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Forum Windkraft

Thema: Off-Shore-Windparks

|

Martin G.

Erfahrung: Gast
,
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Guten Abend ! Very Happy
Da ich das Thema "Offshore-Windkraftwerke in Deutschland und weltweit" gewählt habe, bräuchte ich unbedingt eine Karte von allen geplanten und bereits errichteten Off-Shore-Windkraftparks weltweit oder besonders in der norddeutschen Bucht bzw. im niedersächsischem Wattenmeer!
Bin bereits am googlen,aber habe dabei sehr wenig Erfolg!

Zum anderen wollte ich einfach mal fragen,ob ihr diese Projekte auf dem Meer für eher unsinnig oder sinnvoll haltet? Wo sind für euch die Nachteile bzw. Vorteile zu finden? Was überwiegt?

Wäre mal ganz interessant zu wissen ,wie Ihr darüber denkt!

Mit freundlichem Gruß ,Martin! Wink

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Gast

Erfahrung:
,
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Martin G. hat Folgendes geschrieben:
Guten Abend ! Very Happy
Da ich das Thema "Offshore-Windkraftwerke in Deutschland und weltweit" googlen,aber habe dabei sehr wenig Erfolg!

Zum anderen wollte ich einfach mal fragen,ob ihr diese Projekte auf dem Meer für eher unsinnig oder sinnvoll haltet? Wo sind für euch die Nachteile bzw. Vorteile zu finden? Was überwiegt?

Wäre mal ganz interessant zu wissen ,wie Ihr darüber denkt!

Mit freundlichem Gruß ,Martin! Wink

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Heinz

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Anmeldedatum: 13.01.2006, Wohnort: Odenwald
Beiträge: 334
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2005 waren nach Angaben des VDEW in Deutschland 17.574 Windkraftanlagen (WKA) mit einer Leistung von 18.428 Megawatt installiert. Sie produzierten eine Strommenge von rund 26,5 Milliarden Kilowattstunden. Das bedeutet, dass die WKA lediglich 1.438 Volllaststunden erreichten. Das sind nur 16,4% eines Jahres, die restlichen 7.322 Stunden waren die WKA also Standby.

Deutschland verbraucht in einem Jahr etwa 530 Milliarden Kilowattstunden Strom, wovon 30% auf die Kernenergie entfallen.
Der Anteil des Windstromes am Gesamtstromverbrauch beträgt 5%. Wollte man nur die Kernenergie mit Windstrom ersetzen, wären 6-mal so viele WKA erforderlich, also über 105.000 Stück. Bei mittleren Kosten von 1,5 Millionen € je Windrad, wären also noch 131,8 Milliarden € erforderlich, das sind 1.600 € pro Kopf der Bevölkerung, dafür könnten 130 Kohlekraftwerke gebaut werden.
Bei einer Fläche Deutschlands von 356.970 km², käme ein Windrad auf etwa 3 km². Zur Veranschaulichung kämen dann auf ein 50 km² großes Gemeindegebiet (enspricht etwa 10.000 Einwohner, Land) etwa 20 Windräder.
Da der Wind ja nicht immer weht, wären also noch mehr Windräder erforderlich. Gehen wir von der irrigen These aus, dass der Wind bei einem fünftel der Standorte in Deutschland immer weht, wären also zum Ersatz der Kernenergie noch 5-mal soviele Anlagen erforderlich, also 100 Windräder für das Gemeindegebiet.

Ich hoffe die der einfach Dreisatz hilft etws weiter.

Mfg
Heinz

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RePower

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Heinz hat Folgendes geschrieben:
2005 waren nach Angaben des VDEW in Deutschland 17.574 Windkraftanlagen (WKA) mit einer Leistung von 18.428 Megawatt installiert. Sie produzierten eine Strommenge von rund 26,5 Milliarden Kilowattstunden. Das bedeutet, dass die WKA lediglich 1.438 Volllaststunden erreichten. Das sind nur 16,4% eines Jahres, die restlichen 7.322 Stunden waren die WKA also Standby.

Falsch. Du hast die Bedeutung der Volllaststunde nicht verstanden. Diese ist ein rein rechnerischer Wert welcher den Jahresertrag in Relation zur Nennleistung stellt. Also KEIN "Standby" an 7.322 Stunden. Im Gegenteil, eine WEA liefert an ca. 8000 h im Jahr Strom.
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Deutschland verbraucht in einem Jahr etwa 530 Milliarden Kilowattstunden Strom, wovon 30% auf die Kernenergie entfallen.

Na ja, es sind zwischen 25 und 28 %, je nach Quelle, aber sei's drum.
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Der Anteil des Windstromes am Gesamtstromverbrauch beträgt 5%. Wollte man nur die Kernenergie mit Windstrom ersetzen, wären 6-mal so viele WKA erforderlich, also über 105.000 Stück.

Auch falsch. Nicht 6x so viele Windräder, sondern 6x so viel Energie. Eine moderne WEA hat ca. 5 MWp Leistung und ca. 2000 Volllaststunden, also: 10 GWh Ertrag pro Anlage. D.h. ca. 150 TWh Atomenergie / 10 GWh pro WEA = 15.000 Anlagen.
Bei Offshore-Realisierung ist der Ertrag doppelt so hoch, dann brauchst du nur 7.500 Anlagen. Bei null Land"verbrauch".
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Bei mittleren Kosten von 1,5 Millionen € je Windrad, wären also noch 131,8 Milliarden € erforderlich, das sind 1.600 € pro Kopf der Bevölkerung,

Wieder falsch. Ein kWp WEA kostet ca 1.000 €, d.h. 15.000 * 5.000 kWp * 1000 €/kWp = 75 Mrd. €. Viel? Wenn man bedenkt, was unsere KKW insgesamt gekostet haben?
Heinz hat Folgendes geschrieben:
...dafür könnten 130 Kohlekraftwerke gebaut werden..

Falscher Vergleich. Damit hast du noch keine einzige kWh Strom erzeugt, da du den immer teurer werdenden Brennstoff noch bezahlen mußt, vom CO2 mal ganz abgesehen. Der Wind ist unschlagbar kostenlos und CO2-frei.
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Da der Wind ja nicht immer weht, wären also noch mehr Windräder erforderlich.

Schon wieder falsch. Die Hochrechnung einhält bereits die REALE Strommenge incl. Flauten.

Gruß,
RePower

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Samson

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Hallo Heinz, hallo RePower,

genau die Diskussion, die ihr beiden hier geführt habt, muß man sich täglich von den Politikern bieten lassen. Viel Gerede, viele Zahlen, die alle irgendwo richtig sind oder auch nicht, je nach ökoloischer oder ökonomischer Gesinnung.
Dabei sollte die Diskussion über alles was mit dem Thema Energie zu tun hat, doch relativ leicht zu führen sein, da sich fast alles mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten erklären läßt.

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Martin S.

