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xtw
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Beitragvon xtw » 27.01.2006 12:21 Uhr

Moin Jörg !

Auch mir kommt sie Druckluftgeschichte - so faszinierend sie klingt - inzwischen ziemlich suspekt vor.

Ich hätte gerne ein bezahlbares Druckluftauto, das mich mit 120 km/h 200 km weit bringt und dabei für wenige Euro Strom (f.d. Kompressor) benötigt.
Leider ist das Thema bereits seit 5 Jahren unverändert, und ich weiß nicht, ob da ein Scheich als Partner eingestiegen ist, oder woran es sonst hapert...

Anfangs war ich "hin und weg", als ich die Präsentationen dazu im Web gesehen habe, mittlerweile liest man aber in den Artiekeln öfter den Ausdruck "Staatsanwalt"... vielleicht nur eine Finanzabzockerei ???????

Das Thema könnte in einem großen "Schaaaaaaade" enden !

Das wäre Schade...
Mit freundlichem Gruß,
Thorsten

DSeel

Beitragvon DSeel » 22.02.2006 16:44 Uhr

xtw hat geschrieben:PS : Windräder töten mehr seltene und vom Aussterben bedrohte Vögel wie der gesamte Autoverkehr ! (Q:Spiegel)


das ist QUARK!!!! :D , denn :

Vögel ändern automatisch 100-200 Meter vor einer WKA(Winkraftanlage)
ihre Route und durch den Autoverkehr sterben 1000* mehr Vögel, nämlich ca. 8.000.000 Mio Vögel. PUNKT
Gast

Beitragvon Gast » 22.02.2006 20:18 Uhr

Also, wann wird endlich der Autoverkehr eingestellt. Das ist doch eine ökologische Sauerei.
Dann würde wieder mehr gevögelt werden und die Rente wäre sischär.
xtw
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Beitragvon xtw » 22.02.2006 20:50 Uhr

Tja, lieber DSeel, Quark behaupten kann jeder. Meine Fakten können Sie bei Spiegel Online nachlesen, Ihre ökologischen Phantasien wohl eher nicht...
Nehmen Sie's mir nicht übel - aber ich traue eher Fachleuten.

Btw : Die Windenergieabzocker behaupten doch immer, Windräder würden keine Geräusche machen - woher sollen die Vögel in 100-200 m Entfernung denn etwas bemerken ?? Zudem noch in der Luft, wo Infraschall ausfällt !


http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,374025,00.html

Nennen Sie uns bitte IHRE Quelle !!
Mit freundlichem Gruß,
Thorsten
Gast

Beitragvon Gast » 22.02.2006 22:00 Uhr

Hallo Dseel,

als Hobby-Ornithologe würde mich das auch interessieren. Kennen Sie Gutachten, die Ihre Aussage belegen? Wahrscheinlich werden wir bald hören, dass tote Vögel an WKA durch die Vogelgrippe verursacht werden.
Wenn die toten Tiere an WKA nicht schlimm sind, müssen Sie ja wohl auch keine Bedenken gegen Gewerbegebiete, Baugebiete, Straßenbau haben, denn da ist der Verlust ja auch weit weniger als im Straßenverkehr.

Mfg
Heinz
Gast

Beitragvon Gast » 22.05.2006 20:16 Uhr

zur frage der energiebilanz hab ich hier was feines gefunden:
http://www.fdp-frankenthal.de/themen/wind.html

da in die Umweltökonomischen Gesamtberechnung fliest anscheinend ein, dass die subventionen die ja unbestritten sehr hoch sind einen energieaufwand von 2,5 kWh/EUR haben.

ein link zu den daten vom stat. bundesamt sucht man dort aber vergebens .. und bin im mom mal zu faul selbst zu suchen.

