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MartinS.

Beitragvon MartinS. » 13.04.2006 19:30 Uhr

Heinz hat geschrieben:Hallo MartinS,

Malen Sie sich mal auf ein Stück Papier 2.999 Punkte und dann noch ein Pünktchen in anderer Farbe. Nun haben Sie die 3.000 Moleküle, die ein Kubikmeter Luft enthält.
Das Pünktchen ist der CO2-Anteil in einem Kubikmeter Luft, 0,03% oder 300 ppm. Das Pünktchen ist ja so gefährlich, dass es die anderen 2.999 Pünktchen aufheizt. Man muss kein Abitur haben, um zu erkennen, dass die Erwärmung durch CO2 keinen großen Einfluß haben kann.

Gehalt von CO2 in der Atmosphäre:
Brockhaus 1931: 0,03-0,04%!
Chemielehrbuch Teubner 1924: 0,03-0,04%!

Scheinbar schon.
Und was sollen die Lexikon Einträge zeigen?


2. Link funktioniert nicht.
und zum ersten: Warum tauchen die Werte, die er nennt in keiner Statistik auf?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde ... 21,00.html
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/e ... 0kyr-2.png
(ok, die Grafik ist etwas ungünstig, da sie die Jahre, die er nennt nicht genau darstellt)
Weil die Erwärmung mit der Sonnenaktivität korreliert. Die ohne Abitur sagen: Wenn die Sonne mehr scheint, wird’s wärmer. http://www.geocities.com/CapeCanaveral/ ... sonne1.htm

Was für eine tolle Seite :roll: . Das "Schroeter-Institut zur Erforschung der Zyklen der Sonnenaktivität" gibt es nämlich nicht und der Autor Theodor Landscheidt ist auch kein Klimaforscher sondern Jurist. Aber er ist natürlich sehr glaubwürdig :roll:

Zur Sonne auch ideses: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/flottekurven.html



"Es wird dann zu solcher Zerrüttung in den zuerst betroffenen Regionen, wie etwa Indien, und zu Milliarden Toten kommen."
(Dennis Meadows im Stern Nr. 44/1974)

Welcher Weltuntergangssekte gehört Meadows eigentlich an? Er hat übrigens das ENDE des Öls für 2000 vorhergesagt.

Wie gesagt: Wenn die jährlichen Verbrauchszuwachsraten als zu hoch eingeschätzt werden, sinkt auch die Reichweite. Die statische Reichweite des Erdöls (ca. 40 Jahre) hat aber eh keine Bedeutung.

Zitat MartinS:
Förderung Windenergie 2005: 1,16 Mrd. Euro


2005: 26,5 Milliarden KWh Stromproduktion aus Wind mal rd. 8 ct/KWh Einspeisevergütung sind schon 2,1 Milliarden €. Siehe auch http://www.fdp-zuelpich.de/windkritik.htm

Ah hat Windstrom neuerdings keinen Wert mehr? Sie überraschen mich immer wieder.

Die Strompreise lagen vor EEG an der Leipziger Börse bei 2-3 ct, Einspeisevergütung 6-9 ct sind dreimal mehr Subvention, als der gehandelte Strom Wert hat. Der Strompreis steigt allerdings jetzt aufgrund des Emissionshandels stark an.

Ja ist klar. Mit brechen und biegen versuchen Sie ihren Zahlen etwas Richtigkeit abzugewinnem.

Die Realität ist gerade mal 17% erreichte Volllast und Unstetigkeit. Es funktioniert jetzt schon überhaupt nicht. Daran ändern mehr WEA auch nichts. Da Sie sich mit betriebswirtschaftlichen Überlegungen schwer tun, ein Beispiel: Fahren Sie mit Ihrem Auto mit konstanter Geschwindigkeit 100 km Autobahn. Dann fahren Sie die Strecke zurück, aber mit ständig anderen Geschwindigkeiten, mal Tempo 200 dann runter auf Tempo 30 eine Zeitlang, zwischendrin mal stehen bleiben usw. Damit ist der Unterschied zwischen konventionellem- und Windstrom hinreichend beschrieben.

Ein Blick in die Greenpeace Studie hätte genügt um Ihren Kritikpunkt auszuräumen. Aber das hatten Sie ja nicht nötig.

Wirklich? Ist es schon so warm, 33° C ? Nur darf der Treibhauseffekt nicht ausschießlich auf die sog. Treibhausgase verteilt werden. CO2 macht an der Temperatur fast nicht aus:
http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/cmodel.htm
Wieso benutzen die Eskimos eigentlich ein IGLU und kein Glashaus?