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Martin G. hat Folgendes geschrieben:
Guten Abend ! Very Happy
Da ich das Thema "Offshore-Windkraftwerke in Deutschland und weltweit" gewählt habe, bräuchte ich unbedingt eine Karte von allen geplanten und bereits errichteten Off-Shore-Windkraftparks weltweit oder besonders in der norddeutschen Bucht bzw. im niedersächsischem Wattenmeer!
Bin bereits am googlen,aber habe dabei sehr wenig Erfolg!

Zum anderen wollte ich einfach mal fragen,ob ihr diese Projekte auf dem Meer für eher unsinnig oder sinnvoll haltet? Wo sind für euch die Nachteile bzw. Vorteile zu finden? Was überwiegt?

Wäre mal ganz interessant zu wissen ,wie Ihr darüber denkt!

Mit freundlichem Gruß ,Martin! Wink


Also in Deutschland wurden noch keine Offshore-Windparks errichtet. Hier sind 2 Karten der geplanten: http://www.offshore-wind.de/show_article.cfm?cid=55...

Hier eine Liste der beantragten Projekte: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Offshore/bmu...

und hier noch eine Liste internationaler, bereits realisierter Projekte (leider nur eine Liste und keine Karte)
http://www.offshore-wind.de/show_article.cfm?cid=809...

Also ich begrüße die Windenergie auf dem Meer:
- stäkerer und stetiger Wind (bis zu 4.500 Volllaststunden)
- größere Anlagen (stört dort niemanden)
- keine optische Belästigung (obwohl mich die WKAs auch auf dem Land nicht stören)
- sehr viel Platz vorhanden

aber es gibt auch Nachteile:
- lange Leitungen müssen gelegt werden
- schwierigere Installation und Wartung

siehe dazu auch: http://www.wind-energie.de/de/themen/offshore/...

(auf der rechten Seite befinden sich Studien etc.)

und @ Heinz: Wie schon RePower festgellt hat, ist an deinem Beitrag nicht viel Substanz.
Einfach so die Anzahl der Windenergieanlagen hochzurechnen ist absolut falsch.
Nur mal ein paar Denkanstöße und Fakten:
- es gibt in Deutschland ca. 744 Windkraftanlagen mit einer Leistung von durchschnittlich 59 kW --> insgesamt 44,2 MW installiert. Sie produzieren pro Jahr etwa 66 GWh. Würde man diese durch 5 MW Offshorewindkraftanlagen ersetzten würde, bräuchte man gerade mal 5 Anlagen

- weiter gibt es 618 WKAs mit einer durchschnittlichen Leistung von 152 kW --> insgesamt also 94 MW installiert. Diese produzieren pro Jahr etwa 167 GWh. Wie schon im obigen Beispiel: Man bräuchte etwa elf 5 MW Offshorewindkraftanlagen um diese zu ersetzen.

- weiter gibt es 816 WKAs mit einer durchschnittlichen Leistung von von 257 kW pro Anlage--> insgesamt 210 MW installiert. Sie produzieren pro Jahr etwa 404 GWh. MAn braucht gerade mal 27 moderne Anlagen um diese zu ersetzten.

Schon mal ein Zwischenergebnis:
Es gibt 2178 WKs mit einer Leistung von max. 310 kW/Anlage. Man könnte sie durch 43 moderne 5 MW Offshoreanlagen mit einem Ertrag von 15 Mio. kWh pro Jahr ersetzten!

Doch es geht noch weiter: Dann gibt es noch eine große Klasse (5.847 Anlagen) mit durchschnittlich 570 kW/pro Analge mit insgesamt 3343 MW installierter Lesitung. Sie produzieren pro Jahr etwa 6.119 GWh Strom. Um sie zu ersetzen bräuchte man rund 408 Offshoreanlagen.

Also das Endergebnis:
8025 WKAs in Deutschland könnten durch 451 moderne Offshorewindkraftanlagen ersetzt werden. Nimmt man gar 6 MW Anlagen ist das Verhältnis noch besser.

Daher ist deine Rechung falsch:
-Sie berücksichtigt nicht die die durchschnittliche Größe der neu installierten WKAs sondern den Durchschnitt aller installierten Anlagen.
- Sie berücksichtigt keine technische Weiterentwicklung
- Sie berücksichtigt keine Kostendgressionen und steigende Kosten für fossile Rohstoffe
- Sie berücksichtigt keine Offshore-Windenergie
und und und
___________________________
www.derrotefaden.de.vu...

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Heinz

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Hallo in die Runde,

@MartinS.
Ihre Hochrechnung:
8025 WKAs in Deutschland könnten durch 451 moderne Offshorewindkraftanlagen ersetzt werden. Nimmt man gar 6 MW Anlagen ist das Verhältnis noch besser.
funktioniert nur rechnerisch, nicht aber in der Praxis.
Strom läßt sich nicht beliebig weit transportieren. Sie können von der Nordsee aus keinen Strom nach Bayern liefern. Der Strom muss also auch im Norden verbraucht werden, und es macht keinen Sinn mehr Strom zu produzieren als gerade gebraucht wird. 4500 Vollaststunden im Offshorebereich sind unreal. Jetztige Anlagen sind vielleicht "nearshor"Smile

Die von mir gepostet Berechnung geht von den jetzigen Verhältnissen aus. WEA-Betreiber dürften zumal große Probleme bekommen , an den jetzigen Inland-Standorten noch höhere Anlagen genehmigt zu bekommen. Ob der Ersatz dann 130 Milliarden oder nur 75 Milliarden kostet ist relativ belanglos. Pleite ist Pleite.

@Repower
Vollaststunden. Sie haben recht. Eine WEA liefert evtl. auch an 7.322 Stunden etwas Strom. Dumm nur, daß der Strom in dieser Zeit gerade ausreicht, um ein paar Kaffeemühlen zu betreiben. Nur 16,4 % des Jahres (Basis 2005) Haben WEA ihre Nennleistung erbracht. Für die restliche Zeit mußten konventionelle Kraftwerke die Differenz zur Nennleistung der WEA vorhalten, waren also kein Ersatz für konventionellen Strom. WEA sind wie ein Porsche Carrera mit Reifen von einem Trabbi.
Sie kennen nicht den Unterschied zwischen Grundlast und Spitzenlast. Windstrom liefert nur Zufallsinput.

1 modernes 1.400 MW-Kraftwerk liefert 11 Milliarden KWh im Jahr. 1 MWp-WEA nur 1,5 Millionen KWh. Soll die Strommenge des Kraftwerks durch WEA ersetzt werden, sind also 7.300 MWp WEA erfordlich, also 7.300 1-MWp oder rd. 1.500 5-MWp-Anlagen, sofern diese in großen Stil überhaupt gebaut werden können. Das Kraftwerk kostet 2-3 Milliarden €, 7.300 MWp WEA aber 7,3 Milliarden € nach Ihren Angaben. Die WEA sind also 2,5 bis 3,5 mal so teuer und liefern nur Zufallsstrom.
Zum Betrieb der WEA muß dann mindestens 83,6% konventionelle Kraftwerkskapazität vorhanden sein, um eine durchgängige Stromversorgung zu sichern. Dabei müssen die konventionellen Kraftwerke im unwirtschaftlichen Niedriglastbetrieb gefahren werden.

