Hallo Bernd
Die freie Windleistung pro Quadratmeter beträgt bei einer Windgeschwindigkeit von 10m/s etwa P= 1/2 x R x V^3 (0.5 x 1.2 x 1000) = 600 W. Das ist ein sehr theoretischer Wert bei absolut gleichmässig strömender "Laborluft", dh. keine Böen, keine Wirbel usw..
Die Leistung einer freistehenden Windrades rechnet sich nach der formel P= 1/2 x CP x R x V^3 x A [W]
P = Leistung in [W]
cp = Wirkungsgrad des Läufers (theoretisches Maximum ca. 0.59, realistisch ist 0.4...0.5)
r = Luftdichte
v ^3 = Windgeschwindigkeit in der dritten Potenz (da spielt die Musik)
A = Rotorfläche
Ein Beispiel:
cp sei 0.59 (Hühneraugen auch noch zugedrückt)
r sei 1.2 (Annahme)
v sei 10 m/s
A sei 0.83 qm (Rotorfläche)
Rechne:
P = 0.5 x 0.59 x 1.2 x 1000 x 0.83 = 294 W
Das holt man aber nur raus, wenn der theoretische Wirkungsgrad von 0.59 erreicht wird, der Wind nicht böig ist, keine Wirbel hat, man die mechanischen Verluste in den Rotorlagern vergisst, etc.. Tatsächlich dürfte die Ausbeute bei 10 m/s Wind unter 200W liegen.
Wenn das Ding nicht so schweineteuer wäre, könnte man eins kaufen und ausmessen...
Gruss, Urs.