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arkanis
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Beitragvon arkanis » 02.08.2006 19:41 Uhr

@ klausamsee
Läuft eure Warmwasseraufbereitung ebenfalls über die WP..?
Wir haben Angebote von verschiedenen Heizungsbauern vorliegen, die sich inhaltlich unterscheiden. Gemein haben sie alle, daß wir die WP mit Solar Technik unterstützen sollen. Nur die eine Fraktion sagt, Warmwasser über Solar, würde die WP zu 60% entlasten bei der Aufbereitung.
Die andere Hälfte sagt, Voltaik aufs Dach. Die Einspeisung würde nahezu 80% der Stromkosten für WP und Haushalt auffangen.
Wie soll man als Laie dahinter steigen, wer da Recht hat... <grübel>
MfG Olaf

klausamsee
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Beitragvon klausamsee » 04.08.2006 11:04 Uhr

arkanis hat geschrieben:@ klausamsee
Läuft eure Warmwasseraufbereitung ebenfalls über die WP..?
Wir haben Angebote von verschiedenen Heizungsbauern vorliegen, die sich inhaltlich unterscheiden. Gemein haben sie alle, daß wir die WP mit Solar Technik unterstützen sollen. Nur die eine Fraktion sagt, Warmwasser über Solar, würde die WP zu 60% entlasten bei der Aufbereitung.
Die andere Hälfte sagt, Voltaik aufs Dach. Die Einspeisung würde nahezu 80% der Stromkosten für WP und Haushalt auffangen.
Wie soll man als Laie dahinter steigen, wer da Recht hat... <grübel>

Hallo Olaf,
Unser Brauchwasser wird auch über die WP erzeugt. Zusätzlich ist eine Solaranlage für WW vorgesehen.
Photovoltaik ist auch vorgesehen, aber erst im nächsten Jahr (die Zellenpreise sollen ja fallen...). Unsere Dachfläche würde auch unseren Strombedarf decken - aber ganz ehrlich ist das nur fürs gute Gewissen, denn den Wärmestrom kaufen wir für unter 10ct/kWh von den Gemeindewerken ein. Also Photovoltaikstrom einspeisen und Wärmestrom kaufen kommt erheblich billiger als den eigenen Strom zu verwenden.
Ach ja eine KWL wird auch eingebaut.

Gruß

Klaus
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 06.04.2007 10:42 Uhr

@ RedTiger240780 - Ich baue dieses Jahr ein Einfamilienhaus. Als Heizung ist eine Erdwärmeheizung von Junkers geplant. Kann ich mit dieser Heizung auch die KFW 40 oder 60 schaffen? Ich hab von einigen Seiten gehört, das es nur mit Holz-Heizungen funktioniert. Hat jemand Erfahrungen damit?

Das Ganze lässt sich auch mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe umsetzen. Dabei sind die Investitionskosten wesentlich niedriger. >> http://www.energie-effizientes-haus.de/html/niedrigstenergietechnik.html
Der Verbrauch einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe in einem Energiesparhaus KfW 40, vereinfachte Passivhausbauweise, ist unter folgendem Link veröffentlicht. >>
http://www.energie-effizientes-haus.de/html/energieverbrauch.html
[img]http://www.energie-effizientes-haus.de/Screenshot_-_Energieverbrauch_THZ_303.gif[/img]


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Thomas Heufers » 10.05.2007 08:23 Uhr

@ RedTiger240780 - Ich baue dieses Jahr ein Einfamilienhaus. Als Heizung ist eine Erdwärmeheizung von Junkers geplant. Kann ich mit dieser Heizung auch die KFW 40 oder 60 schaffen? Ich hab von einigen Seiten gehört, das es nur mit Holz-Heizungen funktioniert.

Es soll ja Anbieter geben, die ein Energiesparhaus KfW 40 mit 2-fach Verglasung (Glas U-Wert 1,1 W/m²K),Wand und Dach (U-Wert > 0,17 W/m²K), mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe, ohne Flächenheizung und ohne Solarthermie anbieten. Ob das dann wirklich noch den KfW 40 - Kriterien entspricht und die gewünschten Einspareffekte bringt, sei dahin gestellt.

Wenn man in einem Energiesparhaus KfW 40 einen wassergeführten Holzofen zum Einsatz bringt und im Wesentlichen damit die Wärmeversorgung betreibt, dann kann man unter bestimmten Voraussetzungen die Gebäudehülle günstiger ausführen (kleinerer Dämmbereich und/oder schlechtere U-Werte der Außenflächen/Fenster) und gegebenenfalls auch die Lüftungstechnik vereinfachen.
Die KfW 40 - Kriterien sind auch abhängig vom Primärenergiebedarf (Qp), der ist beim Holzofen besser. Siehe Erläuterung "Primärenergiebedarf" >>
http://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4renergiebedarf

Die hochwertige und gut gedämmte Ausführung der Außenflächen sollte immer an erster Stelle stehen. Das senkt in erster Linie den Energieverbrauch.

Im Holzrahmenbau empfehlen wir diesen Wandaufbau, er bietet hervorragende Dämmeigenschaften und einen hochwertigen Witterungsschutz. >>

http://energie-effizientes-haus.de/Daten/Wandauf-hinterlueftet-400x.gif

Der Wert einer Immobilie wird künftig stärker vom niedrigen Energieverbrauch abhängig sein.


Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon denkedran » 13.05.2007 09:02 Uhr

Eine Direktverdamfungs WP verringert schon mal das Problem.

wie www.sofath.com www.ochsner.de www.heliotherm.at

Und dann benötigt man noch einen Fachmann/ Fachfrau der die EN EV Berechnung mit dieser WP zu berechnen versteht.

Gruß Denkedran
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Beitragvon redtaste » 13.05.2007 14:25 Uhr

www.handwerker-fun.net.tf


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