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Solarwärme, Solarkollektoren, Schwimmbaderwärmung, Montagesystemen
klostermeir michael

Beitragvon klostermeir michael » 31.08.2005 16:59 Uhr

Sehe daß viel leute das System lwa nicht erkannt haben, es ist kein Heizsystem sowie mit öl und gas, sondern ein abluftsytem mit wärmerückgewinnung. das heißt nicht nur die zu beheizenden Wohnflächen sind wichtig,sondern die Abluft-volumenströme der zu belüftenden Räume und natürlich die richtige Anzahl der Außenluftventile. ein 0,5 facher luftwechsel im gesamten wohnbereich sollte erreicht werden.Außerdem benötigt die lwa 303 mindestens 175m³/h luftdurchsatz bei einer lufttemp.von ca.18°C um wirtschaftlich betrieben zu werden.zudem ist das lwa 303 für einen max.wärmebedarf von ca. 7,5 kW eines gebäudes ausgelegt. kenne viele bauherren die mit diesen geräten voll zufrieden sind.vorteile gegenüber öl und gasheizungen:
keine wartungskosten, kein öllagerraum, kein gasanschluß
immer saubere und frische luft im haus ohne öffnen der fenster (kein wärmeverlust,keine abgase im haus,kein staub,
kein lärm, nur ein energielieferant).

Dietmar Geerken

Beitragvon Dietmar Geerken » 31.08.2005 16:59 Uhr

Hallo,
ich bin von Beruf Zimmerermeister und habe mir 2002 meinen Traum vom Eigenheim verwirklicht. Ich habe mir ein Holzrahmenhaus mit Klinkerfassade gebaut (Wohnfläche ca. 170qm. In dieses Gebäude habe ich das kombinierte Heizungs- und Lüftungssystem Stiebel Eltron LWA 303 sol eingebaut.
Was den Service von Stiebel betrifft kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen (sehr schlecht und sehr teuer).
Ein normaler Service kostet ca. 380,-€. Service wird nur direkt von Stiebel ausgeführt, Vertragspartner die diese relativ einfache Wartung ausführen können gibt es nicht.
Zu den Heizkosten soviel. Ich habe im letzten Jahr ca. 52,-€ im Monat an Heizkosten gezahlt. Dieser Wert ist über das ganze Jahr gemittelt. Die Solaranlage ist noch nicht montiert aus finanziellen Gründen) d.h. ich fahre de Anlage allein über die Lüftungsanlage. Dafür finde ich das Ergebnis recht passabel. Vom Anschluss der Solaranlage verspreche ich mir ein noch besseres Ergebnis.
Allerdings bietet mein Stromversorger einen Sondertarif für solche Wärmepumen an.
Wichtig bei einem solchen System ist das das gesamte Gebäude technisch auf darauf abgestimmt ist. D.h. die Luftdichtigkeit muss gewährleistet sein (Blower-Door-Test), und eine Volumenstromberechnung muss vorhanden sein damit die Luftwechselrate auch eingehalten werden kann.
Bisher läuft die Anlage Störungsfrei.
Was die Einstellung betrifft, da kann ich nur sagen probieren geht über studieren. Bis ich auf einen passabelen Verbrauch kam ist ein Jahr vergangen. Und lasst nur keinen Kundendiensttechniker die Anlage einstellen, denn dann habt einen echten Energiefresser im Haus.
Also, wer Fragen hat oder Anregungen kann sich bei mir melden. (Evt. Besichtigung der Anlage möglich)

Mit freundlichen Grüssen
Dietmar Geerken
Zimmerermeister und Berufsschullehrer
Jochen

Beitragvon Jochen » 31.08.2005 16:59 Uhr

Cerebrum einschalten !

Dein Vater
Dieter Zachmann

Beitragvon Dieter Zachmann » 31.08.2005 16:59 Uhr

» Hallo !
» Ich habe das selbe Problem wie Du und wollten gerne wissen,
» wie Du Dich entschieden hast ?
» - Hast Du die Anlage in Deinem Haus installiert ?
» - Ist sie wirklich sparsam und technich ausgereift.
» Wir würden uns um eine Rückantwort freuen.
» Im voraus besten Dank

