispiel:
5 grad (plus)
Temperatur im Haus ist normal (je nach Raum 18-22 Grad)
Ich schalte die Zuheizung aus.
Ergebnis: Vorlauftemperatur sinkt rapide obwohl die Heizkörper nur lauwarm werden. Man kann zusehen - 29 Grad / 28 Grad / 27...

D.h. die Wärmepumpe ist nicht in der Lage selbst bei Plus-Temperaturen die Wärme im Haus zu nur zu halten. Ich versuche es jetzt mit einer Begrenzung auf die erste Stufe der Zuheizung, aber sobald man wieder etwas Wärme abfordert, sinkt die Vorlauftemperatur wieder deutlich.

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gast

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Hallo,
wir haben seit Mai 2005 eine baugleiche Tecalor THD303 Sol im Einsatz. Unser Haus: Holzständer, hochgedämmt (Zellulose), ca. 150m², 3 Personen
- ca. 2 Wochen nach der Inbetriebnahme: Verdichter defekt. Wurde getauscht.
- Seitdem 2x: Sicherung raus. Grund unbekannt.
- Bei Öffnung der Anlage: Nach jetzt ca. 7 Monaten starke Korrosion zu erkennen. Stellungnahme des Installateurs dazu steht noch aus.
- Niemand hat uns bisher die optimale Parametereinstellung der Heizung erklärt.
- Unser Hausplaner hat uns ehrlich beraten und darauf hingewiesen, dass bei unserem theoretischen Heizleistungsbedarf von ca. 6 kW die Anlage nur knapp ausreicht. Da wir ohnehin einen Kaminofen eingeplant hatten, hat uns das nicht geschreckt.
- Service von Tecalor sehr freundlich, aber nicht immer hilfreich
- Qualität der Anlage: Ich habe noch Zweifel. Langzeiterfahrungen müssen wir abwarten.
- Im Sommer hatten wir für 3 Personen (nur Warmwasserbereitung, keine Heizung) Kosten von ca. 10,- EUR Strom / Monat inkl. Zählermiete - also extrem günstig!!
- Jetzt im Winter sind die Kosten auf ca. 80-100 € gestiegen und das obwohl der Kaminofen täglich läuft und nicht mal alle Räume beheizt werden. Ich komme nun an Kaminholz zur Zeit sehr günstig heran (muss aber alles selber sägen, spalten und trocknen), und es ist zu bedenken, dass die meisten Leute Kaminholz kaufen müssen. Bei ca. 1,2m³ Holz pro Monat müsste ich bei normalen Preisen weitere 60-80€ für die Holzkosten hinzu rechnen. Ich bin allerdings überzeugt, dass ich durch Ausprobieren der Parametereinstellungen den Verbrauch noch besser einstellen kann. Aber warum ist das eigentlich meine Aufgabe?
- Wir haben einen Doppeltarifzähler und einen speziellen Wärmepumpentarif bei unserem Versorger. Es zeichnet sich jedoch ab, dass sich der eingesparte Strompreis für den Nachtstrom mit den Zusatzkosten für den 2-Tarifzähler und den Rundsteuerempfänger aufhebt. Der um ca. 400,- höhere Preis für den größeren Zählerschrank und die höheren Installationskosten werden sich also wahrscheinlich niemals auszahlen.

Fazit: Bin von der Technik der Wärmerückgewinnung und Wärmepumpen absolut überzeugt. Die jetzige Lösung ist aber nicht ideal und wird unterm Strich gegenüber einer modernen Gasheizung nichts oder nur wenig einsparen.
Beim nächsten Bau würde ich mich auf jeden Fall für eine Wärmepumpe mit Erdwärmegewinnung entscheiden und/oder für einen Ofen, der direkt in den Heizungskreislauf eiunbezogen wird.

so long
Cl.

