Ich trage mich zur Zeit mit dem Gedanken, aufgrund steigender Energiepreise meine Ölzentralheizung möglicherweise durch eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung zu erweitern.
Mir liegen auch zwei preislich interessante Angebote eines Heizungsbauers vor. Zum einen wird mir eine Anlage von Viessmann mit Schichten-Ladespeicher und 4 Kollektoren Vitosol 100 zum Preis von 6100 Euro (Förderung schon berücksichtigt) angeboten. Die zweite Anlage ist von der Firma Rehau, ebenfalls vier Flachkollektoren mit Schichten-Ladespeicher zum Preis von 5300 Euro.
Viele Beiträge in diesem Forum kommen zu der Erkenntnis, daß sich eine solche Anlage i. d. Regel erst nach 15-20 Jahren amortisiert, je nach Entwicklung des Ölpreises.
Eine Berechnung über die Software von GetSolar zeigte mir eine Ersparnis an den Gesamtheizkosten von 19,3 % im Jahr an.
Man muß natürlich auch berücksichtigen, daß wir in einer nicht gerade sonnenverwöhnten Gegend in Rheinland-Pfalz wohnen und unser Haus erst 14 Jahre alt ist.
Deswegen trage ich mich auch mit dem Gedanken, erst bei Fälligkeit eines Kesseltausches in ca. 10 Jahren dann komplett zu investieren.
Es ist fraglich, ob sich momentan aus wirtschaftlichen Gründen eine Solaranlage rechnet oder ob man, auch im Hinblick auf die weitere technische Entwicklung, vielleicht noch warten sollte.
Ich bin dankbar für jeden gut gemeinten Ratschlag.
Aufgrund der bisherigen Rückmeldungen wollte ich noch meine Verbrauchsdaten hinzufügen:
4-Personen-Haushalt, Ölzentralheizung mit Flachheizkörpern, Ölverbrauch im Jahr ca. 2500-2700 l je nach Winterdauer, Dachneigung 30 Grad, Lage Südost.