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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
reiner

Beitragvon reiner » 31.08.2005 16:47 Uhr

Unser EFH (Bj. 1981,175 qm WFl.)im Süden Hamburgs wird z.Zt. durch eine Nachtspeicher-Zentralheizung einschl.WW-Versorgung beheizt.In allen Räumen liegt Fußbodenheizung. Die Zentralheizung scheint bald abgängig zu sein, WW-Versorgung muß kurzfristig erneuert werden.
Nun überlege ich, bei einer Modernisierung auf eine Erd-WP (Sondenbohrung) umzusteigen, um damit eben auch eine zukunftsfähige Lösung zu haben. Öl oder Gas möchte ich möglichst vermeiden. Diverse Prospekte und sonstige Infos habe ich mir bereits besorgt, für einen Laien hilft das aber nicht so richtig weiter.

Meine jetzige Anlage läuft bei 0 Grad Aussen mit einer Vorlauftemperatur von ca. 28 Grad. Der Stromverbrauch ist in den letzten Jahren aber deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei rd. 20.000 kwh einschl. WW.

Mich bewegen viele Fragen:
- Mit welchen Kosten für die komplette Installation einer WP (Hzg.+WW einschl. Bohrung)müßte ich rechnen?
- Welcher Anbieter hat die größten Erfahrungen, das ausgereifteste Produkt und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
- Worauf muß ich bei der Anbieterauswahl insbes. achten?
- Mit welchen Betriebskosten p.a.ist zu rechnen?
- Von welcher Lebensdauer der Anlage und welchen Wartungskosten kann ich ausgehen?

Fragen über Fragen, aber ich will es im Moment einmal dabei belassen. Kann mir jemand einen fundierten Rat geben? In verschiedenen Foren - je nach ideologischer bzw. technischer Orientierung - lese ich sehr unterschiedliche Bewertungen der WP und ihrer Wirtschaftlichkeit.

Vielen Dank
Reiner

Rudolf

Beitragvon Rudolf » 31.08.2005 16:47 Uhr

» Unser EFH (Bj. 1981,175 qm WFl.)im Süden Hamburgs wird z.Zt. durch eine
» Nachtspeicher-Zentralheizung einschl.WW-Versorgung beheizt.In allen Räumen
» liegt Fußbodenheizung. Die Zentralheizung scheint bald abgängig zu sein,
» WW-Versorgung muß kurzfristig erneuert werden.
» Nun überlege ich, bei einer Modernisierung auf eine Erd-WP (Sondenbohrung)
» umzusteigen, um damit eben auch eine zukunftsfähige Lösung zu haben. Öl
» oder Gas möchte ich möglichst vermeiden. Diverse Prospekte und sonstige
» Infos habe ich mir bereits besorgt, für einen Laien hilft das aber nicht
» so richtig weiter.
»
» Meine jetzige Anlage läuft bei 0 Grad Aussen mit einer Vorlauftemperatur
» von ca. 28 Grad. Der Stromverbrauch ist in den letzten Jahren aber
» deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei rd. 20.000 kwh einschl. WW.
»
» Mich bewegen viele Fragen:
» - Mit welchen Kosten für die komplette Installation einer WP (Hzg.+WW
» einschl. Bohrung)müßte ich rechnen?
» - Welcher Anbieter hat die größten Erfahrungen, das ausgereifteste Produkt
» und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
» - Worauf muß ich bei der Anbieterauswahl insbes. achten?
» - Mit welchen Betriebskosten p.a.ist zu rechnen?
» - Von welcher Lebensdauer der Anlage und welchen Wartungskosten kann ich
» ausgehen?
»
» Fragen über Fragen, aber ich will es im Moment einmal dabei belassen. Kann
» mir jemand einen fundierten Rat geben? In verschiedenen Foren - je nach
» ideologischer bzw. technischer Orientierung - lese ich sehr
» unterschiedliche Bewertungen der WP und ihrer Wirtschaftlichkeit.
»
» Vielen Dank
» Reiner


Hallo Reiner,

das sind ja wirklich viele Fragen die wohl nicht so einfach zu beantworten sind.
Um die Investitionskosten zu ermitteln muss erst einmal eine Wärmebedarfsberechnung für das Haus erstellt werden.

Meine Meinung über den besten Hersteller mit der besten Erfahrung ist, nehm einen Anbieter der bereits längere Zeit am Markt vertreten ist, wichtiger, Du solltest darauf achten, dass der Installateur nicht nur darauf bedacht ist die Anlage zu verkaufen sondern auch den späteren Service übernehmen kann.
Wir haben seit über 20 Jahren mehrer WP in unserem Betrieb und unserer Kundschaft laufen. Unsere WP laufen seither ohne jegliche Wartung, da es sich jedoch um Wasser Wasser Anlagen handelt mussten mehrmals die Unterwasserpumpen getauscht und die Schluckbrunnen gewartet werden.
Dies entfällt jedoch bei Erdsonden. Ich würde mich immer wieder für eine WP enteiden.
Für mich Privat plane ich auch gerade den Einbau einer WP obwohl ich keine Fußbodenheizung habe aber bei den derzeitigen Ölpreisen ist die WP immer eine gute Alternative.
Gern biete ich Dir einmal eine WP Anlage an, nehm einfach Kontakt mit mir auf. Komme auch aus dem Süden Hamburgs.

Rudolf
reiner

Beitragvon reiner » 31.08.2005 16:47 Uhr

»Leider hat es auf meine Fragen bisher keine Antworten gegeben - ausser der Reaktion eines Betriebes, der mir ein Angebot für eine Anlage machen will. Aber vielleicht ist meine Fragestellung ja tatsächlich zu umfassend.

