Hallo martink,
Hargassner habe ich mir nicht näher angeschaut.
Von der Qualität her tun sich jedoch die namhaften Hersteller nicht viel.
Scheint auf jeden Fall kein schlechter Kessel zu sein.
Ich würde eine Pelletheizung jedoch nicht auf 35°C,
wie auf der homepage bei Hargassner gesehen, fahren.
Hier besteht, meines Erachtens, eine höhere latente Gefahr des Glanzrußes.
Glanzruß wirkt auf dem Wärmetauscher wie ein Isolator;
muß (schwer) mechanisch entfernt werden;
die Bildung sollte möglichst vermieden oder zumindest weitgehends vermieden werden. Je höher die Temperatur am Wäretauscher desto besser.
Aus diesem Grund starten die Pelletkessel immer mit 100% bei volle Kesselrücklaufanhebung, damit die Betriebstemperatur schnellstmöglich erreicht wird und die Gefahr der Glanzrußbildung weitgehendst vermieden wird.
Geringere VL-Temperaturen werden hinter dem Kessel mittels eigener Regelgruppe erreicht.
Den Solvis Kessel gibt es mit Pelletspeicher , Schnecke , Saugaustragung und Rührwerk. Schau einfach mal unter
www.solvis.de... nach.
Grundsätzlich kann ein Schichtenspeicher mit jedem Kessel betrieben werden. Das Hauptproblem dürfte jedoch die Kommunikation zwischen der Regelung "Kessel" und der Regelung "Schichtenspeicher" sein. War auch ein Grund warum ich auf den besseren Wirkungsgrade gepfiffen habe und den "schlechteren" Solvis Kessel genommen habe.
Naja, so schlecht ist der Solvis-Kessel auch nicht. Soviel ich weiß ist der Kesselkorpus von KWB, paradigma, ökofen und Solvis identisch.
Wobei hier wohl paradigma mit ökofen sowie KWB mit solvis enger zusammenarbeiten.