Daß bei Offshore-Anlagen der Ertrag doppelt so hoch wird, ist Wunschdenken. Das ist Utopie der Planer. Binnenland rd. 17%. Offshore vielleicht 25 %. Die Fläche ist auch begrenzt und die Anbindung an ein Stromnetz und die Wartung extrem teuer.

Selbst wenn nach Ihrer Rechnung der mengenmäßige Atomstromersatz „nur“ 75 Milliarden kosten würde, ist dies eine gigantische Wert- und Geldvernichtung.WEA liefern keine Versorgungssicherheit. WEA laufen nur solange Subvention bezahlt wird, KKW laufen über 90% des Jahres ohne Subvention. Durch das EEG sind zuletzt dem Bürger über 3 Milliarden aus der Tasche gezogen worden, damit könnte man jedes Jahr ein neues KKW bauen. Der Wind ist daher nicht kostenlos, sondern wird teuer vom Bürger bezahlt (ca. 2,5 ct/KWh, bzw. 8,5 ct/KWh Einspeisevergütung). Abgesehen davon, dass die CO2 -Sache und Treibhauseffekt absoluter Unfug sind, sind KKW auch CO2-frei.

Das ganze Wind- und Solargetue ist nicht geeignet konventionellen Strom zu ersetzen, eignet sich nur für Insellösungen oder z. B. Meerwasserentsalzung, es ist zu teuer und überflüssig, dient den russischen Gasexporten. Deutschland besitzt soviele Energiereserven in Kohle wie der Irak in Öl. Hier wären Investitionen zum Nutzen der Bevölkerung lohnender.

Mfg
Heinz

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Gast

Erfahrung:
,
Antworten mit Zitat
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Hallo in die Runde,

@MartinS.
Ihre Hochrechnung:
8025 WKAs in Deutschland könnten durch 451 moderne Offshorewindkraftanlagen ersetzt werden. Nimmt man gar 6 MW Anlagen ist das Verhältnis noch besser.
funktioniert nur rechnerisch, nicht aber in der Praxis.
Strom läßt sich nicht beliebig weit transportieren. Sie können von der Nordsee aus keinen Strom nach Bayern liefern. Der Strom muss also auch im Norden verbraucht werden, und es macht keinen Sinn mehr Strom zu produzieren als gerade gebraucht wird. 4500 Vollaststunden im Offshorebereich sind unreal. Jetztige Anlagen sind vielleicht "nearshor"Smile


Stromtransporte sind schon lange gängige Praxis.
Außerdem hat die DENA Netzstudie doch schon gezeigt, dass eine hohe Einspeisung von Windstrom und verträglichen Kosten machbar ist.
Sie zeigte, dass bis zum Jahre 2015 rund 15% des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt werden können und die Integration technisch und zu moderaten Kosten möglich ist.
Hier gibt es die Studie auch noch zum Runterladen:
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Netzausbau/s...

Und die Studie ging sogar noch von falschen Grundannahmen aus:
So wird davon ausgegangen, dass die Gas- und Kohlepreise nicht mehr weiter steigen werden Very Happy Allein seit dem Erscheinden der Studie haben sie sich nahezu verdoppelt Smile Damit wird die Windenergie noch billiger, da die Differenzkosten zum konventionellem Strom geringer sind.

Auch dazu das noch:
Der Küstenbereich an der deutschen Nord- und Ostsee ist relativ schwach besiedelt bei gleichfalls
geringer Industriedichte. Die Leitungsnetze sind demnach entsprechend schwach dimensioniert,
was für die Hochspannungsnetze zumeist eine Begrenzung auf 110 kV bedeutet. Höchstspannungsnetze
mit 400 kV stehen in diesem Bereich nur dort zur Verfügung, wo größere Kraftwerke
betrieben werden. Ein Ausbau des bestehenden Freileitungsnetzes wird unter genehmigungsrechtlichen
Gesichtspunkten allgemein als äußerst schwierig und langwierig beurteilt. Die bestehende
Höchstspannungsleitung (400 kV) durch Schleswig-Holstein ins dänische Jütland dient dem Austausch
im Regelbereich der UCTE und ist weitestgehend ausgelastet.
An das Verbundnetz anzuschließende Offshore-Windparks im 1.000 MW-Bereich können nur an
das Höchstspannungsnetz angeschlossen werden, was eine Begrenzung auf Standorte nahe
Brunsbüttel, Bremerhaven, Wilhelmshaven und Leer an der Nordsee sowie Greifswald und Rostock
an der Ostsee bedeutet. Umfangreiche Lastflussberechnungen unter Berücksichtigung der bereits
an Land installierten und zukünftig an Land zu installierenden Windleistungen werden zeigen müssen,
welche Windleistungen über diese Verknüpfungspunkte in das bestehende Netz zu integrieren
sind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die genannten 20-25 GW Offshore- Windenergie einen Ausbau des Höchstspannungsnetzes bzw. den Aufbau eines Offshore- Windenergienetzes von der
Küste bis in die Verbrauchszentren in der Mitte Deutschlands erfordern werden."
Quelle: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Regelenergie...

Auch die 4.500 Volllaststunden sind nicht unrealistisch: Sie wurden z.B. an der FINO Forschungsplattform gemessen.
Für meine Rechnung bin ich aber von 3.000 Volllaststunden ausgegangen. So viel wird z.B. in Horns Rev oder Nystedt erreicht. Also sehr realistisch!


Zitat:

Die von mir gepostet Berechnung geht von den jetzigen Verhältnissen aus. WEA-Betreiber dürften zumal große Probleme bekommen , an den jetzigen Inland-Standorten noch höhere Anlagen genehmigt zu bekommen. Ob der Ersatz dann 130 Milliarden oder nur 75 Milliarden kostet ist relativ belanglos. Pleite ist Pleite.


Wie gesagt: es gibt etwa 2178 WKAs mit einer Leistung von unter 310 kW. Diese könntne realtiv leicht durch größere und neue Anlagen ersetzt werden--> weniger Anlagen und mehr Ertrag.
Heute sind Anlagen von ca. 2 MW Standart, doch nicht nur die Nennleistung hat sich erhöht, sondern auch der Ertrag pro installiertem kW, teilweise um bis zu 70%!
Des weiteren gibt es ca. 5.800 Anlagen mit einer Nennlesitung von unter 750 kW. Auch hier könnte ein Großteil in der Zukunft ersetzt werden. Natürlich werden die dann wohl nicht duch 5 MW Anlagen ersetzt werden - diese sind eh hauptsächlich für das Meer geplant.


