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die enev bietet die möglichkeit die haustechnik explizit zu bewerten und die bilanz der verluste und gewinne gegeneinander aufzurechnen und hinsichtlich der primärenergie zu bewerten. darum beneiden uns energieberater in anderen ländern.
das Ergebnis aus dieser Betrachtung nach EnEV, ist der Qp-Wert =
spez. Primärenergieverbrauch des Gebäudes unter Berücksichtigung der Form, der Lage, der Dämmwerte, der Luftdichtheit, der Wärmebrücken, der Technik und der Energieträger, bezogen auf den qm theoretische Nutzfläche An, nach EnEV.
Damit aber jemand, der einen primärenergiearmen Energieträger, wie z.B. Holz einsetzt, nicht schlechter dämmt als es vor der EnEV üblich war, wurde der zweite Sollwert eingeführt, genannt Ht.
Der Ht ist nichts anderes als der durchschnittliche, spez. U-Wert der gesamten, wärmeabgebenden Gebäudehülle, bezogen auf den qm Hüllfläche.
Beim Ein- und Zweifamilienhaus, nach EnEV, sind die Sollwerte wie folgt:
Qp < 100-120 kwh/qm.a, je nach Gebäudeform (A/V-Verhältnis)
Ht < 0,55-0,60 W/qm.K
Beim Ein- und Zweifamilienhaus, KfW60, sind die Sollwerte wie folgt:
Qp <= 60 kwh/qm.a, unabhängig von der Gebäudeform
Ht <= 70% von 0,55-0,60 W/qm.K
Beim Ein- und Zweifamilienhaus,KfW 40, sind die Sollwerte wie folgt:
Qp <= 40 kwh/qm.a, unabhängig von der Gebäudeform
Ht <= 55 % von 0,55-0,60 W/qm.K
Wäre dieser Ht-Wert nicht eingeführt worden, wären viele Häuser auf CO2-reduzierte, renerative Systeme, z.B. Holzheizungen oder Wärmepumpen umgestellt und wesentlich schlechter gedämmt worden, als es Ende 2001 Standard war. Das konnte nicht im Sinne des Klimaschutzes und auch nicht im Sinne eines nachhaltigen Umganges mit reg. Energien sein. Eine intelligente Entscheidung des Gesetzgebers !
Sämtliche Energiespar- und Wärmeschutzverordnungen haben sich in den letzten 25 Jahren immer am geforderten Mindeststandard orientiert, den der Massivbau (Ziegelindustrie) in der Lage war zu liefern.
Der Holzbau z.B., war im Mindeststandard, in diesen Jahrzehnten bis heute, immer schon um 20-30 % besser als die Verordnungen.
Die Wärmeleitfähigkeit der Ziegel hat sich die letzten 10 Jahre kontinuierlich verbessert, von Lambda=0,13 Anfang der 90er, auf 0,11 Ende der 90er, 0,09 seit 2002 und 0,08 seit 2005. Auch durch das Kleben der Ziegel, anstelle dem Mörteln, wurde die Gesamtdämmung der Wände faktisch verbessert, obwohl diese Fugenanteile bei früheren Nachweisen, nur selten berücksichtigt wurden.
Normal ist heute der 0,11er-Ziegel, aufgrund der Anforderungen nach EnEV. Tendenz geht zum 0,09er.
Wobei die Mauerer nicht glücklich sind mit dieser Entwicklung, soweit es um die Standfestigkeit und Bearbeitbarkeit des leichten, sehr brüchigen und u.U. gefüllten Ziegels geht.
Auch ist kein wirklicher Kostenvorteil mit diesen leichten und teuren Ziegeln verbunden, da Wände aus Wärmedämmverbundsystemen (>=120 mm) auf normalen, hochfesten und preisgünstigen HLZ-Ziegeln (240 mm, Lambda 0,18-0,40) nicht dicker und insgesamt nicht teurer, aber im Wärmeschutz locker um 20-30% (Vergl. zu 36,5cm, T9) besser sind.
Für WDVS stehen Systeme auf Basis PS, Steinfaser, Mineralstein und Holzfaserplatten zur Verfügung.
Angebotspreise zur Prüfung einer Berechnung (EFH, ZFH), sind ohne Plan (Genehmigungsplanung), Leistungsverzeichnis/Angebot des Herstellers und Einsicht in die vorhandene Berechnung nicht möglich.
Kostenrahmen der reinen Prüfung, ohne Nachrechnen
ab 350.- Euro netto + Mwst.
Weiterführende Beratungen und Recherchen nach Aufwand.
Standard-EnEV-Nachweise gibts
ab 750.- Euro netto + Mwst.
Weiterführende Beratungen und Vor-Ort-Termine, nach Aufwand.
Wärmeschutztechnische Qualitätssicherung, von der Beratung in der Planungsphase, Prüfung der Berechnungen, LV`s und Werkpläne, 2 Vor-Ort-Terminen (bis 200 km Entfernung), incl. 1x Abnahme mit Blowerdoor, gibts
ab 2.500.- Euro netto + Mwst.
Weitere Leistungen wie Termine, Beratung Handwerker, Berechnungen und LV`s erstellen, nach Aufwand oder weiterem Angebot.
Alles weitere direkt per mail oder Telefon !
e-mail und homepage sind unten verlinkt
Schöne Ostern !
_________________ Bauen ist nicht eine Chance der Gegenwart, sondern im Besonderen eine für die Zukunft !
*Denen gehört die Zukunft, die sich bereits heute darauf vorbereiten* Zitat Martin Luther King
Zuletzt bearbeitet von Fachplaner Passivhaus am 16.04.2006 18:52, insgesamt einmal bearbeitet
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