hallo liebe leut,
wir haben jetzt seit 10 jahren eine kombilösung aus ölheizung und röhrenkollektoren mit einem pufferspeicher von 1000l. jetzt sind wir am überlegen, ob wir unser system umstellen, da der ölbedarf im moment 2500€/jahr beträgt und das nicht weniger werden wird.
ich möchte am liebsten ein völlig autarkes system haben, da bei einem stromausfall, wie letztes jahr im emsland, auch im normalfall die heizung ausfällt. außerdem möchte ich von niemandem abhängig sein.
festbrennstoff fällt weg, da bei uns ums eck (freiberg/sachsen) diesel aus biomasse hergestellt wird und die alles an biomasse aufkaufen, was geht. spätestens, wenn die ihren 2. reaktor aufmachen, wird es schwierig sturmholz zu bezahlbaren preisen zu bekommen. da kommt auch noch der faktor zeit und lagerplatz dazu.
die aktuelle überlegung geht in die richtung LWP in zusammenhang mit einer windkraftanlage (eine kleine so 15KW) um den nötigen strom für die wärmepumpe selbst zu produzieren. wir hätten aber auch genug platz für eine Flächenwärmepumpe.
welches system würdet ihr bevorzugen?
- LWP oder flächenWP?
- hat jemand bereits erfahrung aus WP und selbstproduzierten strom aus windrad/ photovoltaik
- habe gehört, dass die vorlauftemp. nicht so hoch ist. muss ich dadurch den puffer, der im moment warmwasser (ww) und heizung bedient splitten zw. heizung und ww?
- wenn ja, wo sollte ich den bestehenden sonnenkollektor einspeisen? in den heizungs- oder ww-puffer?
- macht es sinn mit dem strom vom windrad noch heizstäbe im puffer zu betreiben um damit die betriebszeit der LWP zu reduzieren - längere lebensdauer?
- wir haben bereits 2 kleine öfen, einen kochofen in der küche und einen kleinen, der aber kaum benutzt wird. durch den wegfall der ölheizung möchte ich noch einen kamin bauen, da eine esse noch frei wird. eigentlich unnötig oder?
ich habe von einem passivhaus gelesen, wo über sonnenkollektoren ein 100.000l speicher erwärmt wird, der zu 95% den heizbedarf deckt. wir haben eine eigene quelle und genug land, aber ein 300jahre altes fachwerkhaus. ist dieses system auch auf konventionelle häuser übertragbar?
vielleicht mit einem selbstgebautem kollektor á la schwarze tonnen in spanien. gibt es dafür berechnugnsgrundlagen, wieviel wasser erwärmt werden muss um auf einen heizbedarf von 30KW zu kommen...
wenn mir jemand weiter helfen kann wäre das schön
der philipp