In diesem Artkel kommt ja schon wieder dieser Landscheidt zuwort:
"Landscheidt konnte dominante solarzyklische Einflüsse auf das Klima nachweisen. Die Zyklen stehen in Zusammenhang mit Pendelungen der Sonne um den wandernden Massenschwerpunkt unseres Planetensystems, woraus zutreffende Vorhersagen (auch von El Niños) ableitbar sind"
Naja wenn schon Juristen als Klimaexperten gelten...

Ich weiß diese Diskussion scheuen Sie wie der Teufel das Weihwasser, weil sonst das Kartenhaus Klimaerwärmung, Wind und Solar in sich zusammenfällt und man dem Bürger erklären muß, dass er schlichtweg abgezockt wurde.

In der seriöse Wissenschaft gibt es keine Zweifel mehr, dass es eine menschengemachte Erwärmung gibt. Die pflegen nur noch Lobbyisten von Kohlefirmen etc.
Mit der Frage nach Quellenangabe für Energieträger enttäuschen Sie aber. Das kann man in jeder Jahresstatistik z nachlesen. Z. B. http://www.co2-handel.de/article38_1059.html
Dabei sehen Sie auch, dass die von Ihnen als gepriesenen „Backupsysteme“ Spitzenlastkraftwerke nur 11% Anteil an der Stromproduktion haben, obwohl viel höhere Leistung installiert ist. Das liegt daran, dass Strom aus Gas, Öl und PSW sehr TEUER ist, und das wollen die Windstromler noch ausweiten. Sie mögen die Menschen aber wirklich.

Zur Wärmedämmung/Energieeinsparung:
Sagen Sie bloß, Sie haben noch keine realen Verbrauchsabrechnungen vorher/nachher gefunden? Bereits seit der Verschärfung der WSVO 1995 müßten Sie hier doch hunderte links anschleppen können.

Frohe Ostern
Heinz

Wer nicht sucht, der findet nicht ;)

Bevor Sie nicht wissen, was man unter Energieeinsparen versteht, werde ich darauf nicht antworten. Das hätte dan ja keine Sinn.

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Beitragvon Heinz » 14.04.2006 13:01 Uhr

Hallo MartinS,

Die Lexikoneinträge zeigen, dass die Wissenschaftler schon damals wußten, dass der CO2-Gehalt der Atmospäre schwankt. Die heutigen „Klimawissenschaftler“ beziehen sich auf die alten Forschungen, Leute wie Rahmstorf und Schönwiese suchen sich aber nur das heraus, was in ihre Theorien paßt. Siehe auch die Meßwerte von Calendar. Der Rechenfehler von Calendar wird dezent verschwiegen.

Dass es das Schroeter-Institut (Kanada) nicht geben soll, hat alleine Rahmstorf gestreut, auf den sich wieder andere beziehen. Und sicher ist bei uns jeder Geschäftsführer eines Institutes auch ein ausgewiesener Fachmann dafür. Hat Trittin Physik oder Biologie studiert, hat Fischer Politik studiert, ist jeder Automanager auch KFz-Mechaniker?

Schön, dass Sie so viele seriöse Wissenschaftler zitieren: Spiegel, Rahmstorf, Greenpeace...
Fehlt eigentlich nur noch BILD-Zeitung-Latif und die Zeugen Jehovas.

Spätestens seit der Lügerei von Greenpeace zur Brentspar-Plattform, dürfte jedem klar sein, um was es diesem Panikkonzern nur geht und wie seriös deren „wissenschaftlichen“ Aussagen sind. Wenn man aber von Ted Turner unterstützt wird, darf man sich einiges erlauben.

"You are what the media define you to be." (Paul Watson, Mitgründer von Greenpeace. )
Dr. Patrick Moore über Greenpeace: "... it has abandoned science to follow agendas that have little to do with saving the Earth. Scientific arguments have been replaced by a policy of sensationalism, misinformation and never-ending conflict." (Patrick Moore, Mitgründer von Greenpeace über Greepeace)

Zu ihrer Aussage zur seriösen Wissenschaft, haben Sie da nicht die zig-Tausend Wissenschaftler vergessen, die sich in den Petitionen und Aufrufen: Washingtoner Erklärung der Klimawissenschaftler zum Treibhauseffekt, Heidelberger Aufruf, Erklärung von Leipzig, Petition von Oregon gegen das Kyoto-Protokoll ausgesprochen haben?