Dirk

Beitragvon Dirk » 01.06.2006 01:04 Uhr

Hallo Leute,
habe mir mal alle Fragen und Antworten zu diesem Thema durchgelesen und muss mit Erschütterung feststellen, wie wenig die Menschen immer noch für Ihre Erde übrig haben. Sicherlich müssen einige Punkte der Windenergie überdacht werden, (Aussehen, effektivität, Vogelsterben usw.) aber was kostet uns die Überwachung von abgestellten AKW´s, die Kernreaktoren strahlen noch hunderte von Jahren, siehe Tschernobil. Die Aufbereitung und der Transport von fossilen und pflanzlichen Brennstoffen verschlingt ja schon knapp 60% der letztendlich noch brauchbaren Energie. Dann ist da noch die Frage nach dem Energieaufwand für ein Windkraftwerk oder Solaranlage von den Gegnern der erneuerbaren Energien. Hallooo, wer fragt eigentlich nach dem Energieaufwand für die millionen Autos und LKW die über unsere Straßen rollen und unsere Umwelt verpesten, also in der Automobil-Industrie finde ich, ist mehr nachholbedarf in sachen Technik, die fahren schon seit mehr als 100 Jahren mit dem Ottomotor durch die Gegend und verpuffen den Sprit durch die Hubraumbolieden Tuareg, Scheyene und M5. Wer brauch solche Autos noch bei dem Verbrauch und Spritpreisen, wenn man bedenkt, das es Ingenieure gibt, die sich Gedanken machen, den Energiebedarf von Wohnhäusern zu reduzieren. Das ist doch absurd. :evil:
Also wie gehabt, die beste Lösung sind die Windkraftwerke nicht, das wissen die Experten auch, aber wir müssen eine Übergangslösung schaffen bis die Brennstoffzelle serienreif und die Kernfusion in den Griff gekommen ist. Eine andere Alternative ist im Moment nicht greifbar.
Und die Windräder kann man in 20 Jahren wieder abbauen, Kernkraftwerke aber nicht so schnell, das Rohöl ist weg, aber die Windenergie wird uns, da es ja auch Sonnenenergie ist, noch lange erhalten bleiben!
Und die Frage, wieviel Energie man braucht, um ein Windkraftwerk oder Solaranlagen herzustellen die zählt nicht, denn irgendwann wird es die verbrauchte Energie wieder aufgeholt haben und sich positiv auf unsere Atmosphäre (nicht Umwelt) :!: auswirken, was man von einem Auto oder einem anderen Industriell hergestellten Produkt nicht sagen kann.
Also wir müssen jetzt schon was tun und nicht erst immer wenn das Kind schon im Brunnen liegt, denn dann wird es noch teurer. Die Umstellung der Umwelt denke ich, spüren wir doch jetzt schon und in den 90'er Jahren ist schon genug Zeit von der Politik (Kyoto-Protokoll) und uns verplempert worden und zwar in allen Bereichen!!! :(

So das wars
bis dahin :wink:

Dirk
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Beitragvon xtw » 01.06.2006 09:41 Uhr

Moin Dirk !

Nimms nicht persönlich, aber Deine Mail ist ein Paradebeispiel dafür, dass die meisten Menschen, die sich "umweltbewusst" oder "ökologisch" nennen von der Thematik, über die sie (meist auch noch sehr laut) reden, keinerlei Anhnung haben.

Das zeigt sich zum Beispiel in der Verknüpfung von Themen, die einfach nicht zusammenpassen, in den Augen Unwissender aber eine klare Linie ergeben.

Nur ein paar Beispiele aus Deinem Text :
Unsere AKWs und Tschernobyl - die haben nichts gemein, schon garnicht in der Auslauf- und Abschaltphase.
Brennstoffzellen als Alternative - diese benötigen Wasserstoff, der in ungebundener Form überhaupt nicht zur Verfügung steht sondern erst erzeugt werden muss.
Die Kritik an großen Fahrzeugen - Damit solche Fahrzeuge überhaupt zugelassen werden können, sind modernste Technologien nötig, die später in die Serienproduktion kleiner Fahrzeuge einfliessen und damit den so genannten bereinigten Flottenverbrauch verringern. Unter dem Strich also sehr positiv un innovativ, erst recht für die Umwelt !
Die Umstellung der Umwelt (Klima !) spüren wir nicht, für die WENIGEN Kapriolen, die über das statistische Mittel hinausgehen, ist vorrangig die verstärke Sonnenemmission (11.000-Jahre-Rythmus) zuständig, die übrigens schon immer Kalt- und Warmphasen (Eiszeiten, Warmphasen im MA) erschaffte - auch ohne Menschen !!