Hier aber noch eine ergänzende spezielle Frage:

Brauche ich eigentlich vor Installation einer WP eine Wärmebedarfsberechnung oder kann ich nicht vielmehr den bisherigen Verbrauch umrechnen, um die benötigte Auslegung zu ermitteln.Falls das möglich sein sollte, wie muß ich dann rechnen? Meine bisherige Nachtspeicher-Zentralheizung verbraucht im Mittel ca. 20.000 Kwh p.a. incl. Brauchwasser-Erwärmung.
Zusätzliche Wärmedämm-Maßnahmen sind übrigens kaum noch möglich, der Verbrauch dürfte also als konstant unterstellt werden.

Gruß
Reiner
reiner

Beitragvon reiner » 31.08.2005 16:47 Uhr

» ... also, ne richtige Antwort auf ne konkrete Frage kriegt man ja wohl doch nicht. Geht es nur um`s "Verkaufen"?
Gruß
Reiner
Alfons Nikol

Beitragvon Alfons Nikol » 31.08.2005 16:47 Uhr

» Hallo reiner,
» mir geht es nicht ums verkaufen.
» Ich bin Heizungsbauer in Süddeutschland und du wohnst in Hamburg.Also laß
» die Kirche mal im Dorf.
» Ich habe dir mal ein paar Adressen gegeben die dir eventuell wieterhelfen
» könnten,wenn du sie nicht nutzt ist das dein Problem.
» Geh zu einem Planungsbüro und lass es dir planen wenn du mit den Info's
» hier nicht zurechtkommst.
»
Hallo Jürgen,
ich komme auch aus Süddeutschland (Oberfranken), wohnst du hier in der Nähe?
Ich könnte auch dringen Hilfe gebrauchen!!
Kannst du mir auch ein paar Adressen zukommen lassen?
Jeder rechnet sein Angebot "schön" und das andere ist unrentabel!
Ab wann rechnet sich eine SoleWP, oder ist eine Luft WP fast genauso effektiv?
Gruss
Alfons
Thomas

Beitragvon Thomas » 31.08.2005 16:47 Uhr

» Unser EFH (Bj. 1981,175 qm WFl.)im Süden Hamburgs wird z.Zt. durch eine
» Nachtspeicher-Zentralheizung einschl.WW-Versorgung beheizt.In allen Räumen
» liegt Fußbodenheizung. Die Zentralheizung scheint bald abgängig zu sein,
» WW-Versorgung muß kurzfristig erneuert werden.
» Nun überlege ich, bei einer Modernisierung auf eine Erd-WP (Sondenbohrung)
» umzusteigen, um damit eben auch eine zukunftsfähige Lösung zu haben. Öl
» oder Gas möchte ich möglichst vermeiden. Diverse Prospekte und sonstige
» Infos habe ich mir bereits besorgt, für einen Laien hilft das aber nicht
» so richtig weiter.
»
» Meine jetzige Anlage läuft bei 0 Grad Aussen mit einer Vorlauftemperatur
» von ca. 28 Grad. Der Stromverbrauch ist in den letzten Jahren aber
» deutlich gestiegen und liegt mittlerweile bei rd. 20.000 kwh einschl. WW.
»
» Mich bewegen viele Fragen:
» - Mit welchen Kosten für die komplette Installation einer WP (Hzg.+WW
» einschl. Bohrung)müßte ich rechnen?
» - Welcher Anbieter hat die größten Erfahrungen, das ausgereifteste Produkt
» und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?
» - Worauf muß ich bei der Anbieterauswahl insbes. achten?
» - Mit welchen Betriebskosten p.a.ist zu rechnen?
» - Von welcher Lebensdauer der Anlage und welchen Wartungskosten kann ich
» ausgehen?
»
» Fragen über Fragen, aber ich will es im Moment einmal dabei belassen. Kann
» mir jemand einen fundierten Rat geben? In verschiedenen Foren - je nach
» ideologischer bzw. technischer Orientierung - lese ich sehr
» unterschiedliche Bewertungen der WP und ihrer Wirtschaftlichkeit.
»
» Vielen Dank
» Reiner

Hallo Reiner,

in jedem Fall solltest du über einen unabhängigen Energieberater eine Auswertung über den tatsächlichen Energiebedarf des Objekts feststellen lassen.
Das Ergebnis kann (?!) durchaus eine zusätzliche Optimierung der Gebäudehülle oder eine andere Wärmequelle als die Wärmepumpe sein, beides ist für die zukunftsweisende Planung wichtig. Letztlich ist für den Einsatz der Wärmepumpe ein niedriger Wärmededarf ganz entscheidend, dann macht sie ökonomisch wie ökologisch wirklich Sinn.

Wir haben eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe im Neubau (Holzständerwerk) mit einem Jahresprimärenergiebedarf (Qp)je Gebäudenutzfläche unter 40 kWh/m²Jahr im Einsatz. Unter diesen Bedingungen liegt der gesamte Jahresverbrauch für Warmwasser und Heizung bei 130 m² Wohnfläche unter 4.000 kW/h, Fabrikat THZ 303 Sol bzw. LWZ 303 Sol mit Lüftungsanlage (Wärmerückgewinnung < 90%).

Für Rückfragen können mich Interessenten unter 0162-8373325 gerne anrufen.
Wer die Anlage in Augenschein nehmen möchte, kann gerne einen Termin mit mir vereinbaren, unser Standort ist der Kreis Lippe.

Gruß

Thomas


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