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» Doch Energie- und Umweltexperten warnen in dem Wissenschaftsmagazin "bild
» der wissenschaft" vor dieser Fehlinvestition. Steigt der Bedarf an
» Wasserstoff, so muss dieser, will man ihn klimaverträglich produzieren,
» mit Hilfe von Strom erst aus Wasser gewonnen werden. Dr. Gerd Eisenbeiß,
» Vorstandsmitglied des Forschungszentrum Jülich hält das für unsinnig: "Mit
» Strom Wasserstoff zu erzeugen und aus ihm, etwa in Brennstoffzellen,
» wieder Strom zu machen, ist reine Wertvernichtung."
Herr Eisenbeiß hat vollkommen Recht: Es ist grober Unfug aus Strom Wasserstoff herzustellen, um unter Energieverlusten daraus wieder Strom herzustellen. Das mag für die eine oder andere Nischen-Anwendung akzeptabel sein, aber nicht für eine breite Anwendung. Eine Strom-Wasserstoffwirtschaft wird es also nicht geben.
Der Ansicht von Herrn Eisenbeiß liegt aber ein falsches "Energie-Weltbild" zu Grunde. Es geht davon aus, dass eine Wasserstoffwirtschaft in die bestehende Strom-Infrastruktur hineingezwängt werden muss. Die Strom-Infrastruktur ist aber kein unabänderliches Naturgesetz, es ist Menschenwerk.
Würde man eine Wasserstoffwirtschaft vor dem Hintergrund einer bestehenden Wasserstoff-Infrastruktur sehen, so sähe alles ganz anders aus. Diese Infrastruktur gibt es bereits. Es ist das Erdgas-Rohrnetz.
Aus Biomasse lässt sich durch thermische Vergasung (Steam-Reforming) direkt, also ohne Umweg über den Strom, Wasserstoff herstellen. Diese solare Wasserstoffwirtschaft mit Biomasse ist so effizient, dass der Bedarf an Primärenergie (Biomasse) halbiert werden kann. Dadurch sinken auch die Kosten für Energie um die Hälfte. Biomasse für eine 100%-Versorgung haben wir in Europa genug. In einer Wasserstoffwirtschaft sind Großkraftwerke nicht wettbewerbsfähig. Details finden Sie auf der Website des Autors:
www.bio-wasserstoff.de...