Windenergie bleibt eine unsinnige Stromerzeugungsform (außer bei sognt. Insellösungen mit Speichermedien), die reale durchschnittliche Leistung liegt bei 10% der angegebenen Menge, sie ist unzuverlässig, und letzendlich wird sie nur genutzt, weil staatliche Förderungen und irrsinnige Subventionen (die es leider auch für andere Energieerzeugungsformen gibt, auch für KKW) es reichen Anlegern ermöglichen, Verluste zu realisieren (Abschreibungen) und über Windkraftfonds (steuerfrei) Millionen zu scheffeln. Ein GANZ mieses Finanzgeschäft auf Kosten der Allgemeinheit und der Energiekunden.

Alles Gute,

Thorsten
Mit freundlichem Gruß,
Thorsten
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Beitragvon admin » 01.06.2006 10:53 Uhr

Moin XTW !

Nimms nicht persönlich, aber Deine Mail ist ein Paradebeispiel dafür, dass die meisten Menschen, die sich "umweltbewusst" oder "ökologisch" nennen von der Thematik, über die sie (meist auch noch sehr laut) reden, keinerlei Anhnung haben.


Hallo xtw,

Nimm du es bitte auch nicht persönlich, aber um "einfach umweltbewußt zu denken", muss ja nicht jeder Ingenieur sein!!! Gerade diese Zusammenhänge sind für einen Laien oft viel zu komplex und darum geht es auch überhaupt nicht.

Wichtig sind die Worte "... zu denken", also ein Bewußtsein und Aufmerksamkeit im Bezug auf Umweltthemen bei Ottonormaverbauchern zu erreichen, das ist leider noch längst nicht bei jedem gegeben... und darum geht es zuersteinmal... wenn das dann wirklich "sitzt", kann man auch gern einmal weiteren Input geben.... ;-)

Wirklich Energieexperten können sich ja mit Ihrem enormen Backgroundwissen gern dazu auf hoher Ebene auseinandersetzen, jedoch halte ich es nicht für sinnvoll, eine "einfache" pragmatische Sicht der Dinge jedesmal sofort (nicht auf dich bezogen) mit detailliertem wissenschaftlichen Expertenwissen nieder zu machen...

MfG
O. Kastein.[/quote]
Zuletzt geändert von admin am 01.06.2006 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon xtw » 01.06.2006 13:38 Uhr

Hallo O.K. !

Ja, man kann "die Leute" in ihrem ökologischen Irrglauben lassen...

ABER

das sorgt dafür, dass diese Mitmenschen von Themen reden, von denen sie wenig/keine Ahnung haben, und aus oft idiologischen Gründen (oder Gründen der Vorteilsnahme) Standpunkte wehemend verteidigen, die jeglichem Hintergrund und jeglicher Realität entbehren.

LEIDER

ist das naturwissenschaftliche Denken/Wissen in Deutschland eher unterentwickelt (peinlicherweise war das in der "DDR" ganz anders, wie auch in der Kinderbetreuung war man uns Wessis dort meilenweit voraus) und damit können einige wenige "Schreihälse" leicht beeinflussbare Menschen überzeugen, die dann ihrerseits (zB als Wähler, Kunde, Meinungsträger) Bewegungen auslösen, die sich zwar gut anhören ("Weg mit den Kraftwerken, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose !") aber völlig sinnlos sind.

Man denke dabei nur an das umweltpolitische Desaster, das ausgerechnet rotGRÜN hinterlassen hat - und das meine ich völlig unpolitisch !

Resüme :
Niemandem gefällt es, zurechtgewiesen zu werden, aber die Wahrheit liegt nunmal nicht auf Seiten der Idiologen, die sich Bewegungen zu Nutze machen, sondern in den allermeisten Fällen auf Seiten der Naturwissenschaft, die oft etwas ganz anderes belegen kann, als uns gefällt.
Das ist kein Maulkorb für Menschen wie Dirk, der seine freie Meinung gerne in Form von Thesen und Überlegungen vortragen darf,
darf aber auch nicht zu einem Maulkorb für alle die werden, die aufgrund ihres technischen Verständnisses und anderer Einblicke eine andere Meinung vertreten und diesen Standpunkt argumentativ belegen können.

Das uns ALLEN an einer gesunden (Um)welt gelegen sein muss, ist unbestritten, und so geht es letztlich nur um den richtigen Weg. Und der MUSS idiologiefrei sein, wenn er zum Ziel führen soll !

Alles Liebe,
Thorsten

Mit freundlichem Gruß,
Thorsten
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