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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: 2800 Betriebsstunden im Jahr ? Was können die Gründe sein ?

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Thomas Helmkampf

Erfahrung:
Anmeldedatum: 26.02.2006, Wohnort: 57299 Burbach
Beiträge: 1
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Hallo Ihr Fachleute,

ich habe ein Kleines Problem mit der Höhe der jährlichen Betriebstunden unserer Wärmepumpe (Waterkotte 5023.3 ) Die läuft 2800 Stunden im Jahr ! hat jemand eine Ahnung woran das liegen könnte ?

Sie ist mit einer Leistung von : Aufn/Abg. B0/W35 von 4,1 / 16,9 kW angegeben. Sie läuft zur Zeit ca. 2800 Stunden im Jahr um unsere Haus mit ca. 250 m2 zu beheizen (ohne Warmwasseraufbereitung). Wir haben im Wohnbereich ca. 125 m2 Fussbodenheizung der restl. Bereich wird über Heizkörper versorgt.

Die Soleleitungen von insgesamt 520 m länge sind in 3 Bohrungen von je ca. 85 m Tiefe verlegt.

Diese hohe Betriebsstundenzahl ist doch nicht normal ? Oder ?

Bevor wir die Wärmepumpe im Jahr 2003 in Betrieb genommen haben, hatten wir einen Verbrauch von 5800 - 6500 liter Heizöl zuzüglich ca. 2500 kW Strom für eine Luft/Wasser Wärmepumpe, die aber im Winter nicht lief.

Wäre nett, wenn uns jemand mit seinen Erfahrungen helfen könnte, die Ursache zu ermitteln.

Bin für jede Anregung dankbar.

MfG Thomas

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Gast

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die Soleleitungen erscheinen mir zu wenig.
Zur Beurteilung wären auch Temperaturen zweckmäßig. In der Regel werden Wohnraumtemperaturen mit 20° ausgelegt. Wird mehr geheizt, läuft die WP länger. Möglicherweise schaltet sie auch zwischendurch ab ohne das das bemerkt wird. Die Soletemperaturen sind von Bedeutung.

mfg
Quehl

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Gast

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Die Soletemperatur beträgt zur Zeit + 2,0 Grad C u. -0,9 Grad C. in den Wohnräumen und Badezimmer haben wir eine Raumtemperatur von 20 - 22 Grad C.

mfg Thomas

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Gast

Erfahrung:
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Hallo,

laut VDI wird in Deutschland je nach Region einen Betriebszeit der Heizung zwischen 2500 und 3500 Std angenommen. Kommt immer darauf an wo das Häuschen steht. Also dürfte die Laufzeit so ok. sein.
Weiterhin kommt es noch darauf an wie sich die Laufzeit ergibt - WP Kompressor laufzeit oder Pumpenlaufzeit. Müsste in der Betriebsanleitung ersichtlich sein.

Michael Streib

[gelöscht: bitte keine URLs zur Eigenwerbung]

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Arno

Erfahrung: Gast
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Hollo lieber Thomas,

mit deiner Frage triffst du den Nerv vieler Wärmepumpenbetreiber, die häufig Wunder erwarten und oft den Eindruck haben, immer noch zu viel Elektroenergie zu verbrauchen.

Wenn du vor deiner Umrüstung ca. 6.000 Liter Heizöl pro Jahr verbraucht hast und man einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 80% ansetzt, würde der jährliche Wärmebedarf von deinem Haus bei ca. 48.000 kWh liegen. Bei 2.800 Betriebsstunden hätte die Wärmepumpe überschläglich eine Heizleistung von 17 kW.
Ich denke, das stimmt einigermaßen.

Viele Grüße

Arno

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iszmiruebel

Erfahrung: ****
Anmeldedatum: 12.11.2005, Wohnort: A-4101 Feldkirchen
Beiträge: 82
Benutzer-Profile anzeigen E-Mail senden http://www.ernst-kitzberger.at Antworten mit Zitat
Hi Thom!

Bei der Auslegung der 17 KW Anlage scheinen im Vergleich zu meiner Anlage die Verdichterlaufzeiten jährlich doch etwas zuviel.

Sollten deine Klimaverhältnisse extremer sein, wäre auch die Isolierung am Haus näher in Betracht zu ziehen.

Komme max. auf ca. 1800 Betriebsstunden ohne WW - fallweise Kachelofen.

Betreibe seit 1984 eine WW-WP

siehe priv. Energie HP...siehe priv. Energie HP

Zum vergleichen die aktuellen Daten des WP-Betriebes in diesem Winter (WW-WP seit Sept.05 neu)


Gruß Ernst

_________________
Energie HP... Gruß Ernst

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Gast

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Hallo Thomas, bei max 6500 Liter Heizöl pro Jahr ist die Heizleistung der Wp viel zu klein!! Sie sollte mindestens 24 kW betragen. Für die benötigte Entzugsleistung kann ich in der Geothermie NRW nachschauen, dazu brauche ich den genauen Stanort der Anlage.
Es kann auch in der Berechnung der Fbhzg liegen. Gibt es eine Wärmebedarfsrechnung? Olaf

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Gast

Erfahrung:
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Hallo Olaf,

der Standort der Anlage ist in 57299 Burbach. Eine Wäremebedarfberechnung gibt es in ausführlicher Form nicht. Diese wurde aufgrund der jährlich verbrauchten Ölmengen durch die Installationsfirma berechnet.

MfG Thomas

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Gast

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[Hallo Thomas, Burbach als Standort reicht nicht aus.!!
In der Geothermie kann für jedes Haus in NRW die Entzugsleistung entnommen werden.
Es scheint, daß die Hydraulik im Haus nicht in Ordnung ist.
Stelle bitte an den Fbhzg Verteilern alle Taco Setter auf maximalen Durchsatz pro Minute. !! Bitte die eingestellten Werte notieren !!
An der Regelung Menü 2, Heizungseinstellungen :
1. Heizungseinsatzpunkt 19 °C
2. Steilheit der Heizkurve 35 %
3. Sollwert der Rücklauftemperatur 21°C
Der Temperaturunterschied von Vor- und Rücklauf sollte dann bei 5° K liegen.
Der Temperaturunterschied der Wärmequelle sollte ebenso bei 5°K liegen.
Es gibt für die Waterkotteanlagen eine Formel zur Bestimmung der Dimensionierung einer WP!! Bitte prüfe zuerst die Hydraulik im Haus.
für weitere Fragen bitte ich um Rückruf 0170 8357 609.
Alles Gute Olaf

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