Und ooch, sind Sie immer noch auf der Suche nach realen Verbrauchsabrechnungen, die den Erfolg der Wärmedämmungen (Energieeinsparung) belegen? Sie sollten mir da aber langsam mal nachweisen, dass ich unrecht habe, denn ich behaupte ja, dass kaum was eingespart wird, siehe meinen Thread -Energiepass-.

Mfg
Heinz
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Beitragvon Heinz » 14.04.2006 13:05 Uhr

Hallo Repower,

Sie sehen selbst die Zukunft im Repowering, d. h. Ersetzen von 1 MW WEA mit 6 MW WEA (die noch nicht erprobt sind), Die Kabel der 1 MW sind sicherlich schon damals auf die 6-fache Leistung ausgelegt worden. Ihr Kochplattenvergleich gilt für die geringe WEA-Leistungs-Spielerei, nicht aber für das was die Windstromler vorhaben bzw. propaGIERen.

Auch wenn an den selben Stellen stärkere Anlagen zum Stehen kommen, ändert das nichts an der Unstetigkeit wie sie jetzt ist. Um das zu verbessern müßten die Windstromler sehr große Flächen mit WEA überziehen, selbst das wäre fraglich.

zum kostenlosen Windstrom aus Dänemark: http://www.sepp.org/weekwas/2003/Jun21.htm

Zitat Repower:
Der WEA Betreiber bekommt einen festen Betrag. Die Tatsache, dass er damit zurechtkommt, gibt mir recht.


Klar, mit einem garantierten Gewinn aus Steuerzahlers Säckel kommt jeder zurecht.


Zitat Repower:
Diese Zahl (2,4 ct/KWh Mehrkosten wg. Wind)..... ist schon lange mehrfach unabhängig revidiert.


Sicher, von UNABHÄNGIGEN www. wind***.de und Greenpeace.

Zitat Repower:
Wirtschaftlich unsinnig? Dann beweisen sie es uns doch endlich!


Beweisen Sie übrigens mal, dass Windsstrom OHNE Subvention wirtschaftlich ist.

Investitionskosten zu Stromlieferung:
1 MW WEA kostet 1,0 Mio € und liefert 1,7 Mio KWh p.a.
1 MW KKW kostet 1,8 Mio € und liefert 7,8 Mio KWh p.a.
1 MW KohleKW kostet 1,0 Mio € und liefert 5,0 Mio KWh p.a.

Alles moderne Kraftwerke inkl. aller sonstigen Investitionskosten, also reine Herstellungskosten vor Steuern, Finanzierung, EEG, Emissionshandel und sonstiger zwangsstaatlicher Nebelwerferei und Abzocke, die mit dem eigentlichen Produktionsprozess nichts zu tun haben.

d.h.
1 KWh/a Windstrom entspricht 0,59 ct Investition (100%)
1 KWh/a KKW-Strom entspricht 0,23 ct Investition (39% vom Windstrom)
1 KWh/a Kohlestrom entspricht 0,20 ct Investition (34% vom Windstrom)

Fakt ist, dass der konventionelle Strom billiger ist und zwar erheblich. Und qualitativ besser ist, da er rund um die Uhr zur Verfügung steht, nicht wie der Wind! Wie lange hält ein Windrad, wie lange hält ein KKW oder Kohlekraftwerk?

Ab nächstem Jahr soll übrigens eine Mehrertsteuerverteuerung um 18,75 % kommen, die die künstlich verteuerten Strompreise nochmal anheben wird.

Mfg
Heinz
MartinS.

Beitragvon MartinS. » 14.04.2006 14:52 Uhr

Heinz hat geschrieben:Hallo MartinS,

Die Lexikoneinträge zeigen, dass die Wissenschaftler schon damals wußten, dass der CO2-Gehalt der Atmospäre schwankt. Die heutigen
„Klimawissenschaftler“ beziehen sich auf die alten Forschungen, Leute wie Rahmstorf und Schönwiese suchen sich aber nur das heraus, was in ihre Theorien paßt. Siehe auch die Meßwerte von Calendar. Der Rechenfehler von Calendar wird dezent verschwiegen.

In der Tat schwankt der CO2 Gehalt in der Atmosphäre, nämlich von Jahrezeit zu Jahreszeit.
Dazu die Keeling Kurve:

http://cdiac.ornl.gov/trends/co2/graphics/sio-mlgr.gif


Und haben Sie schon mal daran gedacht, dass vor 80 Jahren die CO2 Konzentration noch nicht so gut wie heute bekannt war?
Vielleicht haben Sie mal ein Link zu Calendar?

