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Forum Solaranlagen: Photovoltaik & Solarthermie

Thema: Wieviel Liter braucht der Schichtenspeicher???

|

frank.scheffler@web.de

Erfahrung:
Anmeldedatum: 05.03.2006, Wohnort: Gerbstedt
Beiträge: 1
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo liebe Fachleute,

ich stecke gerade in den Vorbereitungen für meinen Neubau.
Ich wollte die Investitionskosten gering halten, eine Brennwerttherme mit WW und FuBo installieren -> fertig.

Leider habe ich am Freitag erfahren, dass an meinem Grundstück kein GAS anliegt (Anschluss ca. 60m entfernt, Mehrkosten lt. Versorger MITGAS ca. 2500 EUR)

Folgende Eckdaten zum Haus:
- Bodenplatte (ohne Keller) 20m x 10m (Garage im Hauskörper)
- nicht ausgebautes Satteldach
- Wohnfläche ca. 120 qm
- Aussen-Wände 36cm Expan-Wandelemante (vergleichbar mit 36cm Poroton)
- später vielleicht noch 6cm Aussendämmung
- im Haus wohnen 4 Personen
Energieausweis lt. Ing.Büro:
Jahresprimärenergiebedarf 95,92 kWh/m²a

Ich möchte die Investitionskosten am Anfang gering halten, aber für später Nachrüstungen ermöglichen.

Jetzt habe ich folgendes vor:

- Installation eines Schichtenspeichers für Warmwasser und Fussbodenheizung
- Beheizung elektrisch über Nachtstrom (z.B. über 6KW-Heizstab)
- lt. Energieversorger kostet Nachtstrom 10,32 Cent
(Nachtfreigabe: von 22:00 bis 6:00 Uhr)
- Sorlarunterstützung mit Vakuum-Röhrenkollektoren
(damit auch im Winter gute Ergebnisse erzielt werden)

- spätere Nachrüstung einer Wärmepumpe
(entsprechende Leerrohre sind in der Bodenplatte vorgesehen)


Jetzt meine Fragen:

Wieviel Liter sollte der Schichtenspeicher haben, um tagsüber genügend Reserven (auch bei -15 Grad) zu haben?
Reicht ein 6KW Heizstab?
Wie groß sollte die Fläche der Vakuum-Röhrenkollektoren sein?
Welche Neigung sollten die Vakuum-Röhrenkollektoren haben, um im Winter die größte Energie zu liefern?

Ich bin für jede konstruktive Antwort dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Scheffler

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kasch

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 06.02.2006, Wohnort: Nähe Freising
Beiträge: 9
Benutzer-Profile anzeigen Antworten mit Zitat
Hallo Frank,
generell ist Dein Vorgehen begrüßenswert. Du solltest aber nicht zu viel "Kosten sparen", sonst wird das Ganze nur Stückwerk und teurer als erwartet.
Ich sehe folgende Probleme:

frank.scheffler@web.de hat Folgendes geschrieben:
- Aussen-Wände 36cm Expan-Wandelemante (vergleichbar mit 36cm Poroton)
- später vielleicht noch 6cm Aussendämmung
Jahresprimärenergiebedarf 95,92 kWh/m²a
- spätere Nachrüstung einer Wärmepumpe

Ich habe vergleichbare Baumaße (allerdings DHH), ein Jahresprimärenergiebedarf von 56 kWh/m²a und einen Normwärmebedarf von 10kW.
Wenn ich mir jetzt Deinen Jahresprimärenergiebedarf anschaue, glaube ich nicht, dass das von Dir beschreibene Konzept kosteneffizient funktioniert.
Du solltest Dir Gedanken machen, die Wärmepumpe sofort zu installieren, bzw. den Vollwärmeschutz (besser 8cm) anzubringen.

Gruss Karsten

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machtnix

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Für eine Wohnfläche von ca.120m² benötigt man eine Heizleistung von ca. 5kW.Genaues natürlich nur mit einer Wärmebedarfsberechnung die man z.B. hier machen lassen kann.www.waermebedarfservice.de

Dann könnte man z.B eine Wärmepumpe von Hautec einsetzen,die HKS-PN mit einem integriertem 200 Liter Speicher.Die 6,1kW Liste:5885,00€.
Die kannst du dann mit einem Erdkollektor aussatten oder mit Tiefenbohrung.
Muß man ungefähr mit 2 x 60m rechnen und der Bohrmeter kostet ca. 50-55€.
Dann hat man mal eine ungefähre Hausnummer was auf einen zukommt und sich nicht übernimmt.

Wenn man eine Wärmepumpe einsetzt kannman sich ja den Schornstein sparen.

Alles natürlich ohne Gewähr,auch die Bartl-WP mit dem Heißgaswärmetauscher ist nicht schlecht.

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