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Biogas, Biogasanlagen, Fermenter
ratsucher

Beitragvon ratsucher » 10.05.2006 09:52 Uhr

Hallo,

ich habe einen Altbau erworben gesamt ca. 1000 m2, dieser sollte in 4 einzelwohnflächen geteilt werden. 1x 400, 1x100, 2x 250m2 . nun ist in diesen teil keine heizung drin und ich bin schwer am suchen was ich einbaue. tendieren würde ich zum holzvergaser, da es diese dinger ja bis zu 80 kw gibt ( 1kw ungefähr für 10m2 ), und warmwasser eventuell mit einer solaranlage unterstützen. bitte helft mir, da ich selbst kein heizungsbauer bin und gern eine objektive meinung zu dieser problematik hätte. es sollte auch etwas langfristiges sein auf das man eventuell auch fördermittel bekommt. sollten die kosten aber sehr hoch sein, würde ich mich auch für eine herkömmliche variante entscheiden.

machtnix

Beitragvon machtnix » 10.05.2006 10:31 Uhr

zunächst einmal würde ich unbedingt einen Energieberater kommen lassen.
Den findest du unter www.bafa.de

Ansonsten mal bei so einem "großen Objekt" auch mal über ein BHKW nachdenken.

Dann kann ich dir nich die TwinHeat Anlage aus Dänemark empfehlen.
Kann Hackschnitzel,Pellets,Getriede und Scheitholz bis zu einem Meter.
Förderung gibt es auch.die Anlage gibt es auch bis 80kW.
Mehr Info's dazu:www.helbig-gmbh.de
banana republik

Beitragvon banana republik » 10.05.2006 13:24 Uhr

Hallo,

ich hatte bis vor kurzem ein ähnliches "Problem" nach langer Suche und auch vor dem Hintergrund der Betriebszuverlässigkeit bin ich nachdem ich einen Energieberater (suche über www.dena.de - Deutsche Energieagentur) eingeschaltet habe zu einem Ergebnis gekommen.
Nach dem Gutachten habe ich ein KfW Programm zur CO2 Reduzierung beantragt und möchte nun die Öl-Heizkessel gegen eine Pellets/Hackschnitzel Heizung austauschen.
Nach sehr reiflicher Überlegung (ich benötige ca. 80-90 kW) habe ich mich für ein System von HDG Bavaria (HDG 100) entschieden, dass so ziemlich alles verheizen kann was brennt. Überzeugend waren rund um München die vielen Referenzen in der gleichen Leistungskategorie (100-250 kW) und die robuste Ausführung des Kessels mit Stufenrost Technik.
Weiterhin in die nähere Auswahl kam ein Hersteller aus Vorarlberg (Österreich) - Köb & Schäfer (Pyromat 85).
Die Förderungen betragen seitens der BAFA im Moment bis 100kW Leistung 48 € je kW installierte Leistung.
Die Entscheidung gegen ein BHKW (finde ich auch sehr interessant) fiel bei mir aktuell wegen der Zuverlässigkeit des Systems (kein Störungsfreier "Dauerbetrieb") nicht in Betracht.

Gruss aus München

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