Hallo liebe Fachleute,
ich stecke gerade in den Vorbereitungen für meinen Neubau.
Ich wollte die Investitionskosten gering halten, eine Brennwerttherme mit WW und FuBo installieren -> fertig.
Leider habe ich am Freitag erfahren, dass an meinem Grundstück kein GAS anliegt (Anschluss ca. 60m entfernt, Mehrkosten lt. Versorger MITGAS ca. 2500 EUR)
Folgende Eckdaten zum Haus:
- Bodenplatte (ohne Keller) 20m x 10m (Garage im Hauskörper)
- nicht ausgebautes Satteldach
- Wohnfläche ca. 120 qm
- Aussen-Wände 36cm Expan-Wandelemante (vergleichbar mit 36cm Poroton)
- später vielleicht noch 6cm Aussendämmung
- im Haus wohnen 4 Personen
Energieausweis lt. Ing.Büro:
Jahresprimärenergiebedarf 95,92 kWh/m²a
Ich möchte die Investitionskosten am Anfang gering halten, aber für später Nachrüstungen ermöglichen.
Jetzt habe ich folgendes vor:
- Installation eines Schichtenspeichers für Warmwasser und Fussbodenheizung
- Beheizung elektrisch über Nachtstrom (z.B. über 6KW-Heizstab)
- lt. Energieversorger kostet Nachtstrom 10,32 Cent
(Nachtfreigabe: von 22:00 bis 6:00 Uhr)
- Sorlarunterstützung mit Vakuum-Röhrenkollektoren
(damit auch im Winter gute Ergebnisse erzielt werden)
- spätere Nachrüstung einer Wärmepumpe
(entsprechende Leerrohre sind in der Bodenplatte vorgesehen)
Jetzt meine Fragen:
Wieviel Liter sollte der Schichtenspeicher haben, um tagsüber genügend Reserven (auch bei -15 Grad) zu haben?
Reicht ein 6KW Heizstab?
Wie groß sollte die Fläche der Vakuum-Röhrenkollektoren sein?
Welche Neigung sollten die Vakuum-Röhrenkollektoren haben, um im Winter die größte Energie zu liefern?
Ich bin für jede konstruktive Antwort dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Frank Scheffler