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Erdwärme, Wärmepumpe, Erdkollektoren, Wasserwärmepumpen, Bohrungen, Sonden
Alexander

Beitragvon Alexander » 28.02.2006 13:45 Uhr

Guten Tag,

wir haben neu gebaut und haben von unserem Bauherrn eine Erdwärmeheizung mit der Waterkotte Ai1 installiert bekommen.

Es handelt sich dabei um die 5007.4 mit einer Bohrung von 88 m.

Die Wärmepumpe funktioniert einwandfrei, aber aufgrund der angezeigten Messdaten bin ich unsicher, ob die Bohrung für unser Haus (122 m² ) richtig ausgelegt worden ist.

Die Wärmepumpe ist seit August 2005 in Betrieb.

Wir haben nun aktuell folgende Daten an der Wärmepumpe
Temp Quelle Aus -4,7 °C
Temp Quelle Ein - 1,5 °C -> sind diese nicht schon zu niedrig?

Betriebsstunden Kompressor 1515
Betriebsstunden Heizungspumpe 1319
Betriebsstunden Wärmepumpe 202
Betriebsstunden Elektroheizstab 98

Der Stromverbrauch liegt aktuell seit August bei 5400 kWh, was momentan ungefähr 600 € Stromkosten entspricht. Von den veranschlagten 300 - 400 € sind wir weit entfernt.

Meine Frage ist nun, ob die Temperaturen noch im normalen Bereich liegen bzw. kann man über diese Temperatuten überhaupt auf die Auslegung der Bohrung schliessen?

Ist der Stromverbrauch für die Wärmepumpe nicht zu hoch?

Wer kann mir helfen?

Wärmepumpen Experte

Beitragvon Wärmepumpen Experte » 02.03.2006 00:39 Uhr

Im ersten Jahr haben Sie bei einem Massiv gebauten Gebäude einen bis zu hundert Prozent höheren Wärmebedarf somit ist alles OK.
machtnix

Beitragvon machtnix » 02.03.2006 00:56 Uhr

Schauen Sie mal hier:
http://www.alko-waermepumpen.de/alkowae ... egung.html
eine sehr informative Seite bei der Sie auch selbst die Bohrlänge der Sonden ungefähr ausrechnen können.
marsipulami

Beitragvon marsipulami » 02.03.2006 01:02 Uhr

@Alexander

Wäre typisch Waterkotte: Viel versprechen und wenig bohren. Es hätten je nach Geologie wenigstens 100 m sein dürfen.... Die Spreizung jedenfalls ist ok. Mich verwirren die angegebenen Betriebsstunden - das passt nicht zusammen.

Die 98 Stunden E-Heizstab sprechen eine deutliche Sprache. Massivhaus oder Holzhütte?
Wärmepumpen Experte

Beitragvon Wärmepumpen Experte » 02.03.2006 01:41 Uhr

Wer lesen kann ist klar im Vorteil es wurden doch 122 Meter gebohrt !
Gast

Beitragvon Gast » 02.03.2006 10:05 Uhr

daran ist die Kompetenz von Wärmepumpenexperte zu erkennen. Kann nicht mal lesen. Aber wie er schon schreibt, nur der lesen kann, ist im Vorteil. Hat er eben Pech gehabt.

mfg
Quehl

Alexander

Beitragvon Alexander » 02.03.2006 13:56 Uhr

Hallo,

vielen Dank für die Antworten.

Dies würde bedeuten, um tatsächlich den Energiebedarf bzw. die Dimensionierung realistisch einzuschätzen, muß man das 2. Jahr Betrieb abwarten?

Laut Energieausweis soll aus der Energieträger 1 (Erde) 4500 W und Energieträger 2 (Strom) 1000 W benötigen, um das Haus zu heizen.
Laut der Rechenformel von alko würde dies bei uns bedeuten
4500 W / 88 m = 51 W /m Entzugsleistung. Ist dies ein realistischer Wert für Steinboden (nach ca. 50 cm kommt Schiefergestein, wohnen auf einem Berg)?

Es handelt sich um ein Massivhaus. Die Betriebsstunden habe ich von der Ai1 aktuell abgelesen. Was stimmt an diesen Werten nicht?

Die Bohrung ist nur 88 m (Die Wohnfläche beträgt 122 m²).

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