Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Jens der Heizer

Beitragvon Jens der Heizer » 20.04.2006 11:17 Uhr

Ich möchte wissen ob sich bei mir eine Gastherme oder ein Gasbrennwertkessel besser eignet.
Ich habe einen großen Specksteinofen der mir das gesamte Erdgeschoss mit Wohn- Esszimmer und Küche heizt.
Ich lasse die normalen Heizkörper im Haus nur auf Stufe 1-2 laufen damit die Zimmer nicht auskühlen. Nur im Bad läuft die Fußbodenheizung 24h am Tag. Mein derzeitiger Gasverbrauch ist zwar hoch aber mein Kessel ist 20 Jahre alt und soll jetzt raus. Also reicht mir eine Therme und mein Specksteinofen um 160qm Wohnfläche, Ziegelmauerwerk mit 7cm Styropor und 20 Jahren alten Holzfenstern zu beheitzen oder fahre ich dauerhaft billiger wenn ich gleich auf Brennwerttechnik gehe?

machtnix

Beitragvon machtnix » 20.04.2006 12:55 Uhr

Schmeiß die alte Kiste raus.
Wenn es um Gasbrennwerttechnik geht kommt man an der ELCO Thision einfach nicht vorbei.
Ein absolutes Topgerät zu einem anständigen Preis mit allem Zubehör.
Für dein Haus könnte die kleine 9er schon fast ausreichen,ansonsten nimm die 13er.An dem Modulationsbereich von der Thision kommt bis jetzt keiner ran.
Am allerwichtigsten ist aber das dein Heizungsbauer sich damit auskennt,aber auf keinen Fall überdimensionieren.
Gast

Beitragvon Gast » 20.04.2006 19:30 Uhr

lass die finger von brennwertgeräten
die geräte mögen zwar einen guten wirkungsgrad erzielen,dafür müssen sie aber dauernd modulierend laufen damit kommen sie gut auf doppelt so viele betriebsstunden wie herkömmliche,was die haltbarkeit stark beeintrachtigt.
ausserdem haben die geräte noch viele krankheiten,besonders die abgas-systeme bei denen sich einfach die dichtungsringe zersetzen was zur folge hat dass das gerät seine eigenen abgase ansaugt.die meisten geräte haben wärmetauscher aus alu,die kannst du direkt vergessen wenn brennwert dann edelstahl.(zB.vissmann vitodens).das problem hierbei ist dass das kondesatwasser sehr sauer ist und die wärmetauscher mit einer haftputz ähnl. masse zusetzt.
machtnix

Beitragvon machtnix » 21.04.2006 07:41 Uhr

@Gast,
lasse bitte deine unqualifizierten Beiträge wenn du keine Ahnung hast.
Was du hier erzählst ist reiner Bockmist.

Wenn Gasheizung,dann nur noch Brennwerttechnik,alles andere ist Käse,und für ein Einfamilienhaus sind die Geräte von Viessmann meistens überdimensioniert.

Bei 160m² kann ungefähr von einer Heizleistung von 11kW ausgehen also reicht hier die Elco Thision lockker aus.Unschlagbar im Modulationsbereich.
Gast

Beitragvon Gast » 28.04.2006 19:48 Uhr

Gast:
Du sparst etwa 10-15% an Gaskosten
Bau Dir ne Brennwerttherme ein und lass die gut einstellen.
Bin vom Fach
Andreas
Aktivität: hoch
Beiträge: 105
Registriert: 17.04.2006 09:31
Wohnort: Dormagen
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 1 Mal

Beitragvon Andreas » 28.04.2006 20:44 Uhr

Hallo Jens,

Brennwertkessel lohnt sich nur, wenn Du niedrige VL-Temperaturen fährst.
Diese werden in der Regel bei stat. Heizkörpern nicht - bestenfalls in der Übergangszeit - erreicht. Oder sind diese überdimensioniert ? Welche VL-Temperatur fährt denn die Anlage bei 0 °C Aussentemperatur ?

