Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Tools, Onlinerechner und Newsletter Diskussionsforum forum
Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Karsten

Beitragvon Karsten » 31.08.2005 16:48 Uhr

Hallo Forum,

und wieder ein bisschen verwirrung mehr... :-(

jetzt haben wir zwei weitere angebote vorliegen.
eines von tecalor und das andere von heliotherm mit direktverdampfungssystem.
beide liegen um wenige euro gleich auf.

jetzt hat mir der mensch von tecalor erzählt, dass er uns viel spaß wünscht mit helio direktverdampfung...ironisch gemeint, das wäre wohl nichts gegenüber "herkömmlichen" (?) pumpen.

was ist denn da nun dran?
ich hatte mich jetzt schon ein bisschen mit helio angefreundet und nun wieder unsicherheit.

ich habe gelesen, dass direktverdampfungssysteme effizienter sind.

stimmt das?

was spricht für und was dagegen?

vielen dank für jeden weiteren tip....

grüße

karsten

Karsten

Beitragvon Karsten » 31.08.2005 16:48 Uhr

Hallo Jürgen,

danke erst einmal für die Antwort.

du sagtest, du baust auch direktverdampfer ein.
hatte gerade noch ein telefonat mit einem contra-direktverdampfer... ein mensch von tecalor...
der hat mich auf risiken mit direktverdampfung hingewiesen.
da wären zb.

- eine erhöhte gefahr, dass bei den installationsarbeiten fehler gemacht werden können, zb luft in leitung oder oder oder...verschmutzung der leitungen
- die schmierung funktioniert wohl öfter nicht so wie sie sollte und damit bringt das system nicht die gewünschte leistung
- wenn was kaputt ist, kann nur ein kältebauer spezi das reparieren
- kleinere Entzugsfläche und damit erheblichen einfluss auf die vegetation -> pflanzen wachsen nicht mehr so ...

also unterm strich...
ist zwar ein gutes system, ABER... es kann so viel bei der installation schiefgehen...

was denkst du darüber?
danke :-)
H. Frank

Beitragvon H. Frank » 31.08.2005 16:48 Uhr

Woher die Angst vor der Direktverdampfer-WP?
Kann doch nichts schiefgehen, wenn man

a) die Rohre sauber hartlötet, sie mit leichtem Gefälle Richtung Sammler legt (Ölrücklauf) und sie korrekt einbettet
b) sie gut spült
c) die Querschnitte richtig wählt (Mindestgeschwindigkeit des Kältemittels nicht unterschreiten, max. erlaubter Druckverlust)
d) und unter Berücksichtigung der unter c) aufgeführten Punkte die Verdampferaustauschfläche so groß wie möglich ausführt.
e) die richtige Menge Kältemittel einfüllt


H. Frank
Karsten

Beitragvon Karsten » 31.08.2005 16:48 Uhr

...
"und sie korrekt einbettet"

werden die rohre nach dem gleichen prinzip verlegt wie die kunststoffrohre?
oder muss hier noch mit anderen materialien (zb kies) gearbeitet werden?

oder:
boden raus... rohre rein.. boden wieder zurück?

gruß
karsten
Quehl

Beitragvon Quehl » 31.08.2005 16:48 Uhr

der Direktverdampfer ist ein Teil der Wärmepumpe und das darf nie vergessen werden. Wenn die WP später mal ausgetauscht werden muß, wer weiß, was da für probleme auftauchen. Kältemittel muß evtl. aus den Rohren entfernt werden. Man ist beim Austausch wieder auf eine direktverdampfende angewiesen. Ob das Kältemittel ausgetauscht werden muß, hängt von den späteren WP ab. Die Probleme sind auf jeden Fall größer wie bei einer Sole WP. Selbst da habe ich schon Schwierigkeiten.

Theoretisch hat die direktverdampfende einen besseren Wirkungsgrad. Ich habe aber noch keine gesehen, die dies auch praktisch hat. Welche WP würde z.B. einen COP von über 5,0 bei 0/35° haben?

Die sonstigen Probleme sind in " www.haustechnikdialog.de " angegeben. Suchen unter Direktverdampf oder Heliotherm oder Ochsner. Oftmals wird angegeben von den Herstellern, daß Umwälzpumpenenergie eingespart wird, weil keine UWP vorhanden ist. das ist nicht richtig. Die "eingesparte" Energie wird vom Kompressor verbraucht.

Zurück zu Geothermie & Wärmepumpen



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Tecalor ODER Heliotherm Direktverdampfer - pro/contra??