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josef

Beitragvon josef » 31.08.2005 16:48 Uhr

Hallo, wir sind kurz vor der Renovierung (Hausgröße 10x10m Keller EG 1.OG DG)und ich bin mir in Sachen Heizung noch nicht ganz schlüssig. Zur Zeit haben wir eine ziemlich neue Öl-Zentralheizung welche wir sinnvoll ergänzen wollen. Das Haus is Bj 70 und wird gedämmt ( ca. 140mm 040er Dämmung) Desweiteren ist eine Solaranlage für Warmwasser geplant. Es ist ein Brunnen mit 13 Meter Tiefe vorhanden, weshalb die Frage bezüglich einer Wärmepumpe aufkam. Im Gebäude sind nur Heizkörper vorhanden ( keine Fußbodenheizung). Es stellt sich für mich die Frage ob unter diesen Voraussetzungen eine Wärmepumpe Sinn macht, oder ob ich für die Wärmepumpe zwingend eine Fußbodenheizung/ Wandheizung bräuchte. Wo liegt das preislich? Als Alternative hab ich mir einen Pelletsofen im Wohnzimmer vorgestellt, den ich auch mit Holz heizen kann. Einen Hersteller kenn ich da aber vielleicht hat da noch jemand Alternativen. Vielen Dank für Eure Antworten.

josef

Beitragvon josef » 31.08.2005 16:48 Uhr

Pelletsofen natürlich mit Wärmetauscher. Hab ich vergessen.
Schmitten, Wolfgang

Beitragvon Schmitten, Wolfgang » 31.08.2005 16:48 Uhr

» Hallo, wir sind kurz vor der Renovierung (Hausgröße 10x10m Keller EG 1.OG
» DG)und ich bin mir in Sachen Heizung noch nicht ganz schlüssig. Zur Zeit
» haben wir eine ziemlich neue Öl-Zentralheizung welche wir sinnvoll
» ergänzen wollen. Das Haus is Bj 70 und wird gedämmt ( ca. 140mm 040er
» Dämmung) Desweiteren ist eine Solaranlage für Warmwasser geplant. Es ist
» ein Brunnen mit 13 Meter Tiefe vorhanden, weshalb die Frage bezüglich
» einer Wärmepumpe aufkam. Im Gebäude sind nur Heizkörper vorhanden ( keine
» Fußbodenheizung). Es stellt sich für mich die Frage ob unter diesen
» Voraussetzungen eine Wärmepumpe Sinn macht, oder ob ich für die Wärmepumpe
» zwingend eine Fußbodenheizung/ Wandheizung bräuchte. Wo liegt das
» preislich? Als Alternative hab ich mir einen Pelletsofen im Wohnzimmer
» vorgestellt, den ich auch mit Holz heizen kann. Einen Hersteller kenn ich
» da aber vielleicht hat da noch jemand Alternativen. Vielen Dank für Eure
» Antworten.
Wolfgang Schmitten

Beitragvon Wolfgang Schmitten » 31.08.2005 16:48 Uhr

Hallo Josef, ich selbst habe mich erst in den letzten 6 Jahren intensivst mit der Pellet-, Solar- und auch der Wärmepumpentechnik befasst. Bei dem Einbau einer Wärmepumpe ist es alle mindestens 10 Jahre unter Umständen notwendig, neue Bohrungen wegen einer Versottung und Korrosion des Tiefensondensystemes ausführen zu lassen, was nicht abzusehende Folgekosten verursacht, da solche Bohrungen nicht gerade sehr preiswert sind! Nach der Auswertung aller Ergebnisse bin ich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile mit dem Einbau einer sehr variablen Variante zu einem gewaltig positiven Energieverbrauchsergebnis gelangt. Mein Haus (Baujahr 1950 U. !988) war vor der Sanierungsmassnahme mit einer Nachtstromspeicherheizung ausgerüstet, die durchschnittlich im Jahr ca. 22.000 kW Energie verschlang. Zusätzlich verheizte ich zusätzlich 10 Festmeter Buchenholz in einem Kachelofen. Von den Kosten her habe ich meine Heizenergiekosten fast um 75 % gesenkt. Eingebaut wurde ein Pellet-Scheitholzkessel der Fa. Gilles in 15 kW (ausreichend bis 180 m² Wohnfläche), der vom Technologiestand erfahrungsgemäß das zur Zeit fortschrittlichste Gerät ist, was ich kenne. Zusätzlich habe ich eine ca. 7 m² große Vacuumkollektoranlage der Fa. Paal-Solar mit 800 Litern Pufferspeicherkapazität installiert. Ich habe mich auf zahlreichen Ausdstellungen über nahezu alle angebotenen Pelletkessel informiert und bin beim Suchen nach Vor- und Nachteilen der Kriterien in Bezug auf Brandschutzsicherheit, Wartungsfreundlichkeit, Lebensdauer, Wirkungsgrad und unkomplizierter Variablität, sowie von weiteren sicherheitsaspekten, die bei keinem anderen Kessel anderer Hersteller auch nur im entferntesten Sinne erreicht werden!
Dieser Kessel ist zwar teurer als andere, ist aber in seiner Effizienz unschlagbar, wobei man feststellen kann, das auch andere namhafte Hersteller z. Zt. versuchen, Teile diesyer unschlagbaren Technik zu kopieren. Die Fa. Gilles investiert nicht in hochgestochene Werbung, um Marktführer zu sein, sondern in sicherheits- und zukunftsweisende Technik. Es besteht auch die Möglichkeit, sich die Heizungsanlage bei mir einmal anzusehen. Ich verspreche, das dieses von der Technologie her ein absolutes Highlight ist. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, alle Kesselsystem im benachbarten olsberg in einem Informations- und Demonstrationszentrum für Erneuerbare Energien = I.D.E.E. nebeneinander, teilweise auch in Betrieb, zu besichtigen, um ein für sich zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen! Bei akuten Fragen stehe ich auch sehr gern telefonisch zur Verfügung unter 0 29 62 / 59 82 oder 01 60 / 57 09 78 5!
Ich betreibe diese Anlage in Verbindung mit einem absolut verschleißarmen kompressorgesteuerten Saugzuggebläsesystem, was zur Zeit noch in dieser Form europaweit das einzigste ist.
Im Falle des Kachelofens werde ich in nächster Zeit einen Pelletkaminofen der Fa. Calimax oder der Fa. Piazetta / Superior installieren, da sie technologisch gleichfalls einen sehr zuverlässigen und innovativen Eindruck hinterlassen!
M. f. G.
Wolfgang Schmitten
Borberg 26
59939 Olsberg - Elleringhausen

