Dieter Zachmann
Aydin Cici

Beitragvon Aydin Cici » 31.08.2005 16:59 Uhr

Hallo alle zusammen... Ich habe neu gebaut, d.h. ich bin noch dabei. Ich habe die LWA 303 SOL, eine sehr kompakte und bedienerfreundliche Anlage aber zur Zeit sehr hoher Strom verbrauch, innerhalb von einem Monat 5000 kW/h... Aber es war ein Ventil defekt bzw. falsch eingestellt gewesen. Der Kundendienst ist nicht sehr kompetent, muß auch einige sachen ausprobieren und sich schlau fragen. Bei mir war natürlich auch ein sehr großes manko das ich bei minusgraden die Anlage in Betrieb genommen habe, das bedeutet, bei mir im Haus war kein bißchen wärme was genutzt werden konnte und keine Sonne weit und breit zu sehen und ich mußte den Estrich aufheizen bis 55° C. Ich muß natürlich sagen das die elektrische Heizung gut funktioniert aber auch gut verbraucht, die Lüftung ist sehr gut. Nachdem der Kundendienst ein Ventil neu eingestellt hatte ist der Verbrauch gesunken, aber das war auch dann schon warm im Haus und die Wärmepumpe ist nach der einstellung vom sogenanntem Ventil auch angesprungen. Demnächst wird der Kundendienst nochmal bei mir vorbeikommen und dieses Ventil auswechseln weil der im Betrieb vereist. Danach werde ich auch darüber hier berichten.
Es ist nach meinem wissen die einzige Anlage in Kombination mit Solarkollektoren. Wenn man eine NIBE Wärmepumpe (einer der besten Wärmepumpen die es gibt) mit zusätzlicher Solar-Anlage in der größe installieren läßt, kostet dises ca. 4000,-€ mehr.
Wenn noch fragen sind stehe ich gerne zur Verfügung, einfach per eMail aydincici@aol.com oder telefonisch unter 016090237671.

Gruß Aydin Cici
Thomas

Beitragvon Thomas » 31.08.2005 16:59 Uhr

Hallo zusammen,

euere Beiträge sind ja nicht mehr so jung, aber ich möchte
gern mal meine Erfahrungen einbringen.
Ich habe eine Monovalente Anlage mit 14KW Heizleistung, 3,5 KW Anschlussleistung und 3 Erdsonden a 50m.
Die Warmwasseraufbereitung läuft separat über eine WWK 300 von Stiebel.
Das Gebäude hat ca. 120m² Wohnfläche Bj. 1932 mit 36cm Mauerwerk, Keller, mit neuen Fenstern und sonst keine der heute üblichen Fasadendämmstoffe, also Originalzustand.
Der Energiebedarf schwankt von 3500-4500KWh/Jahr.
Ist begründet durch die unterschiedlichen Frosttage der jeweiligen Jahre.
Was ich nicht ganz verstehe wie in einem Holzhaus Bivalent soviel Energie verbraucht wird.
Ich habe bei der Anschaffung auch über Brauchwassererwärmung
mittels Kollektoren nachgedacht, aber nach durchrechnen der Kosten habe ich mich für die WWK entschieden.
Wenn man überlegt das für 300L Wasser erwärmen von ca. 15 Grad (Leitungstemperatur)auf 55 Grad mit der WWK ca. 8 Stunden benötigt werden, wobei dabei ca. 440 Watt je Stunde anfallen, macht bei einem Wärmepumpen-Strompreis von heute 0,08€ netto für ca 0,28€ 300L warmes Wasser.
Wenn man jetzt die Betriebskosten für eine Kolektoranlage
(Strom für Umwälzpumpe und Zuheizung wegen der Legionellen)
dagegen hält dürften im laufenden Betrieb die Kosten bei der
WWK niedriger liegen.
Allein der Installationsaufwand für eine Kollektoranlage
ist nicht unerheblich.
Die WWK wird in die nötigen Wasserkreisläufe installiert
und dann nur noch den Stecker in die Dose, fertig.
Vielleicht glaubt Ihr ja ich bin ein Mitarbeiter von Stiebel
der lange Weile hat und mal sein können im Forum zeigen will, weit gefehlt.
Jetzt komme ich zu den negativen Seiten.
Die WWk so schön wie es aussieht ist es doch nicht.
In 4 Jahren der 2. Totalausfall. Leider habe ich im Netz
keine weiteren Hinweise auf solche Probleme finden können
und währe sehr erfreut einen Hinweis zu bekommen.
Auch meine Recherchen haben Ausfälle dieses Systemes nicht
bestätigen können.
Es sieht also so aus, dass ich einfach Pech hatte.
Nun gut soweit von mir.


MfG Thomas

Schwabe

Beitragvon Schwabe » 31.08.2005 16:59 Uhr

» Hallo,
» ich bin von Beruf Zimmerermeister und habe mir 2002 meinen Traum vom
» Eigenheim verwirklicht. Ich habe mir ein Holzrahmenhaus mit Klinkerfassade
» gebaut (Wohnfläche ca. 170qm. In dieses Gebäude habe ich das kombinierte
» Heizungs- und Lüftungssystem Stiebel Eltron LWA 303 sol eingebaut.
» Was den Service von Stiebel betrifft kann ich mich meinen Vorrednern nur
» anschliessen (sehr schlecht und sehr teuer).
» Ein normaler Service kostet ca. 380,-€. Service wird nur direkt von
» Stiebel ausgeführt, Vertragspartner die diese relativ einfache Wartung
» ausführen können gibt es nicht.
» Zu den Heizkosten soviel. Ich habe im letzten Jahr ca. 52,-€ im Monat an
» Heizkosten gezahlt. Dieser Wert ist über das ganze Jahr gemittelt. Die
» Solaranlage ist noch nicht montiert aus finanziellen Gründen) d.h. ich
» fahre de Anlage allein über die Lüftungsanlage. Dafür finde ich das
» Ergebnis recht passabel. Vom Anschluss der Solaranlage verspreche ich mir
» ein noch besseres Ergebnis.
» Allerdings bietet mein Stromversorger einen Sondertarif für solche
» Wärmepumen an.
» Wichtig bei einem solchen System ist das das gesamte Gebäude technisch auf
» darauf abgestimmt ist. D.h. die Luftdichtigkeit muss gewährleistet sein
» (Blower-Door-Test), und eine Volumenstromberechnung muss vorhanden sein
» damit die Luftwechselrate auch eingehalten werden kann.
» Bisher läuft die Anlage Störungsfrei.
» Was die Einstellung betrifft, da kann ich nur sagen probieren geht über
» studieren. Bis ich auf einen passabelen Verbrauch kam ist ein Jahr
» vergangen. Und lasst nur keinen Kundendiensttechniker die Anlage
» einstellen, denn dann habt einen echten Energiefresser im Haus.
» Also, wer Fragen hat oder Anregungen kann sich bei mir melden. (Evt.
» Besichtigung der Anlage möglich)
»
» Mit freundlichen Grüssen
» Dietmar Geerken
» Zimmerermeister und Berufsschullehrer
Antti Yliruka