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Martin Stucki

Erfahrung: Gast
,
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Hallo Group
in unserem Minergie-Neubau (August 2002) haben wir eine LWZ 303 eingebaut. Die Wohnfläche ist Brutto 260 m2 und das Haus wird gemäss Energieberechnungen zu 70% mit Sonnenwärme über die Fensterfront geheizt.
Ich habe genau 1 Jahr lang einen Stromzähler vor die LWZ angeschlossen. Die Messung umfasst den gesamten Energiebedarf der LWZ 303 (Heizen, Warmwaser, Lüftung, Uwälzpumpe, Steuerung.
Der Verbrauch in dem Jahr war 4340 KW/h was durchschnittliche Heizkosten aufs Jahr von € 42.– je Monat ergab.

Einerseits bin ich zufrieden, andererseits stelle ich fest das die Heizung mehr energie verbraucht als die Energieberechnung versprach.

Wichtig bei einem Haus mit viel Fensterfront gegen süden ist, dass der Aussentheromastaat nicht auf der Nordseite des Hauses montiert ist. Da war das schönste Wetter und die Heizung ist bis Mittag gelaufen obschon wir am Haus längst die Storen runtergelassen haben weil es von der Sonne her zu war wurde. Als dich den Thermostaat auf die Südseite montiert hatte, stellte die Wärmepumpe nach den ersten Sonnenstrahlen sofort ab.

Bis Bald
Martin

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max_le

Erfahrung:
Anmeldedatum: 05.01.2006,
Beiträge: 1
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo LWA'er
ich habe in unserem 3 Jahre alten Niedrigenergiehaus (Holzständerbauweise 130m² ohne Keller) eine LWA 303 einbauen lassen.
Ich staune nicht schlecht über eure niedrigen Verbräuche. Wir zahlen ca. 120€ trotz Sondertarif. Vieleicht kann mir jemand die optimale Einstellung mailen.

Momentan ist sie so: Raumtemp. 22 °C , Wasser 47°C
Tagbetrieb 6-10 und von 14- 22 Uhr, Rest- NAchtbetrieb.
Kundendienst hat Installation gecheckt o.k. Luftmenge o.k.

Kundendienst ist zufriedenstellend, nach23 Mo. Verdichterwechsel + Durchsicht u. Reinigung kostenlos und ohne Ärger.
Beratung von Stiebel war schön gerechnet, ähnlich wie bei den anderen.

Gruß max_le

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Fachplaner Passivhaus

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 18.12.2005, Wohnort: 87480 Weitnau / Oberallgäu
Beiträge: 110
Benutzer-Profile anzeigen http://www.passivhaus-ingenieur.de Antworten mit Zitat
hat sich einer von euch die frage gestellt ob er das richtige haus zur technik hat, bzw. ob die technik fürs haus konzipiert wurde.
ich denke dass weder eine architekt, noch ein haustechnikingenieur am
heizungskonzept beteiligt war und ihr euch allein auf die aussagen von verkäufern verlassen habt. das spart letztlich kein geld !! solltet ihr doch kompetente partner am bau gehabt haben, was eher zu verneinen wäre, könnt ihr denen die frage nach euren problemen stellen.

es ist bekannt, das eine heizungsanlage berechnet werden muss, damit die heizlast stimmt. beim lieferanten nachfragen.
achtung !! die wärmeschutzberechnung nach wsvo/enev dient nicht zur berechnung der heizwärmelast !!!!
oftmals werden gebäude nicht so gut ausgeführt wie sie berechnet wurden (weils dann billiger wird). dies wäre auch zu prüfen !
sind die häuser luftdicht genug ? prüfen !

weitere fragen bauherren ?
www.herz-lang.de...

_________________
Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King

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oakgast

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 17.07.2009,
Beiträge: 759
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Kommentar von "Ronald Schuenemann" erstellt am 11.11.2010,16:55
Thema: Erneuerbare Energie (allgemein)(Erfahrung mit einem Produkt)

Hallo, nun sind 5 weitere Jahre mit einer Stiebel-eltron 303 Sol in das Land gezogen.
Mit sChmunzeln lese ich, was ich vor 5 Jahren schrieb: Das Elektrische nachheizregister habe ich stumpf abgeklemmt; Ich weiss ja nicht, wie elektrisch bewandert die Leser hier sind, aber damit meinte ich, dass ich die E-Heizstäber ( DHZ ) im Regler heruntergeregelt habe. nach weiterer Reparatur ( Expansionsventil
Mail an Ronald Schuenemann


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