Zitat:
@Repower
Vollaststunden. Sie haben recht. Eine WEA liefert evtl. auch an 7.322 Stunden etwas Strom. Dumm nur, daß der Strom in dieser Zeit gerade ausreicht, um ein paar Kaffeemühlen zu betreiben. Nur 16,4 % des Jahres (Basis 2005) Haben WEA ihre Nennleistung erbracht. Für die restliche Zeit mußten konventionelle Kraftwerke die Differenz zur Nennleistung der WEA vorhalten, waren also kein Ersatz für konventionellen Strom. WEA sind wie ein Porsche Carrera mit Reifen von einem Trabbi.
Sie kennen nicht den Unterschied zwischen Grundlast und Spitzenlast. Windstrom liefert nur Zufallsinput.


Nein das ist so falsch. Man kan nicht sagen: Die Anlagen haben sich ca. 7000 Stunden gedreht aber nur an 16,7% der Stunden mit Volllast.
Sondern es muss so heißen:
WKAs produzieren etwa 8.000 Stunden pro Jahr Strom. Insgesamt produzieren sie dabei soviel Strom, dass sie die gleiche Menge Strom auch erreicht hätten, wenn sie 1.463 Studen unter Vollast gelaufen wären.
Und zur Regelenergie:
Hier kann ich diese Studie empfehlen: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Regelenergie...

Hier nur mal kurz ihre Ergebnisse (da man nicht aus ihr kopieren kann, nur sehr kurz):
- bei hohen einer Stromerzeugung aus WKA werden Grundlastkraftwerke aus dem Erzeugungsmix verdrängt
- die zusätzlichen Kosten zur Einbindung der Windenergie in den Kraftwerkspark sind verhältnismäßig gering und kehren sich bei hohen Gaspreisen sogar in Kostenvorteile um.

(siehe z.B. Seite 94 ff (des PDF Dokuments)
Also die Windenergie kann sehr wohl Grundlast ersetzten!

Zitat:
1 modernes 1.400 MW-Kraftwerk liefert 11 Milliarden KWh im Jahr. 1 MWp-WEA nur 1,5 Millionen KWh. Soll die Strommenge des Kraftwerks durch WEA ersetzt werden, sind also 7.300 MWp WEA erfordlich, also 7.300 1-MWp oder rd. 1.500 5-MWp-Anlagen, sofern diese in großen Stil überhaupt gebaut werden können. Das Kraftwerk kostet 2-3 Milliarden €, 7.300 MWp WEA aber 7,3 Milliarden € nach Ihren Angaben. Die WEA sind also 2,5 bis 3,5 mal so teuer und liefern nur Zufallsstrom.
Zum Betrieb der WEA muß dann mindestens 83,6% konventionelle Kraftwerkskapazität vorhanden sein, um eine durchgängige Stromversorgung zu sichern. Dabei müssen die konventionellen Kraftwerke im unwirtschaftlichen Niedriglastbetrieb gefahren werden.

also ersteinmal: Es gibt nicht nur Windenergie, sondern auch noch andere erneuerbaren Energien.
Greenpeace hat in einer Studie untersucht, ob es möglich ist das geplante 2000 MW Braunkohle Kraftwerke Neurath durch erneuerbare Energien und hocheffiziente KWK Kraftwerke zu ersetzen. Dabei wurde auch auf die Versorgungssicherheit geachetet. Schließlich ist das geplante Kraftwerk ja ein Grundlastkraftwerk.
Das Ergebnis kannst du hier nachlesen:
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/Stud...

Zitat:

Daß bei Offshore-Anlagen der Ertrag doppelt so hoch wird, ist Wunschdenken. Das ist Utopie der Planer. Binnenland rd. 17%. Offshore vielleicht 25 %. Die Fläche ist auch begrenzt und die Anbindung an ein Stromnetz und die Wartung extrem teuer.

Das ist Quatsch. Selbst in Schleswig-Holstein und Niedersachen werden 20-25% erreicht. Es gibt sogar Anlagen, die auf 30% kommen. Die 17% sagen nicht sehr viel aus. Es ist zum einem der bundesweite Durchschnitt aller Anlagen, egal ob alt oder modern. Und wie schon gesagt: Es wurden Effizienssteigerungen von bis zu 70%/installiertem kW erreicht. Auf dem Meer sind dagegen 25-45% möglich. Das zeigt auch die Erfahrung aus dem Ausland.

Zitat:

Selbst wenn nach Ihrer Rechnung der mengenmäßige Atomstromersatz „nur“ 75 Milliarden kosten würde, ist dies eine gigantische Wert- und Geldvernichtung.WEA liefern keine Versorgungssicherheit. WEA laufen nur solange Subvention bezahlt wird, KKW laufen über 90% des Jahres ohne Subvention. Durch das EEG sind zuletzt dem Bürger über 3 Milliarden aus der Tasche gezogen worden, damit könnte man jedes Jahr ein neues KKW bauen. Der Wind ist daher nicht kostenlos, sondern wird teuer vom Bürger bezahlt (ca. 2,5 ct/KWh, bzw. 8,5 ct/KWh Einspeisevergütung).


Ja die schlimme Geldvernichtung Very Happy
Allein die Kernenergie hat in Deutschland Subventionen von 50 Milliarden Euro bekommen, weltweit sogar rund 900 Mrd. Euro. Aber das verschweigst du lieber und über die Kohle wollen wir leiber auch nich reden. Stattdessen erwähnst du lieber die Subventionen, die noch nichteinmal welche sind, die die erneuerbaren Energien bekommen.
Die Windenergie hat den Bürger im Jahr 2005 1,16 Mrd. Euro gekostet, die gesamten regenerativen Energien ca. 2,4 Mrd. Euro. Das EEG wird aber auf den Strompreis verteilt und beträgt nur 0,54 Cent pro kWh!
Und die Kosten werden auch in Zukunft nicht wesentlich steigen:

"Auf Grundlage dieser Annahmen ist zu erwarten, dass die monatliche EEG-Umlage eines Durchschnittshaushalts sich von derzeit (2005) gut 1,50 Euro; bis zum Jahr 2017 auf maximal rund 2,80 Euro; (entsprechend 0,97 ct/kWh) erhöht und danach wieder zurückgeht (2020: rund 2,70 Euro; pro Monat). Der überwiegende Teil der Umlage entfällt dann auf die Stromerzeugung aus Solarer Strahlungsenergie und die innovative Nutzung von Biomasse.
Eine stärkere Internalisierung der "Externen Kosten"; würde zu einer deutlichen Reduktion der EEG-Umlage führen. Das Maximum beträgt hier gut 1,80 Euro je Monat bzw. 0,64 ct je verbrauchter Kilowattstunde Strom aus Erneuerbaren Energien. "
Quelle: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/36550/...

Und schon heute entlasten die regenerativen Eneergie die Volkswirtschaft:
Der volkswirtschftliche Nutzen liegt bei 3 Milliarden Euro, die Kosten aber nur bei 2,4 Mrd. Euro!
Na was sagt uns das: Jedes Jahr sparen wir 600 Millionen Euro mithilfe der erneurbaren Energien!
siehe dazu: http://www.bmu.de/files/erneuerbare_energien/downloads/application/pdf...

Zitat:
Abgesehen davon, dass die CO2 -Sache und Treibhauseffekt absoluter Unfug sind, sind KKW auch CO2-frei.