» Hallo, wir sind kurz vor der Renovierung (Hausgröße 10x10m Keller EG 1.OG
» DG)und ich bin mir in Sachen Heizung noch nicht ganz schlüssig. Zur Zeit
» haben wir eine ziemlich neue Öl-Zentralheizung welche wir sinnvoll
» ergänzen wollen. Das Haus is Bj 70 und wird gedämmt ( ca. 140mm 040er
» Dämmung) Desweiteren ist eine Solaranlage für Warmwasser geplant. Es ist
» ein Brunnen mit 13 Meter Tiefe vorhanden, weshalb die Frage bezüglich
» einer Wärmepumpe aufkam. Im Gebäude sind nur Heizkörper vorhanden ( keine
» Fußbodenheizung). Es stellt sich für mich die Frage ob unter diesen
» Voraussetzungen eine Wärmepumpe Sinn macht, oder ob ich für die Wärmepumpe
» zwingend eine Fußbodenheizung/ Wandheizung bräuchte. Wo liegt das
» preislich? Als Alternative hab ich mir einen Pelletsofen im Wohnzimmer
» vorgestellt, den ich auch mit Holz heizen kann. Einen Hersteller kenn ich
» da aber vielleicht hat da noch jemand Alternativen. Vielen Dank für Eure
» Antworten.
Thomas

Beitragvon Thomas » 31.08.2005 16:48 Uhr

» Einbau einer Wärmepumpe ist es alle mindestens 10 Jahre unter Umständen
» notwendig, neue Bohrungen wegen einer Versottung und Korrosion des
» Tiefensondensystemes ausführen zu lassen, was nicht abzusehende
» Folgekosten verursacht, da solche Bohrungen nicht gerade sehr preiswert
» sind!

Nichts für ungut, aber wie kommt man bloß auf solch einen hanebüchenen Unsinn????

Gruß
Thomas
H. Frank

Beitragvon H. Frank » 31.08.2005 16:48 Uhr

Was korrodiert denn an einer PE-Sonde?


H. Frank

Schmitten, Wolfgang

Beitragvon Schmitten, Wolfgang » 31.08.2005 16:48 Uhr

»Hallo Herr Kempf,
ich habe nur meine Erfahrungswerte übermittelt und kann die Ansicht nicht teilen, das der Gilles-Heizkessel eine Dreckschleuder sein soll. Durch die Kombination mit einer thermischen Solarkollektoranlage und einen ausreichenden Pufferspeicher von 800 Litern, was im Rahmen einer Softwaresteuerung im Puffer-Boilermodus gesteuert wird, habe ich eine erheblich höhere Sicherheit, den Brennstoff Holzpellet optimal auszunutzen. Es ist allerdings korrekt, das eine Pelletheizung ohne Puffermöglichkeit keinen Sinn macht, da bei Beendigung eines Aufheizintervalls Restmaterial vor sich hinkokeln würde und somit ünnütz zusätzlich CO² durch den Kamin in die so schon reichlich belastete Luft blasen würde. In sofern haben in der Situation die fossilen Brennstoffe natürlich einen Vorteil, der sich allerdings sicherlich langfristig aufgrund der weiter ansteigenden Preisentwicklung, auf die nächsten Jahre bezogen gesehen, einer der wenigen bleiben wird.
Zusätzlich wäre ich sehr dankbar dafür die Quelle des sogenannten "Dreckschleudertests" zu erfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Schmitten
SPAMER

Beitragvon SPAMER » 04.10.2005 08:26 Uhr

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!!!
erde is blöd ich bring alle um !"

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