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Forum Haustechnik: SHK

Thema: Nachtspeicheröfen, Wohnung Baujahr 1972

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Sandra

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Hallo,
ich stehe vor dem selben Problem wie viele hier. Ich soll mich binnen einer Woche entscheiden, ob ich in eine Wohnung mit Nachtspeicheröfen einziehen will. Die Wohnung ist sehr schön, wäre für mich und meinen Partner, 4-Zimmer, 85qm, in jedem Zimmer Nachtspeicher, Durchlauferhitzer in der Küche. Das Problem, welches ich sehe ist das Baujahr der Wohnung -1972- und somit auch das Alter der Fenster und Nachtspeicheröfen. Könnte(die Stromkosten betreffend) ein Fass ohne Boden sein....oder???
Bisher haben wir nur negative Meinungen zu diesem Thema gehört, und wollten uns nun rückversichern ob, es vielleicht doch eine "Chance" für uns und die Wohnung gibt...

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Gast

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Hallo Sandra,

wollen Sie die Wohnung zum Eigentum oder Miete?
lassen Sie sich die Abrechnungen des Vormieters/eigentümers zeigen.

Mfg
Heinz

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Gast

Erfahrung:
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Hallo Heinz,
die Wohnung wäre zur Miete...
wir haben uns auch schon überlegt kleine Gasöfen (3KW), die mit Flüssiggas betriegen werden als Heizalternative in die Wohnung zu stellen, um Stromkosten zu sparen...

MfG
Sandra

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Heinz

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Beiträge: 334
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Hallo Sandra,

wie hoch waren denn die Stromkosten des Vormieters?

Mfg
Heinz

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mstreib

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Beiträge: 63
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Hallo,

die Energie die du verbrauchst ist nicht vfon den Speicheröfen abhänig sondern von der Isolierung des Gebäudes ! Selbst wenn du Öl hättest würdest du einiges an Energie verbrauchen ..... Ich wohne selbst in einem Gebäude Bj 69 mit Speicherheizgeräten und habe geringhere Heizkosten als mit Öl !!! Was mir mehr zu denken machen würde ist ob die Speicherheizgeräte asbesthaltig sind .....
Die meisten Geräte aus dieser zeit haben nämlich asbest im Isolierungebereich.

Gruß

Michael Streib

_________________
Lass die Sonne in dein Herz und in deinen Heizungskeller Smile

streib.de

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Heinz

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Beiträge: 334
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Hallo,

auch wenn die Geräte asbsthaltige Dämmung haben, so ist das kein Grund zur Panik, da normalerweise keine Fasern in die Raumluft entweichen. Ob sie asbesthaltig sind, kann man von einem Elektriker anhand des Typenschildes auf den Geräten nachprüfen lassen.

Ob sich ein Austausch rentiert, ist wie mstreib schon angesprochen hat von meherern Faktoren abhängig. Deswegen wäre die Höhe der Stromkosten des Vormieters schon ein Indiz. Die Kosten für die Umstellung auf Gas müssen beknnt sein. Haben Sie da schon ein Angebot vorliegen?

Mfg
Heinz

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Heinz

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Beiträge: 334
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Hallo Sandra,

ein kleines Beispiel zur Hilfe:

Angenommen, Sie brauchen für Ihre Wohnung 20.000 KWh Strom zum Heizen, den Sie als Nachtstrom zu 10 ct/KWh beziehen. Dann zahlen Sie 2000 € im Jahr. Die KWh Flüssiggas kostet etwa 7 ct/KWh. Sie würden also bei einer Umstellung 1.400 € im Jahr bezahlen, hätten eine jährliche Ersparnis von 600 €. Kostet die Heizungsumstellung 10.000 €, ist sie durch die Ersparnis in 16 Jahren bezahlt. Ziehen sie aber vor dieser Zeit wieder aus, haben sie Geld verloren.

Mfg
Heinz

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mstreib

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Beiträge: 63
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Hallo Heinz,

deine Antwort ist nicht ganz richtig ...... Solange die Geräte ohne Bewegung stehen wird (fast) kein Asbest freigesetzt. Aber sobald die Geräte auch nur leicht bewegt werden (z.B. beim Tapezieren oder für einen neuen Boden zu verlegen, werden Asbestfasern freigesetzt. ! Auch dann wenn z.B. nur in der Dämmung der Heizpatrone Asbest enthalten ist.
Wir empfehlen unseren Kunden solche asbesthaltigen Geräte auszutauschen. Einfach auch aus dem Grund da die meisten Geräte die asbesthaltig sind auch am Ende Ihrer Lebensdauer sind (meist 25-30 Jahre) und asbesthaltige Geräte nach TRGS 519 sowieso nicht repariert werden dürfen. Ich will hier keine Panik machen - aber bevor ich in eine neuen Wohnung einziehen würd, würde ich dann vom Vermieter auf neue Geräte bestehen. Einfach aus dem Grund auch raus wenn die Geräte dann vielleicht ausgetauscht werden müssen wenn die Wohnung bewohnt ist -(Gerätereparatur)

Michael Streib

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streib.de

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Heinz

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Hallo Michael,

das ist richtig, aber Neuer Fußboden oder Tapezieren kommt nicht so häufig vor, so dass mit Lüften etwaige Fasern wieder verschwunden sind. Die Asbestfasern sind auch relativ grob, so dass keine Lungengängigkeit zu befürchten ist. Anders sieht es natürlich aus, wenn man mit der Flex z.B. Eternitplatten schneidet, Das sollte man besser lassen oder geeignete Schutzkleidung tragen.
Die TRGS sieht auch vor, dass Auflagen beim Transport asbesthaltiger Materialien eingehalten werden müssen. Auf der Deponie wird der Kram aber abgekippt und mit der Planierraupe auseinandergeschoben Rolling Eyes

Mfg
Heinz

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gast2

Erfahrung: Gast
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Wir haben auch noch alte Speicheröfen, von denen keine Typenanbaben vorhanden sin.

Wie entsorgt man Speicheröfen, und vor allem asbesthaltige Anteile?

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Heinz

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Beiträge: 334
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Hallo Gast2,

das kann im Prinzip jeder Elektriker machen, wenn er einen Kurs nach TRGS besucht hat. In den Gelben Seiten oder Internet finden sich auch Firmen, die sich darauf spezialisiert haben.
Unbedingt mehrere Angebote einholen, da sich in diesem Markt viele Abzocker tummeln, die mit der Angst Geld machen wollen.

Mfg
Heinz

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Gast

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Hallo Heinz,
habe mittlerweile den monatlichen Abschlag vom Vormieter für Strom in dieser Wohnung herausfinden können. Die Kosten belaufen sich auf 180 Euro monatlich Confused . Das ist natürlich eindeutig zu viel... Vielen Dank für die vielen Antworten...

MfG
Sandra

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Vasudaner

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Beiträge: 2
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Hallo Leute

in dem Haus wo wir wohnen sind Elektroheizungen installiert. Diese stehen in Wandnischen, an denen die Außenwand natürlich etwas dünner ist.

Nun zu meiner Frage: ist es sinnvoll hinter die Heizungen ( In die Wandnischen ) sog. Reflektorfolie anzubringen, die die abgestrahlte Wärme wieder zurück in den Raum strahlen? Dazu kommt noch, dass die Reflektorfolie auf der Rückwand mit Styropor ausgekleidet ist, was eine zusätzliche Dämmung ergeben würde.


euer Matthias

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