Mach dich nicht lächerlich Wink
Darüber hinaus sind KKWs sind CO2 frei.

[quote]Das ganze Wind- und Solargetue ist nicht geeignet konventionellen Strom zu ersetzen, eignet sich nur für Insellösungen oder z. B. Meerwasserentsalzung, es ist zu teuer und überflüssig, dient den russischen Gasexporten. Deutschland besitzt soviele Energiereserven in Kohle wie der Irak in Öl. Hier wären Investitionen zum Nutzen der Bevölkerung lohnender.[/qoute]

Wie schon merhmals in verschieden Studie gepostet: Das ist Quatsch.

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Heinz

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Hallo Gast, Repower?, Sie nannten keinen Namen,
auch hoffe ich Martin ließt mit,

Ich versuche mich kurz zu fassen, denn lange Postings ließt niemand gerne.

Sie schrieben, Zitat:
„es ist jedoch davon auszugehen, das die genannten 20-25 GW Offshore-Windenergie einen Ausbau des Höchstspannungsnetzes......... bzw. von der Küste bis in die Verbrauchszentren in der Mitte Europas erfordern werden“

Sie bestätigen damit meine erste Aussage. Extrem teuer. Kabel haben Energieverluste, das ist einfache Elektrotechnik.

FINO ist theoretische Forschung. Wo ist der Nachweis für 4.500 Volllaststunden? In der Praxis gibt es ihn nicht! Hinweis: aufgrund ergheblicher Schwankungen des Windes, ist es schwer eine ideale Nennleistung zu installieren.

Sie schreiben, Zitat:
..es gibt etwa 2178 WKAs mit einer Leistung von unter 310 kW. Diese könnten relativ leicht...ersetzt werden.

Richtig, aber auch schon mal dran gedacht, warum man Anlagen vor Erreichen ihrer Lebensdauer wieder abreißt. War da mal was mit neuer Verlustabschreibung und nix Kohle für den Anleger:-)

Sie schreiben, Zitat:
WKAs produzieren 8.000 Stunden im Jahr Strom.

Ihre weitere Aussage ist richtig. Es ändert aber nichts daran, dass Sie einen Porsche haben, aber immer nur Tempo 30 fahren. Maßgebend ist die erbrachte Leistung und die betrug 2005 nur knapp 17%. Jeder Firmeninhaber würde ein Auto mit diesem Wirkungsgrad sofort rausschmeissen.

Ihre Aussage und die links zur Regelenergie sind falsch! Bislang ist kein Kraftwerk wegen Windstrom vom Netz gegangen. Und das geht auch nicht. Flauten sind nicht nur lokal begrenzt. Die konventionelle Leistung muss vorgehalten werden. Ein KKW oder Kohlekraftwerk kann man nicht einfach abschalten und die Leute nach Hause schicken, selbst wenn ein paar Tage lang mal der Wind konstant weht.

Bei Ihrer zitierten Aussage: ....und kehren sich bei hohen Gaspreisen sogar in Kostenvorteile um.... sollten Sie eigentlich merken, wem das dient. Ein bischen europäische Geschichte hat noch niemandem geschadet.

Weiterhin machen Sie schon einen kleinen Rückzieher, indem Sie auf ....andere erneuerbaren Energien.... verweisen. Solar << 1%?, Energie aus Scheiße?, landw. Monokulturen? Wenn Greenpeace eine Studie herausbringt, dient diese nur der Angstmache und Sicherung deren Spenden.

Wenn Sie eine WKA mit 17% Wirkunsgrad haben, ist eine Effizienzsteigerung von 70% nach Adam Riese 17% * 70% = 11,9%, zwar nicht schlecht aber nicht gerade berauschend! (Sub. für Forschung ist ok)

Subventionen für Kernenergie gingen in die Forschung nicht zur Bereicherung einiger weniger Finanzjongleure wie die Winsstromler. Wenn Sie 50 Milliarden angeben (was falsch ist) , sollten Sie auch angeben in welchem Zeitraum und wer bezahlt hat.

EEG hat die Deutschen rd. 3 Milliarden letzes Jahr gekostet. 3 Milliarden geteilt durch 82 Millionen sind 37 Euro pro Kopf und keine Pfennigbeträge! Sie begehen den Fehler, dass Sie nur auf Ihre Stromrechnung schauen, aber auch das Brötchen, die Straßenbahn, das Schnitzel wird dadurch teurer!

Über CO2 und Treibhauseffekt, sollte man einen eigenen Thread beginnen, denn darauf begründet sich ja wohl alles. Was meinen Sie? Beschreiben Sie doch einfach mal den Treibhauseffekt! Ich wette, dass Sie da noch nicht drüber nachgedacht haben Wink

Mfg
Heinz

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Martin S

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,
Antworten mit Zitat
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Hallo Gast, Repower?, Sie nannten keinen Namen,
auch hoffe ich Martin ließt mit,
Ich versuche mich kurz zu fassen, denn lange Postings ließt niemand gerne.

Ich bins, Martin S., hatte vergessen meinen Name dazuzuschreiben.

Zitat:
Sie schrieben, Zitat:
„es ist jedoch davon auszugehen, das die genannten 20-25 GW Offshore-Windenergie einen Ausbau des Höchstspannungsnetzes......... bzw. von der Küste bis in die Verbrauchszentren in der Mitte Europas erfordern werden“

Sie bestätigen damit meine erste Aussage. Extrem teuer. Kabel haben Energieverluste, das ist einfache Elektrotechnik.


Natürlich eine Energiewende gibt es zum Nulltarif nicht.
Darauf gibt aber auch die DENA Studie eine Antwort:
- Rund 400 Kilometer des vorhandenen 380-Kilovolt-Höchstspannungsnetzes müssen verstärkt werden, etwa 850 Kilometer neu gebaut werden. Das sind rund 5% der Länge des heutigen Übertragungsnetzes.

--> Die jährlichen Investitionen für Netzausbau- und verstärkung liegen bei durchschnittlich 115 Mio. Euro, das sind 5% der heute jährlich getätigten Netzinvestitionen von zwei Mrd. Euro. In den Netzentgelten könnte sich dies 2015 allenfalls mit 0,025 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auswirken (weniger als ein Euro pro Jahr und Haushalt). Aufgrund der zukünftigen Anreizregulierung im Netzbereich wird es aber noch nicht einmal zu einer absoluten Erhöhung der Entgelte kommen müssen. Zudem besteht ein Doppelnutzen der neuen Übertragungskapazitäten, da diese in windarmen Zeiten für den nationalen und transnationalen Stromhandel zur Verfügung stehen.

Zitat:

FINO ist theoretische Forschung. Wo ist der Nachweis für 4.500 Volllaststunden? In der Praxis gibt es ihn nicht! Hinweis: aufgrund ergheblicher Schwankungen des Windes, ist es schwer eine ideale Nennleistung zu installieren.

nein Fino ist Fedlforschung. Ist schließlich eine Forschungsplattform im Meer. Dort wurden die 4500 Stunden gemessen.