Beitragvon Antti Yliruka » 31.08.2005 16:59 Uhr

» Hallo Reinhard,

danke für deinen Bericht. Muß voraus schicken, daß ich kein Heizungsfachmann bin und das Fach Thermodynamik nur mit Aaach und Krrach an der Uni durchstand. Der Grund warum ich mich doch für die LWA 303 SOL interessiere ist, dass wir uns überlegen unser Haus mit einer Wärmepumpe samt Wärmerückgewinnung zu heizen. Mein Bruder baute vor 30 Jahren in Finnland ein Holzhaus. Seit dem wird das Haus mit einer Wärmepumpe/Wärmerückgewinnung geheizt. Bisher war die Erfahnung sehr ermutigend. (Ich will nicht als Besserwisser auftreten aber:) Das Konzept ist einfach: Das Haus ist gut isoliert. Die Wärme aus der Abluft wird in die hineinstöhmende Frischluft übertragen. Das Haus besitzt nur EINE Öffnung für die Frischluft. Die Frischluft von der Abluft vorgewärmt. Es fehlen jetzt der Frischluft ca 25% der Temperatur (Energie). Diese Energie und die Energieverluste der Hauses muss die Wärmepumpe bringen. Im Schitt bringt die Wärmepumpe 3 mal mehr Wärmeenergie als eine Strom-Direktheizung bei gleicher Stromaufnahme.

Fazit zu dem Haus in Finnland: Je grösser die Wärmeverluste des Hauses, desto mehr muss die Wärmepumpe den Energiegehalt der Frischluft ergänzen.

Was mich in deinem Berecht wundert, sind die "Frischluftklappen". Die Frischluft wird doch durch Abluft vorgewärmt? Falls das nicht der Fall sein sollte, handelt es sich nach meiner Fassung uns eine Stromdirektheizung - was wirklich Kosten- und Energieaufwendig ist. Sollte das zutreffen - ist der gute Rat teuer. Stromdirektheizung kann sich kein normaler Mensch heute leisten. Heute (an diesem Tag) dürfte der allerbilligste Lösung sein einen Kamin im Haus installieren und mit Holz heizen. So müssen nicht die Atomtransporte, Übertragunsverluste, das Luxusleben in Ölförderländer, Profite Ölgesellschaften und Steuer des deutschen Staates mitbezahlt werden, wie das der Fall mit dem Strom ist.

Schönen Sonntag

Antti (aus Finnland)
Christian + Petra

Beitragvon Christian + Petra » 07.12.2005 20:46 Uhr

Zum Thema LWA 303 SOL:

Wir haben seit 2 1/2 Jahren eine Anlage von Stiebel-Eltron im Einsatz
und wir sind sehr zufrieden. Auch die Verkäufer von Stiebel-Eltron
waren fachlich hervorragend und haben uns Top Beraten.

Vielleicht sollte der eine oder andere seinen Fachhandwerker mal
überprüfen ob bei Installieren alles richtig beachtet wurde.


Wie gesagt: Unsere Anlage ist super !!

gruß

Petra
as

Beitragvon as » 09.12.2005 11:25 Uhr

hallo

ich habe auch eine lwa 303 sol und einen imensen stromverbrauch.
sobald heizungsbetrieb läuft, ist die elektrische zuheizung an.
laut stiebel-eltron soll ja erst bei deutlichen minusgraden zugeheizt werden.
beispiel:
5 grad (plus)
Temperatur im Haus ist normal (je nach Raum 18-22 Grad)
Ich schalte die Zuheizung aus.
Ergebnis: Vorlauftemperatur sinkt rapide obwohl die Heizkörper nur lauwarm werden. Man kann zusehen - 29 Grad / 28 Grad / 27...

D.h. die Wärmepumpe ist nicht in der Lage selbst bei Plus-Temperaturen die Wärme im Haus zu nur zu halten. Ich versuche es jetzt mit einer Begrenzung auf die erste Stufe der Zuheizung, aber sobald man wieder etwas Wärme abfordert, sinkt die Vorlauftemperatur wieder deutlich.

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