Dass es das Schroeter-Institut (Kanada) nicht geben soll, hat alleine Rahmstorf gestreut, auf den sich wieder andere beziehen. Und sicher ist bei uns jeder Geschäftsführer eines Institutes auch ein ausgewiesener Fachmann dafür. Hat Trittin Physik oder Biologie studiert, hat Fischer Politik studiert, ist jeder Automanager auch KFz-Mechaniker?


Ahso dann geben Sie doch mal bitte die Internetadresse des Instituts.

Vieleicht sollten Sie sich auch noch mal den Unterschied zwischen Politiker und Wissenschaftler klar machen. Aber natürlich ein Jurist muss es besser als ein Kliamwissenschaftler wissen...:roll:

Schön, dass Sie so viele seriöse Wissenschaftler zitieren: Spiegel, Rahmstorf, Greenpeace...
Fehlt eigentlich nur noch BILD-Zeitung-Latif und die Zeugen Jehovas.

LOL

Spätestens seit der Lügerei von Greenpeace zur Brentspar-Plattform, dürfte jedem klar sein, um was es diesem Panikkonzern nur geht und wie seriös deren „wissenschaftlichen“ Aussagen sind. Wenn man aber von Ted Turner unterstützt wird, darf man sich einiges erlauben.

"You are what the media define you to be." (Paul Watson, Mitgründer von Greenpeace. )
Dr. Patrick Moore über Greenpeace: "... it has abandoned science to follow agendas that have little to do with saving the Earth. Scientific arguments have been replaced by a policy of sensationalism, misinformation and never-ending conflict." (Patrick Moore, Mitgründer von Greenpeace über Greepeace)

Bezug zum Thema?

Wann hören Sie endlich mit dem Geschwatz auf und liefern Fakten?
Warum ist eine Simulation zum Scheitern verurteilt?

Und bitte, werfen Sie vorher einen Blick in die Studie damit nicht wieder der gleiche Mist, wie beim letzten Mal rauskommt.
Zu ihrer Aussage zur seriösen Wissenschaft, haben Sie da nicht die zig-Tausend Wissenschaftler vergessen, die sich in den Petitionen und Aufrufen: Washingtoner Erklärung der Klimawissenschaftler zum Treibhauseffekt, Heidelberger Aufruf, Erklärung von Leipzig, Petition von Oregon gegen das Kyoto-Protokoll ausgesprochen haben?

LOL es wird ja immer schöner. Aber bitte:

Leipziger Erklärung: Das Dokument tauchte 1995 auf und trug angeblich die Unterschriften von 79 Wissenschaftlern führender Universitäten, die die Anssicht verträten, dass der Klimawandel keine Bedrohung darstelle. Nachforschungen ergaben jedoch, dass die Merhheit der Unterzeichner gar keine Wissenschaftler waren oder sie Erklärung gar nicht unterzeichnet hatten.
Quelle: Hamilton, C. "Running from the Storm: The Development of Climate Policy in Australia"

Außerdem:
Such an examination has been undertaken by Danish Broadcasting Company (DR1) journalist, Øjvind Hesselager (2). In late 1997 he attempted to contact every signatory (82 at the time) to the "Leipzig Declaration." Of 33 European signatories:

* there were four he was unable to locate
* twelve denied having signed, and of these, some had not even heard of the "Leipzig Declaration"
* many signatories were not qualified in fields even remotely related to climate research. They included medical doctors, e.g., H. Metzner; nuclear scientists, e.g., M.J. Higatsberger; and one expert on flying insects, i.e., V. Svidersky
* some signatories had financial ties to the German coal industry or the Government of Kuwait (R. Balling and P. Michaels).

These are hardly reliable authorities on climate research.

Confronted with these facts, Singer removed many from the list, although not the five mentioned by name above (Dr. Metzner apparently played a central role in compiling the list of signatories). Other names were then added to make a total, today, of more than 100.

Of the present signatories:

* twenty-five are TV-meteorologists (here in Denmark, being a TV-meteorologist does not imply any in-depth knowledge of climate research)
* nine do not appear, from the information provided in the published list (2), to be involved in relevant research
* fourteen claim the title "Professor," but the list gives no indication of their academic speciality or institutional affiliation
* forty-two are listed either as an oceanographer, meteorologist, climatologist, or geophysicist or as the employee of an institution involved with climate research. However, in only a minority of cases is it indicated by the list as currently published (1) whether these individuals are actually doing climate research.