Zitat:
Sie schreiben, Zitat:
..es gibt etwa 2178 WKAs mit einer Leistung von unter 310 kW. Diese könnten relativ leicht...ersetzt werden.

Richtig, aber auch schon mal dran gedacht, warum man Anlagen vor Erreichen ihrer Lebensdauer wieder abreißt. War da mal was mit neuer Verlustabschreibung und nix Kohle für den Anleger:-)

Die Anlagen haben meißtens schon einige Jahre auf dem Buckel und darüberhinaus kann man die Anlagen noch gut ins Ausland verkaufen.

Zitat:
Sie schreiben, Zitat:
WKAs produzieren 8.000 Stunden im Jahr Strom.

Ihre weitere Aussage ist richtig. Es ändert aber nichts daran, dass Sie einen Porsche haben, aber immer nur Tempo 30 fahren. Maßgebend ist die erbrachte Leistung und die betrug 2005 nur knapp 17%. Jeder Firmeninhaber würde ein Auto mit diesem Wirkungsgrad sofort rausschmeissen.

Nein nicht ganz:
Hört man nur die 17% könnte man denken, dass sie die meißte Zeit still stehen, was aber nicht zutrifft.
Und besonders KKWs haben im Vergleich zu KWK Kraftwerken einen äußerst geringen Wirkungsgrad (ca. 40% zu 85%).
Zitat:


Ihre Aussage und die links zur Regelenergie sind falsch! Bislang ist kein Kraftwerk wegen Windstrom vom Netz gegangen. Und das geht auch nicht. Flauten sind nicht nur lokal begrenzt. Die konventionelle Leistung muss vorgehalten werden. Ein KKW oder Kohlekraftwerk kann man nicht einfach abschalten und die Leute nach Hause schicken, selbst wenn ein paar Tage lang mal der Wind konstant weht.

Warum sind die den falsch?
Natürlich wird noch Regelenergie benötigt. Etwa 750 MW für 15.000 MW Windkraftleistung. Das sind 5% der der WKA Leistung. Bis 2015 wird der Anteil laut der DENA Studie auf ca. 8% anwachsen dafür muss kein neues Kraftwerk gebaut werden!
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Regelenergie...
Ich kann ja nochmal auf Seite 94 ff verweisen.

und siehe auch hier: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Regelenergie...

Zitat:

Bei Ihrer zitierten Aussage: ....und kehren sich bei hohen Gaspreisen sogar in Kostenvorteile um.... sollten Sie eigentlich merken, wem das dient. Ein bischen europäische Geschichte hat noch niemandem geschadet.

Weiterhin machen Sie schon einen kleinen Rückzieher, indem Sie auf ....andere erneuerbaren Energien.... verweisen. Solar << 1%?, Energie aus Scheiße?, landw. Monokulturen? Wenn Greenpeace eine Studie herausbringt, dient diese nur der Angstmache und Sicherung deren Spenden.

zur Greenpeace Studie:
Sie setzt sich folgendermaßen zusammen:

Geothermie: 300 MW
Wasserkraft: 115 MW
Windenergie (onshore + Repowering): 338 MW
Windenergie (offshore): 530 MW
Photovoltaik: 100 MW
Biomasse: 303 MW
Biogas: 152 MW
industrielle KwK: 890 MW
GuD: 410 MW

Und jetzt sag mir mal wo Greenpeace Angst macht etc?
Haben Sie überhaupt einen Blick in die Studie geworfen. Ich glaube kaum Rolling Eyes

Zitat:
Wenn Sie eine WKA mit 17% Wirkunsgrad haben, ist eine Effizienzsteigerung von 70% nach Adam Riese 17% * 70% = 11,9%, zwar nicht schlecht aber nicht gerade berauschend! (Sub. für Forschung ist ok)

Subventionen für Kernenergie gingen in die Forschung nicht zur Bereicherung einiger weniger Finanzjongleure wie die Winsstromler. Wenn Sie 50 Milliarden angeben (was falsch ist) , sollten Sie auch angeben in welchem Zeitraum und wer bezahlt hat.


die 50 Milliarden beziehen sich auf die gesamten Subventionen der BRD für die Kernenergie. Warum sollte die Zahl falsch sein?

Zitat:
EEG hat die Deutschen rd. 3 Milliarden letzes Jahr gekostet. 3 Milliarden geteilt durch 82 Millionen sind 37 Euro pro Kopf und keine Pfennigbeträge! Sie begehen den Fehler, dass Sie nur auf Ihre Stromrechnung schauen, aber auch das Brötchen, die Straßenbahn, das Schnitzel wird dadurch teurer!

Nein 2,4 Milliarden Euro hat das EEG im Jahr 2005 gekostet. Pro kWh werden 0,51 Cent (von 19,6 Cent) fällig.
Das macht pro Person ungefähr Kosten von 5,1 Euro pro Jahr. Das Industriebetriebe auch für das EEG bezahlen ist mir klar, doch du übertreibst:
Zitat:
Studie zur Belastung stromintensiver Betriebe durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgelegt

Industriestrom ist heute fast ein Drittel billiger als noch Mitte der Neunziger Jahre, trotz Erneuerbare-Energien-Gesetz und Ökosteuer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES), Saarbrücken, das im Auftrag des Bundesumweltministeriums die Belastung der stromintensiven Industrie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) untersucht hat. Demnach hat der Umbau der Energieversorgung, weg von der Kohle und Atom, hin zu Sonne, Wind und Biomasse, den bundesdeutschen Durchschnittshaushalt im letzten Jahr (2002) nur einen Euro pro Monat gekostet. Eine besondere Subventionierung stromintensiver Betriebe durch Haushalte und kleine Unternehmen sei nicht gerechtfertigt. Netzbetreiber kassieren in Einzelfällen bis zum Doppelten des tatsächlich gerechtfertigten EEG-Aufschlages, so das Gutachten.

Die Großabnehmerpreise für Industriestrom in der Bundesrepublik sind zwischen 1995 und 2002 von rund 7,6 Cent pro Kilowattstunde auf rund 5,3 Cent gefallen. Diesem Rückgang um rund 30 Prozent steht ein EU-weiter Rückgang um nur 9 Prozent gegenüber. In den USA ist Industriestrom zwischen 1996 und 2002 sogar um 7 Prozent teurer geworden. Die Wettbewerbsposition Deutschlands hat sich also trotz Ökosteuer und EEG verbessert, so die Studie. Die Forscher errechneten, dass jedem Euro Belastung durch die von der rot-grünen Bundesregierung eingeleitete Energiewende rund acht Euro Entlastung infolge der Liberalisierung des Strommarktes und den Wegfall des Kohlepfennigs gegenüber stehen.

Das IZES ermittelte ein weiteres Entlastungspotential von rund einem Cent pro Kilowattstunde Industriestrom. Vor diesem Hintergrund erscheint den Gutachtern eine weitere Entlastung der stromintensiven Industrie nicht notwendig. Eine Entlastung käme allenfalls dann in Frage, wenn es sich um einzelne, besonders stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes handelt, die als Härtefall eingestuft werden können.

