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Hugo

Beitragvon Hugo » 31.08.2005 16:47 Uhr

Ich habe eine Gasheizung mit Warmwasserversorgung und mach mir Gedanken über eine Alternativmöglichkeit, in jedem Raum Heizkörper und im EG einen Ofen der im Winter fast 80 % vom Haus heizt. Was kann ich machen damit ich meinem Gasversorger nicht mehr das Geld in den Rachen stopfen muss

Denis

Beitragvon Denis » 31.08.2005 16:47 Uhr

» Ich habe eine Gasheizung mit Warmwasserversorgung und mach mir Gedanken
» über eine Alternativmöglichkeit, in jedem Raum Heizkörper und im EG einen
» Ofen der im Winter fast 80 % vom Haus heizt. Was kann ich machen damit ich
» meinem Gasversorger nicht mehr das Geld in den Rachen stopfen muss

Hallo Hugo,
es wäre sinnvoll als energiesparende Alternative, eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage mit einer Abluft/Zuluft Wärmepumpe bis 2 kW Heizleistung und Vorerwärmer (HeatPipe) bis 1 kW Heizleistung, welcher jedoch nur bei extrem kalten Tagen läuft, einbauen zu lassen. Für die Sicherheit im OG, besonders in Ablufträumen würde ich noch zusätzlich Direktheizung mit elektronischen Raumthermostaten bauen, welche auch nur bei extrem kalten Tagen funktioniert. Solche Systeme bittet z.B. www.tempries.de. Hoffentlich habe ich Ihnen geholfen
Mit freundlichen Grüßen
Denis
Thomas

Beitragvon Thomas » 31.08.2005 16:47 Uhr

» Ich habe eine Gasheizung mit Warmwasserversorgung und mach mir Gedanken
» über eine Alternativmöglichkeit, in jedem Raum Heizkörper und im EG einen
» Ofen der im Winter fast 80 % vom Haus heizt. Was kann ich machen damit ich
» meinem Gasversorger nicht mehr das Geld in den Rachen stopfen muss

Hallo Hugo,

in jedem Fall solltest du über einen unabhängigen Energieberater eine Auswertung über den tatsächlichen Energiebedarf des Objekts feststellen lassen.
Das Ergebnis kann (?!) durchaus eine zusätzliche Optimierung der Gebäudehülle oder eine andere Wärmequelle als die Wärmepumpe sein, beides ist für die zukunftsweisende Planung wichtig. Letztlich ist für den Einsatz der Wärmepumpe ein niedriger Wärmededarf ganz entscheidend, dann macht sie ökonomisch wie ökologisch wirklich Sinn.

Wir haben eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe im Neubau (Holzständerwerk) mit einem Jahresprimärenergiebedarf (Qp)je Gebäudenutzfläche unter 40 kWh/m²Jahr im Einsatz. Unter diesen Bedingungen liegt der gesamte Jahresverbrauch für Warmwasser und Heizung bei 130 m² Wohnfläche unter 4.000 kW/h, Fabrikat THZ 303 Sol bzw. LWZ 303 Sol mit Lüftungsanlage (Wärmerückgewinnung < 90%).

Für Rückfragen können mich Interessenten unter 0162-8373325 gerne anrufen.
Wer die Anlage in Augenschein nehmen möchte, kann gerne einen Termin mit mir vereinbaren, unser Standort ist der Kreis Lippe.

Gruß

Thomas
energy

Beitragvon energy » 03.10.2005 13:58 Uhr

Hallo Hugo,

da gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten wie man Energie und Kosten sparen könnte. Die wichtigste Methode liegt jedoch in einer optimalen Gebäudehülldämmung.

Wem jedoch für die eine optimale Hülldämmung das nötige Kleingeld fehlt und einen Gasanschluss besitzt, der sollte sich mal mit der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) näher befassen.

Warum, weil bei der KWK mit dem relativ umweltfreundlichen Erdgas zumindest zwei Energie- und Kostenfaktoren erreicht werden können:

a) Heizung (für den häuslichen Eigenbedarf)
b) elektr. Strom (Eigenbedarf und zur Netzeinspeisung)

Durch die Reduzierung der eigenen Stromkosten und durch die Vergütung der Stromüberproduktion werden die eigenen Betriebs- und Nebenkosten deutlich reduziert. Derartige Anlagen amortisieren sich schon nach sehr wenigen Jahren, da als Nebeneffekt auch das bezogene Erdgas steuerlich billiger wird usw.

Auf meiner Homepage habe ich eine Animation einer KWK-Anlage (siehe dort unter "Technik").

MfG
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de

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