Quelle: http://naturalscience.com/ns/letters/ns_let08.html

Petitition von Oregon: Dazu nur dieses hier: http://timlambert.org/2004/05/oregonpetition

ein paar Auszüge daraus:
So they weren’t saying that it was a lie or wasn’t happening, just that there wasn’t good evidence that it would be a catastrophe. The OISM people have misrepresented their own petition.

Scientific American took a random sample of 30 of the 1,400 signatories claiming to hold a Ph.D. in a climate-related science. Of the 26 we were able to identify in various databases, 11 said they still agreed with the petition—one was an active climate researcher, two others had relevant expertise, and eight signed based on an informal evaluation. Six said they would not sign the petition today, three did not remember any such petition, one had died, and five did not answer repeated messages. Crudely extrapolating, the petition supporters include a core of about 200 climate researchers—a respectable number, though rather a small fraction of the climatological community.


Heidelberger Aufruf: Doof nur, dass in diesem Aufruf die Klimaerwärmung noch nicht einmal erwähnt wird.

sieh auch hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Heidelberg_Appeal

Sponsors of the Heidelberg Appeal included the asbestos and tobacco industries. The latter continued sponsorship of the principal proponents of the Appeal, in research directed to discredit concerns over environmental tobacco smoke.


...the Heidelberg Appeal itself makes no mention whatsoever of global warming...


Zur letzten hab ich jetzt nichts mehr rausgesucht. Ist wahrscheinlich das gleiche wie mit den anderen und 49 Unterzeichner sind auch nicht besonders viele.
Und ooch, sind Sie immer noch auf der Suche nach realen Verbrauchsabrechnungen, die den Erfolg der Wärmedämmungen (Energieeinsparung) belegen? Sie sollten mir da aber langsam mal nachweisen, dass ich unrecht habe, denn ich behaupte ja, dass kaum was eingespart wird, siehe meinen Thread -Energiepass-.
Mfg
Heinz

nein, wie gesagt: ich warte darauf, dass Sie verstehen, was man unter Energiesparen versteht. Und zum Thread "Energiepas". Ich lese da nur Ihr übliches Geschwätz.

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MartinS.

Beitragvon MartinS. » 15.04.2006 09:41 Uhr

Heinz hat geschrieben:Beweisen Sie übrigens mal, dass Windsstrom OHNE Subvention wirtschaftlich ist.

Mfg
Heinz


Beweisen Sie doch, dass Kernenergie- und Kohlekraftstrom OHNE Subventionen wirtsschaftlich sind.

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RePower

Beitragvon RePower » 15.04.2006 10:52 Uhr

@Martin: Guter Return. An _die_ hunderte Milliarden hab ich gar nicht mehr gedacht. Ich glaube auf _den_ Beweis warten wir bis Ostern+Weihnachten! ;-) Gruß, RePower


@Heinz

Sie sehen selbst die Zukunft im Repowering, d. h. Ersetzen von 1 MW WEA mit 6 MW WEA (die noch nicht erprobt sind), Die Kabel der 1 MW sind sicherlich schon damals auf die 6-fache Leistung ausgelegt worden.

Was soll dass denn wieder?
Übers Repowering habe gar zwar nicht geredet, aber daran erkennt man ihre Art zu "diskutieren": Wenn man nicht mehr weiterkommt wird ein neues Thema begonnen.
Leitungen? Wo ist das Problem? Für neue Kraftwerke mussten immer schon neue Leitungen gebaut werden. Muss die Windenergie darauf verzichten? Das Leitungsthema wird in der Dena-Studie i.ü. sehr gut entkräftet - einfach erst mal lesen bevor man Unsinn schreibt.
Ihr Kochplattenvergleich gilt für die geringe WEA-Leistungs-Spielerei, nicht aber für das was die Windstromler vorhaben bzw. propaGIERen.

LOL Der Kochplattenvergleich diente lediglich dazu, einem Energietechnik-Laien wie ihnen bildlich klarzumachen wie unser Stromnetz arbeitet. Das scheint mir gelungen zu sein, da ihnen ausser wirrem Verschwörungszeugs nicht mehr dazu einfällt.
Auch wenn an den selben Stellen stärkere Anlagen zum Stehen kommen, ändert das nichts an der Unstetigkeit wie sie jetzt ist.