In der Praxis verlangen Stromnetzbetreiber von ihren Industriekunden derzeit nach Erkenntnissen der IZES-Forscher als EEG-Kostenaufschlag in Einzelfällen bis zu 0,66 Cent pro Kilowattstunde. Mit einem marktwirtschaftlichen Ansatz zu Errechnung eines fairen EEG-Aufschlages ermittelt das IZES demgegenüber einen anrechenbaren EEG-Zuschlag von allenfalls rund 0,31 Cent pro Kilowattstunde für das Jahr 2002, die volkswirtschaftlichen EEG-Mehrkosten betragen sogar nur 0,29 Cent pro Kilowattstunde.

Forderungen, die individuelle Belastung der Strom-Großverbraucher zu "deckeln", also eine Obergrenze des EEG-Zuschlags für stromintensive Betriebe gesetzlich zu definieren, erteilen die Gutachter eine klare Absage. Da sich dadurch der umzulegende Gesamtbetrag nicht verändere, bedeutet dies eine zusätzliche Belastung für kleine und mittlere Unternehmen sowie für private Haushalte.

Die Forscher haben Forderungen von Verbänden der Großindustrie, Stromkunden ab einem Jahresbedarf von 100.000 Kilowattstunden praktisch vollständig von den EEG-bedingten Kosten zu entlasten, für das Berechnungsjahr 2002 unter die Lupe genommen. In diesem Fall würden beispielsweise Industrie- und Gewerbekunden, die mit einem Jahresstromverbrauch von 80.000 Kilowattstunden die Grenze nicht ganz erreichen, die jährliche EEG-Zusatzbelastung um zwei Drittel erhöhen. Für private Kunden und Haushalte würde die Zusatzbelastung von 12 Euro auf 20 Euro ansteigen. Eine pauschale Minderung des EEG-Kostenanteils für Industriebetriebe nach diesem Modell wäre wohl kaum mit den Interessen aller Stromverbraucher vereinbar, so das Fazit der Gutachter.

Quelle: http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/2127/2675/...
Die gesamte Stuide gibt es hier: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Strompreise%...

Und nicht vergessen: Die erneuerbaren Energien entlasten schon heute die Volkswirtschaft um 600 MIo. Euro jährlich!
Zitat:

Über CO2 und Treibhauseffekt, sollte man einen eigenen Thread beginnen, denn darauf begründet sich ja wohl alles. Was meinen Sie? Beschreiben Sie doch einfach mal den Treibhauseffekt! Ich wette, dass Sie da noch nicht drüber nachgedacht haben Wink


Ich kan nur empfehlen nicht zu wetten Wink
Wahrscheinlich wollen Sie darauf hinaus, dass ich den natürlichen Treibhauseffekt, der die Erde schon seit Urzeiten um 33°C erwärmt, vergesse und nur den anthropogenen Treibhauseffekt erwähne...
_____________________
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Heinz

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Hallo Martin S.,

Nehmen wir von mir aus Ihre genannten 2,4 Milliarden €. Das sind Gelder, die der Volkswirtschaft entzogen worden sind und in Form von Einspeisevergütungen über das EEG an Private geflossen sind. Unberrücksicht sind hierbei allerdings noch die verbilligten Kfw-Kredite und Verlustabschreibungen.
2,4 Milliarden geteilt durch 82.000 Millionen Bürger ergibt 29 € pro Kopf und Jahr, für eine vieköpfige Familie also 116 € im Jahr.

Z. B. ein Windpark mit 4 Rotoren soll etwa den Stromverbrauch einer Kleinstadt mit 10.000 Einwohnern erzeugen. Die Einwohner zahlen somit 290.000 € Kaufkraftverlust im Jahr. Bei 25.000 € je Arbeitsplatz entspricht das etwa 11 Arbeitsplätzen. Wieviele Arbeitsplätze hat der Windpark auf Dauer geschaffen?

Mfg
Heinz

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MartinS.

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Heinz hat Folgendes geschrieben:
Hallo Martin S.,

Nehmen wir von mir aus Ihre genannten 2,4 Milliarden €. Das sind Gelder, die der Volkswirtschaft entzogen worden sind und in Form von Einspeisevergütungen über das EEG an Private geflossen sind. Unberrücksicht sind hierbei allerdings noch die verbilligten Kfw-Kredite und Verlustabschreibungen.
2,4 Milliarden geteilt durch 82.000 Millionen Bürger ergibt 29 € pro Kopf und Jahr, für eine vieköpfige Familie also 116 € im Jahr.

Z. B. ein Windpark mit 4 Rotoren soll etwa den Stromverbrauch einer Kleinstadt mit 10.000 Einwohnern erzeugen. Die Einwohner zahlen somit 290.000 € Kaufkraftverlust im Jahr. Bei 25.000 € je Arbeitsplatz entspricht das etwa 11 Arbeitsplätzen. Wieviele Arbeitsplätze hat der Windpark auf Dauer geschaffen?

Mfg
Heinz


Ihre Rechnungen sind wirklich abendteuerlich. Warum stützen Sie ihre Aussagen eigentlich immer nur auf ihre Berechnungen, obwohl diese dutzende Faktoren unberücksichtigt lassen (wohl beabsichtigt), also daher falsch sind?

Naja ich berufe mich lieber auf handfestes:
1. "Wirkung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien auf den
deutschen Arbeitsmarkt unter besonderer
Berücksichtigung des Außenhandels"

Zwischenergebnis: "Bislang war der Nettobeschäftigungseffekt der Erneuerbaren Energien positiv." (die Studie erscheint im Sommer, daher noch keine genaueren Angaben)
Derzeit sind übrigens 170.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt.
Link zur Studie: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Arbeitspl%E4...

2. Externe Kosten der konventionellen Stromerzeugung vergessen Sie auch immer wieder gerne. Dazu eine Studie des DLR: "Ausgehend vom heutigen Stand des Wissens zur Berechnung externer Kosten kann davon
ausgegangen werden, dass die durch die Nutzung erneuerbarer Energien vermiedenen externen
Kosten in der gleichen Größenordnung wie die Aufwendungen zur Förderung durch das EEG
liegen
. Unabhängig von verschiedenen anderen Zielen, die mit dem EEG verfolgt werden,
„lohnt“ sich also die Förderung erneuerbarer Energien alleine aufgrund der vermiedenen
Umweltschäden und den damit verbundenen volkswirtschaftlichen Nutzen."
Hier ien Link zur Studie: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Externe%20Ko...

3. Wahrscheinlich haben Sie in die Studie zu den Industriestrompreisen und dem EEG gar nicht hineingeschaut. Anders kann ich mir Ihre Haltung nicht erklären.
Hier nocheinmal der Link zur Studie:
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Strompreise%...

und ein paar Fakten aus der Studie:
Zitat:
In einem ersten Schritt wurde die Entwicklung der Strompreise analysiert
und festgestellt, dass die Großabnehmerpreise der Industrie
über alle Abnahmefälle hinweg seit 1995 um rund 30%
gesunken
sind – trotz zusätzlicher Belastungen wie Stromsteuer,
KWK-Umlage und EEG-Kostenwälzung. Auch international gesehen
hat Deutschland seine Position gegenüber der Gesamt-EU und den
USA verbessert, was durch weit überdurchschnittliche Preissenkungen
dokumentiert ist.

