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horst hans

Beitragvon horst hans » 31.08.2005 16:33 Uhr

also mir ist mal aufgefallen, wenn jeder morgen Wasserstoffautos fahren würde würde ja wirklich sehr viel wasser auf die straße landen und dort verdunsten. Bei so vielen Autos wie es auf der Erde gibt würde dies doch unweigerlich zu einer kompletten Klimaveränderung kommen.

Denn:
Das Wasser wird ja durch den Auspuff auf der Straße landen. Alle Straßen wären doch dann Nass und Wasser verdampft und steigt in die Atmosphäre. Es gibt Regen und vieles mehr. Würde man nämlich das Wasser im See lassen oder es in Methanolform würde es ja nicht so schnell verdunsten da es ja somit auf einer kleineren Fläche verteilt ist. Ist das kein Problem oder wie ist das. Frag mich das schon immer würd mich über ne antwort freuen.

Sven Geitmann

Beitragvon Sven Geitmann » 31.08.2005 16:33 Uhr

Diese Frage wird zwar häufig vorgebracht, in der Realität stellt sie jedoch nach heutigem Wissensstand kein tatsächliches Problem dar.
Bitte bedenke, dass heutige Benzin- und Dieselmotoren Kohlenwasserstoffe verbrennen und dadurch ebenfalls Wasserdampf entsteht, der besonders während der kalten Jahreszeit gut sichtbar als Dampfwolke ist. Und trotzdem sind die Straßen nicht immer naß und es regnet auch nicht immer in Großstädten.
Die Anteile von Wasserdampf, die in Wasserstoff-Fahrzeugen erzeugt würden, sind im Vergleich zur natürlichen Luftfeuchte sehr gering, so dass kaum Probleme zu erwarten sind.

Gruß, Sven Geitmann
K-H Tetzlaff

Beitragvon K-H Tetzlaff » 31.08.2005 16:33 Uhr

Hallo

konventionelle Pkw entlassen etwa genau so viel Wasser wie Brennstoffzellen-Pkw. das hat Sven richtig festgestellt.
In einer Wasserstoffwirtschaft würde es außerdem keine Wärmekraftwerke mehr geben. Diese emittieren etwa 3000 mal mehr Wasserdampf als der Verkehr!

Gruß
K-H Tetzlaff

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