Die Unstetigkeit und deren Handhabung hatten wir jetzt schon mehrfach erklärt, dass sie jetzt wieder mit platten Aussagen ohne Inhalt kommen ist einer fruchtbaren Diskussion nicht förderlich.
Zitat Repower:
Der WEA Betreiber bekommt einen festen Betrag. Die Tatsache, dass er damit zurechtkommt, gibt mir recht.


Klar, mit einem garantierten Gewinn aus Steuerzahlers Säckel kommt jeder zurecht.

Ob 6 ct an den WEA-Betreiber gehen, oder an den EVU-Monopolisten ist für unsere Geldbeutel schlicht weg egal. Hier kommt wieder ihr Sozialneid gegen Privatinvestoren durch, bei den horrenden Gewinnen der Großkonzerne sind sie blind (warum wohl? Ein Schelm wer ... )

Im übrigen, entscheiden sie sich bitte mal: Macht der WEA-Betreiber bei 5 ct sooo viel Gewinn oder ist Windstrom bei 5 ct unrentabel? Beides zusammen geht nicht. ;-)
Zitat Repower:
Diese Zahl (2,4 ct/KWh Mehrkosten wg. Wind)..... ist schon lange mehrfach unabhängig revidiert.

Sicher, von UNABHÄNGIGEN www. wind***.de und Greenpeace.

LOL. Und wieder gilt: einfach erst mal informieren, bevor man Unsinn schreibt.

Zitat Repower:
Wirtschaftlich unsinnig? Dann beweisen sie es uns doch endlich!


Beweisen Sie übrigens mal, dass Windsstrom OHNE Subvention wirtschaftlich ist.


Das habe ich bereits mehrfach: Der Endpreis für eine kWh WE-Strom liegt im Rahmen der Kosten für eine kWh konventionellem Strom. Liefern sie für diese Tatsache endlich mal den Gegenbeweis.

Investitionskosten zu Stromlieferung:
1 MW WEA kostet 1,0 Mio € und liefert 1,7 Mio KWh p.a.
1 MW KKW kostet 1,8 Mio € und liefert 7,8 Mio KWh p.a.
1 MW KohleKW kostet 1,0 Mio € und liefert 5,0 Mio KWh p.a.

Alles moderne Kraftwerke inkl. aller sonstigen Investitionskosten, also reine Herstellungskosten vor Steuern, Finanzierung, EEG, Emissionshandel und sonstiger zwangsstaatlicher Nebelwerferei und Abzocke, die mit dem eigentlichen Produktionsprozess nichts zu tun haben.
...

Begreifen sie es denn immer noch nicht? Sie können die Investitionskosten allein rauf- und runterrechnen solange sie wollen, wenn sie die Brennstoffkosten vergessen ist Rechnung unvollständig und somit für eine Aussage absolut wertlos.

Ich sagte ihnen bereits, dass allein die (vom Steuerzahler und vom Stromkunden bereits vorsubventionierte) Kohle schon ca. 3 ct pro kWh Strom kostet, da haben wir noch kein Kraftwerk, keine Investitions- und Betriebskosten, keine Zinskosten und keine Rendite! Wann kommt das endlich bei ihnen an?

Das gilt für JETZT und in naher Zukunft noch mehr, denn konventionelle Energien werden nicht billiger, nur teurer! Nur Windstrom wird billiger!
Und qualitativ besser ist, da er rund um die Uhr zur Verfügung steht, nicht wie der Wind! Wie lange hält ein Windrad, wie lange hält ein KKW oder Kohlekraftwerk?

1. Qualitativ besser? Mit all der Umweltbelastung? Ok, ich weiß, für einen beharrlichen Leugner des antroprogenen Klimawandels gibt es das für sie nicht.
2. Wie unser Stromnetz funktioniert haben sie anscheinend doch noch nicht verstanden: Es muss zu einem Zeitpunkt T eine bestimmte Leistung P ins Netz gebracht werden welche vom stark schwankenden Verbrauch abhängt, wie dies geschieht ist egal, ob durch Wind, Kohle, BHK, Wasser oder sonstwas. Die Logistik und die Technik ist seit jeher vorhanden.
Ab nächstem Jahr soll übrigens eine Mehrertsteuerverteuerung um 18,75 % kommen, die die künstlich verteuerten Strompreise nochmal anheben wird.

Mehrertsteuer"verteuerung"? LOL Da ist natürlich auch die Windenergie schuld, klar.