Zitat:
Wenn man eine eher enge, unseres Erachtens aber angemessene
Definition eines stromintensiven Wirtschaftszweiges verwendet
(Anteil der Stromkosten an der Bruttowertschöpfung > 15%), fallen
darunter nur drei Zweige mit rund 200 Unternehmen und einem
Gesamtstromverbrauch von 17,5 TWh. Innerhalb dieser Wirtschaftszweige
wiederum gibt es nur wenige Unternehmen, deren
Anteil mehr als 20% beträgt, die also letztlich den harten Kern der
stromintensiven Industrie bilden.

Zitat:

Die durchschnittlichen Entlastungen der stromintensiven Industrie
seit Mitte der 90er Jahre (liberalisierungsbedingte Strompreissenkungen
und Wegfall des Kohlepfennigs) übertreffen nach unseren
Berechnungen die Belastung durch die EEG-Kostenwälzung um
mehr als den Faktor 8 . Bisherige politisch gewollte Entlastungen
wie Stromsteuerermäßigung, Befreiung von der Konzessionsabgabe
und KWK-Deckelung addieren sich zusätzlich zu knapp
1 ct/kWh gegenüber der restlichen Industrie, und eine verbesserte
Liberalisierung plus Erschließung der Effizienzpotenziale könnte
nochmals zu einer Entlastung um 1ct/kWh führen. Vor diesem
Hintergrund erscheint eine weitere politisch gewollte Entlastung
der stromintensiven Industrie nicht notwendig.


4. Subventionen für Kohle, Atom und Co vergessen Sie ebenfalls.
Hier ein Überblick: http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Subvention/B...

5. Das BMU hat ermittelt, dass die erneuerbaren Energien die Volkswirtschaft schon heute um 600 Millionen Euro pro Jahr entlasten!

Also bitte: Lassen Sie ihre vermeintlich einfachen, aber komplett unsinnigen Rechnungen. Sie sehen ja was dabei herauskommt.
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Heinz

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Ach Herr Martin S.,

schön wär es gewesen auf mein "abenteuerliches" Rechenbeispiel zu antworten. Interessierte Bürger fragen nun mal nach.

Es ist auch schön, dass Sie soviele "Experten" zitieren können, leider aber alle, die von der Windenergie profitieren: www.wind***... und Greenpeace (das sind wenigstens echte Werbeexperten). Frei nach dem Motto: Rauchen schadet nicht, gez. Dr. Marlboro.

Aber vielleicht lesen Sie sich auch mal was durch, was nicht von wind.de oder Greenpeace kommt:
http://www.bei.uni-bremen.de/download/gutacht_0144.pdf...

Mfg
Heinz

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MartinS.

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Heinz hat Folgendes geschrieben:
Ach Herr Martin S.,

schön wär es gewesen auf mein "abenteuerliches" Rechenbeispiel zu antworten. Interessierte Bürger fragen nun mal nach.

Es ist auch schön, dass Sie soviele "Experten" zitieren können, leider aber alle, die von der Windenergie profitieren: www.wind***... und Greenpeace (das sind wenigstens echte Werbeexperten). Frei nach dem Motto: Rauchen schadet nicht, gez. Dr. Marlboro.

Aber vielleicht lesen Sie sich auch mal was durch, was nicht von wind.de oder Greenpeace kommt:
http://www.bei.uni-bremen.de/download/gutacht_0144.pdf...


Mfg
Heinz

Abend,
Ihre Kritik zielt leider ins Leere:
Die Studien wurden nicht von www.wind-energie.de... angefertigt (vielleicht hätte ein Blick indie Studien genügt...). Ich hätte genauso gut andere Links angeben können. Wo ist das Problem?
Und zur Greenpeacestudie: Irgendwie merkwürdig. Sie konnten keine Punkt der Greenpeacestudie widerlegen, wissen aber trotzdem, dass sie falsch ist Confused Naja man wird immer wieder verwundert.

Jetzt haben Sie aber immerhin mal was handfestes gepostet.
Hier mal eine Gegendarstellung der Studie vom BWE:
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Positionspapiere/BWE_Po...

Es wurden also einige Fehler gemacht, die das Ergebnis der Studie doch in einem etwas anderem Licht erscheinen lassen.
Ich warte da lieber auf das endgültige Ergebnis der Studie vom DIW, ZSW, DLR und gws, das im Sommer erscheinen soll. Und wie gesagt, das Zwischenergebnis ist, dass sich die erneuerbaren Energien positiv auf den Beschäftigungsmarkt auswirken.
Und wie wirken sich denn Kolhe, und Atom auf die Arbeitsplätze aus?

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Hallo MartinS,

An der Greepeace-Studie braucht man nichts zu widerlegen, da sie nur ein theoretisches Planspiel ist, das in der Praxis nicht funktioniert und auch wieder auf Klimaängste (CO2) setzt. Die Versorgungssicherheit wurde dort am Computer SIMULIERT. Das ist wie bei den Klimamodellen; es kann nur das herauskommen, was man vorher einprogrammiert hat. Computerspiele.

Aus den Messungen der FINO-Forschungsplattform sind 4.500 VIRTUELLE Volllaststunden errechnet worden, also Durchscnittswerte und Statistik. Ein praxisorientiertes Testfeld ist in der Nähe der Plattform erst in Vorbereitung. Das könnte man sich eigentlich sparen, denn nur ein paar Kilometer weiter stehen dänische WEA im Wasser, welche etwa 2.300 Volllaststunden erreichen. Ein 30%-Anteil wäre schon sehr optimistisch.

Die angebliche Widerlegung der Bremer Studie ist bullshit. Sie rechnet ökologische und CO2-Vermeidungskosten gegen, sogar Hochwasserereignisse, also ob WEA Hochwasser vermeiden. Das ist purer Unfug. Genausogut könnte man den Wert der geschredderten Vögel mit in die Rechnung bringen.

Kohle wird zwar auch subventioniert, sie erfüllt jedoch einen volkswirtschaftlichen ZWECK, und das 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, während Wind und Solar vom Wetter abhängig sind. Durch die angestiegenen Ölpreise ist Kohle für die Kohleverflüssigung wieder wirtschaftlich. (http://www.morgenwelt.de/index.php?id=155&backPID=155&begin_at=108&tt_news=1688).
In Verbindung mit neuen KKW, wäre hier ein enormer Beschäftigungseffekt möglich und die Auslandsabhängigkeit könnte deutlich verringert werden. Das wären dann wirklich sinnvolle KWK-Anlagen. Solar und Wind ersetzen kein Erdöl!

Übrigens ohne Kohle oder Atomstrom könnte kein einziges Windrad gebaut werden.

Mfg
Heinz

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