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Forum Wasserstoff & Brennstoffzellen

Thema: Wasserentnahme

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Siegfried Miksch

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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Als beteiligter in der Wasserwirtschaft stellt sich mir die Frage, inwieweit H2 Herstellung aus Oberflächen- oder Grundwasser entnommen werden wird und wie bei grossen Entnahmemengen der Wasserhaushalt beeinflusst wird. Entnommenes Süsswasser wird nicht - wie oft irrtumlicherweise behauptet - nach der Verbrennung von H2 in den gleichen örtlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Entnahme und Verdunstung oder eventuelle geringe Versickerung an anderer Stelle erzeugen Wasserhaushaltsdefizite und Verluste. Bei grossen Entnahmemengen kann dies bedenkliche Auswirkungen haben.
Die Kosten zur Herstellung von H2 müssen auch die Wassergebühren zur Entnahme berücksichtigen, die von den Bundesländern erhoben werden. Deutschland ist weltweit als Land mit einer kritischer Wassersituation (verfügbares Wasservolumen/Einwohner)eingestuft und es dürfte mit steigenden Abgabegebühren zu rechnen sein.
Beiträge und Angegungen zu der Problematik sind erwünschenswert.

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Sven Geitmann

Erfahrung: Gast
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» Als beteiligter in der Wasserwirtschaft stellt sich mir die Frage,
» inwieweit H2 Herstellung aus Oberflächen- oder Grundwasser entnommen
» werden wird und wie bei grossen Entnahmemengen der Wasserhaushalt
» beeinflusst wird. Entnommenes Süsswasser wird nicht - wie oft
» irrtumlicherweise behauptet - nach der Verbrennung von H2 in den gleichen
» örtlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Entnahme und Verdunstung oder
» eventuelle geringe Versickerung an anderer Stelle erzeugen
» Wasserhaushaltsdefizite und Verluste. Bei grossen Entnahmemengen kann dies
» bedenkliche Auswirkungen haben.
» Die Kosten zur Herstellung von H2 müssen auch die Wassergebühren zur
» Entnahme berücksichtigen, die von den Bundesländern erhoben werden.
» Deutschland ist weltweit als Land mit einer kritischer Wassersituation
» (verfügbares Wasservolumen/Einwohner)eingestuft und es dürfte mit
» steigenden Abgabegebühren zu rechnen sein.
» Beiträge und Angegungen zu der Problematik sind erwünschenswert.

Ein sehr interessanter Punkt den Sie da ansprechen. Obwohl ich behaupten kann, tief in der Materie drin zu stecken, habe ich bisher kaum etwas über derleit Überlegungen vernommen. Ich bin allerdings auch schon von anderer Seite gefragt worden, ob der Wasserverbrauch zukünftig steigen wird bzw. ob der Wasserverbrauch für Kühlzwecke konventioneller Kraftwerke höher ist oder der für die Elektrolyse.
Leider habe ich bisher darüber noch keine Informationen zurück bekommen. Ich würde mich aber melden, sobald ich mehr weiß.
Vorerst ist jedoch sicher, dass sich kurz- und mittelfristig kaum etwas ändern wird. Dies liegt zum Einen am bisher noch sehr dürftigen Wasserstoff-Bedarf und zum Anderen an der Dezentralisierung. Da die künftigen Energieversorgungssysteme vornehmlich dezentral installiert werden, wird nicht an einer Stelle viel Wasser benötigt, sondern es kommt zu einer gleichmäßigen Verteilung.
Von daher gibt es also vorerst keinen Anlass für Bedenken.

Gruß, Sven Geitmann

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bob

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Anmeldedatum: 28.08.2008,
Beiträge: 25
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Bosch Thermotechnik GmbH, Junkers Deutschland
Siegfried Miksch hat Folgendes geschrieben:
Als beteiligter in der Wasserwirtschaft stellt sich mir die Frage, inwieweit H2 Herstellung aus Oberflächen- oder Grundwasser entnommen werden wird und wie bei grossen Entnahmemengen der Wasserhaushalt beeinflusst wird. Entnommenes Süsswasser wird nicht - wie oft irrtumlicherweise behauptet - nach der Verbrennung von H2 in den gleichen örtlichen Wasserkreislauf zurückgeführt. Entnahme und Verdunstung oder eventuelle geringe Versickerung an anderer Stelle erzeugen Wasserhaushaltsdefizite und Verluste. Bei grossen Entnahmemengen kann dies bedenkliche Auswirkungen haben.
Die Kosten zur Herstellung von H2 müssen auch die Wassergebühren zur Entnahme berücksichtigen, die von den Bundesländern erhoben werden. Deutschland ist weltweit als Land mit einer kritischer Wassersituation (verfügbares Wasservolumen/Einwohner)eingestuft und es dürfte mit steigenden Abgabegebühren zu rechnen sein.
Beiträge und Angegungen zu der Problematik sind erwünschenswert.


Mein Statement:
Überschwemmungen und zunehmende Probleme im Zusammenhang mit der Trinkwassergewinnung haben in den letzten Jahren zu einem Umdenken im Umgang mit Wasser geführt. Der natürliche Wasserhaushalt soll entweder so wenig wie möglich gestört oder so gut wie möglich wiederhergestellt werden. Nachhaltigkeit ist gefragt.

Die Regenwasserbewirtschaftung hat heute einen hohen Stellenwert in der Siedlungswasserwirtschaft. Damit sind auch die Anforderungen an Produkte und Systemtechnik gewachsen und ganzheitliche, dezentrale Lösungen gefragt.

Produkte hier:
http://www.mall.info/produkte/regenwasserbewirtschaftung.html...

Liebe Grüße

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