Gruß,
RePower

MartinS.

Beitragvon MartinS. » 15.04.2006 21:05 Uhr

Heinz hat geschrieben:Hallo Repower,

Sie sehen selbst die Zukunft im Repowering, d. h. Ersetzen von 1 MW WEA mit 6 MW WEA (die noch nicht erprobt sind), Die Kabel der 1 MW sind sicherlich schon damals auf die 6-fache Leistung ausgelegt worden. Ihr Kochplattenvergleich gilt für die geringe WEA-Leistungs-Spielerei, nicht aber für das was die Windstromler vorhaben bzw. propaGIERen.


Warum 1 MW Anlagen ersetzten, wenn es über 2.000 Anlagen mit einer Leistung von unter 350 kW gibt?
Naja das ist eben Ihre Logik.

Auch wenn an den selben Stellen stärkere Anlagen zum Stehen kommen, ändert das nichts an der Unstetigkeit wie sie jetzt ist. Um das zu verbessern müßten die Windstromler sehr große Flächen mit WEA überziehen, selbst das wäre fraglich.


Hier noch mal etwas zur Integration erneuerbarer Energien:
http://www.fv-sonnenenergie.de/publikat ... en2_01.pdf

zum kostenlosen Windstrom aus Dänemark: http://www.sepp.org/weekwas/2003/Jun21.htm

Sicher, von UNABHÄNGIGEN www. wind***.de und Greenpeace.


Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
Hinter der Seite sepp.org steht ein gewisser Fred Singer.
Ich warte nur noch darauf, dass Sie die Global Climate Coalition auch noch als seriös darstellen :D

Investitionskosten zu Stromlieferung:
1 MW WEA kostet 1,0 Mio € und liefert 1,7 Mio KWh p.a.
1 MW KKW kostet 1,8 Mio € und liefert 7,8 Mio KWh p.a.
1 MW KohleKW kostet 1,0 Mio € und liefert 5,0 Mio KWh p.a.

Alles moderne Kraftwerke inkl. aller sonstigen Investitionskosten, also reine Herstellungskosten vor Steuern, Finanzierung, EEG, Emissionshandel und sonstiger zwangsstaatlicher Nebelwerferei und Abzocke, die mit dem eigentlichen Produktionsprozess nichts zu tun haben.

d.h.
1 KWh/a Windstrom entspricht 0,59 ct Investition (100%)
1 KWh/a KKW-Strom entspricht 0,23 ct Investition (39% vom Windstrom)
1 KWh/a Kohlestrom entspricht 0,20 ct Investition (34% vom Windstrom)

Fakt ist, dass der konventionelle Strom billiger ist und zwar erheblich. Und qualitativ besser ist, da er rund um die Uhr zur Verfügung steht, nicht wie der Wind! Wie lange hält ein Windrad, wie lange hält ein KKW oder Kohlekraftwerk?
Mfg
Heinz

Wie RePower schon richtig festgestellt hat: Wiedermal ist Ihre Rechnung absoluter Quark.
Hier mal Ihre Rechnung etwas genauer(für ein Steinkohlekraftwerk):
- installierte Bruttoleistung: 600 MW
- Spezifischer Anlagenpreis: 798 €/kW (brutto)
- Absoluter Anlagenpreis: 478,8 Mio. €
- Elektrischer Eigenbedarf: 7,4 % der Bruttoleistung
- Elektrischer Eigenbedarf: 44,4 MW
- Instandhaltung: 1,5 %/Jahr
- Bedienungspersonal: 70 Personen
- Personalkosten je Beschäftigten: 70000 Euro/Jahr
- Brennstoffpreis: 41,00 Euro/t
- Hilfs- und Betriebsstoffe: 1,00 Euro/MWh
(quelle: Wikipedia)

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MartinS.

Beitragvon MartinS. » 16.04.2006 14:00 Uhr

Heinz hat geschrieben:Und ooch, sind Sie immer noch auf der Suche nach realen Verbrauchsabrechnungen, die den Erfolg der Wärmedämmungen (Energieeinsparung) belegen? Sie sollten mir da aber langsam mal nachweisen, dass ich unrecht habe, denn ich behaupte ja, dass kaum was eingespart wird, siehe meinen Thread -Energiepass-.