Aber - warum wieder eine Gasheizung ?
Du hast ja den Schritt von Gas zum Holz (fast) vollzogen.
Warum nicht direkt eine Pelletheizung ?
Die Kredite der KfW macht die Anschaffung sogar etwas schmackhaft... ;-)

Bei Bedarf kann ich Dir mal eine Gegenüberstellung Gas - Pellet zumailen.

Gruß
Andreas

Gast

Beitragvon Gast » 06.05.2006 19:35 Uhr

Denke daran das Brennwert nur günstiger ist wenn du mit niedrigen Vor.-Rücklauftemperaturen auskommst.
Wenn die Brennwertgeräte aber mit 60-65° laufen müssen/sollen dann hast du keine Nennenswerte Ersparniss.
Lass dir nicht von irgendwelchen Leuten was erzählen.
Frage lieber Fachpersonal.
ariba
Aktivität: durchschnittlich
Beiträge: 96
Registriert: 30.11.2005 11:16
Wohnort: 88521
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon ariba » 08.05.2006 10:40 Uhr

Hallo,

wir haben seit 1994 ein Brennwertgerät von Elco Klöckner modulierend von 7-21kw. Funktioniert tadellos. Das erste halbe Jahr gab es ein paar Probleme. Seit dem läuft das Gerät ohne Wartung.
Ist bei uns nur im Betrieb von ca Sept. bis April. Den Rest des Jahres erwärmen wir unser Wasser mit einer thermischen Solaranlage.
Ich würde sagen installiere nur das modernste, denn du kaufst ja auch kein Auto mit dem Stand von vor 15 Jahren.

sonnige Grüße
Jürgen
Jens der Heizer

Beitragvon Jens der Heizer » 21.06.2006 17:57 Uhr

Danke für die Tipps,

ich habe einen Vorlauf von 60°C und normale Heizkörper. Auch habe ich überlegt Heizleisten einzubauen, da diese die Wände erwärmen und sStrahlungswärme erzeugen. Jedoch brauche ich einige laufende Meter Heizleisten, da sie nur in ausreichender Menge mit niedriger Vorlauftemperatur zu fahren sind. Dafür ist der Umbau doch etwas zu intensiv, beim Neubau würde ich gleich auf Heizleisten setzten.

Ich habe mir eine Pelletsheizung überlegt, Angebote eingeholt und entschieden ich bleibe bei Gas. Der zukünftige Lagerraum der Pellets wäre unsere Waschküche, diese müßte dann umziehen in den Vorratsraum oder in den Partykeller, beides nicht so toll!
Mein Haus hat Ost/West Ausrichtung, also für solare Warmwassererzeugung nicht so toll, zudem müsste ich Schlitze von unten bis oben klopfen, also muß der Pelletskessel auch im Sommer laufen.
Dazu kommen die recht hohen Investitionskosten für die Anlage, Brenner, Raumaustragung, Pufferspeicher usw.
Bei Gas hole ich mir nur einen neuen Brennwertkessel oder Therme, häng sie an die Wand und gut ist! Warmwasser auf Kommando per Durchlauferhitzer!

Ein Scheitholzkessel kommt nicht in Frage, da ich im Jahr fast 20 Ster bräuchte, und auch im Sommer Holz brauche. Eine Kombianlage mit Gas und Holz wäre okay, aber ich habe ja schon einen Ofen im Wohnzimmer, also habe ich bereits einen Energiemix aus Gas und Holz. Zudem kochen wir mit Gas was auch etwas künstiger ist wie mit Strom!

Trotzdem Danke für die Tipps, nur leichter fällt es mir jetzt nicht ob Brennwert oder nicht!

Gruß Jens
Dorin
Aktivität: neu
Beiträge: 10
Registriert: 06.01.2007 23:25
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal

Beitragvon Dorin » 09.07.2008 18:17 Uhr

Hallo Leute kann mir mal einer sagen warum es Sinn machen soll Brenwerttechnik einzubauen,?
In 2 Jahren haben die Energiekosten das doch schon längst wieder überholt.
Gruß Klaus

Nächste

Zurück zu Haustechnik, SHK



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Wann rechnet sich Brennwert