Mfg
Heinz


So ich habe jetzt ein Beispiel herausgesucht (über 50% Energieeinspaarung!):

Beispiel 1:
Typische Merkmale:
Einfamilienhaus
Baujahr 1956
Beheizte Wohnfläche 199 qm

Außenwände:
- 30 cm starke Hochlochziegel

Kellerdecke:
- ungedämmte Stahlbetondecke mit einer direkt darüber liegenden Estrichschicht

Oberste Geschossdecke:
- durch ihre mehrschichtige Ausführung als Holzbalkendecke mit Schlackenfüllung für damalige Verhaltnisse verbesserte Dämm- und Schallschutzeigenschaften

Schrägdach:
- 12 cm starke Mineralwolldämmung zwischen den Sparren bei der Dachneueindeckung

Fenster:
- teilweise schon Kunststofffenster mit moderner Wärmeschutzverglasung, jedoch größtenteils Verbundfenster mit Holzrahmen

Heizung:
- Heizöl-Konstanttemperaturkessel Baujahr 1978. Nutzungsgrad ca. 81%, seperate Warmwasserbereitung mittels Gasthermen, Verteilungsleitungen 10 bis 20 mm gedämmt

--------> 249 kWh/m2a bzw. 24,9 Liter Heizölverbrauch pro qm und Jahr.

Schwachstellen:
- keine Außenwanddämmung
- fehlende Kellerdeckendämmung
- zu geringe Dämmung der obersten Geschossdecke
- Verglasung verbesserungsfähig
- Zugerscheinung wegen alter oder fehlender Dichtungsgummis in den Fenstern
- Verschlechterung der Außenwandwerte durch Heizkörpernischen
- Schlechter Nutzungsgrad des Heizkessels und der Gastherme
- Unzureichende Dämmung der Verteilungsleitungen

Sanierungsmaßnahmen:
- Kellerdecke: 8 cm dicke Dämmung von der Unterseite
- oberste Geschossdecke: 10 cm starke Dämmung
----> zusammen 22% Energieeinspaarung (ca. 11.000 kWh pro Jahr)

- Außenwand: 12 cm starke Dämmung
----> 17% Energieeinsparung (ca. 8.400 kWh pro Jahr)

- Austausch der alten Verbundfenster gegen Fenster mit Wärmeschutzverglasung:
----> 6% Energieeinsparung (ca. 2.800 kWh pro Jahr)

- Heizsystem: Einbau enes Gasbrennwertkessels
----> 14% Energieeinspaarung (ca. 7.000 kWh pro Jahr)

Der Energieverbrauch konnte mit den Maßnahmen mehr als halbiert werden!
Auf 117 kWh/qm a.

Gesamtkosten der Maßnahmen: 37.124 Euro

Hab auch noch andere Beispiele, wenn Sie wünschen poste ich die auch noch.

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Beitragvon Heinz » 20.04.2006 09:24 Uhr

Hallo Martin S.,

na sind Sie mit doch bei den Energieeinsparungen fündig geworden (oder gerechnet?). Wenn Sie jetzt noch tatsächliche Verbrauchdaten vorlegen und eine Aufschlüsselung der Kosten nach Dämmung/Fenster/Heizung machen, kommen wir weiter.

Mfg
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Beitragvon Heinz » 20.04.2006 09:25 Uhr

Hallo,

sie schreiben „Windstrom wird billiger“. Wo kann ich denn diesen billigen Windstrom kaufen? Der Steckdose ist es egal wo der Strom herkommt. Tatsache ist, dass Strom teurer wird und die EVU-Barone an dem EEG inkl. Zertifikatehandel usw. prächtig mitverdienen.

Schauen wir uns aber mal das von Ihnen genannte Kohlebeispiel an. Kohlesubventionen 2004: ~2,7 Mrd. €, Windsubventionen ~2,4 Mrd. €.

Von der deutschen Stromproduktion hatte die Steinkohle einen Anteil von 22% (2004), eine Produktion von 116 Mrd Kwh. Wind-Strom (5%) hatte eine Stromproduktion von 26,5 Mrd KWh.

D. h. der deutsche Steuerzahler hat für die ihm abgezogene Kohlesubvention rd. 4 mal soviel Leistung erhalten als für WindStrom. Die EEG-Subvention ist umgedreht rd. 4 mal ineffizienter als die Windstromsubventionierung.

Mit der Aufgabe des Steinkohlebergbaues würde aber in D wieder eine weltweit führende Spitzentechnologie, samt zugehöriger Zulieferer verloren gehen. Die chinesischen Kumpels würden es danken, wenn mehr deutsche Sicherheitstechnik anstatt Windrädchen exportiert werden würde.

Mfg
Heinz

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