Meine Leidensgeschichte mit der Fa. ****** deckt sich in Punkto Service, Kaufen, Liefern mit all euren Beschreibungen. Und es ist mir unverständnlich, dass diese Firma überhaupt noch einen Kaminofen verkauft. Aber den meisten geht es wie mir: Sie gehen in den Laden und sind entzückt über das reichhaltige Angebot. Hätte ich vorher in dieses Forum geschaut, wäre mir einiges erspart geblieben!
Doch zurück zum Leidensweg:
Meine Frau und ich machten uns Anfang September auf, um einen Kaminofen zu kaufen bzw. uns welche anzuschauen. Wir landeten bei ****** in Köln. Dort prangten gleich mehrere Hinweise auf "Rabattaktionen". Da wir aber unseren Kaminofen schnell haben wollten, kamen lt. Aussage des Verkäufers keine rabattierten Öfen in Frage, da hier "die Lieferzeit mindestens acht Wochen" betrug. So entschieden wir uns für das Serienmodell ****** 44 GT. Hier konnte uns der Verkäufer einen Termin "Ende Oktober" nennen - mündliche Zusicherung. Da begingen wir schon unseren ersten Fehler. Wir hätten auf die Zusicherung schriftlich bestehen sollen. Und es kam wie es kommen musste: Es kam der 30.10.2006 und keine Nachricht von ******! Nach mehreren verzweifelten Anrufversuchen kam ich endlich durch. Aussage: Aufgrund des z.Zt. sehr hohen Auftragsvolumens konnte uns kein Liefertermin genannt werden. Sofort setzte ich ein Schreiben auf, dass ich daher vom Kauf zurücktrete, da dieser Liefertermin für mich das ausschlaggebende Kriterium für einen Kauf war.
Nachdem das Schreiben einige Zeit lang unbeantwortet blieb, meldete ich mich wieder bei ******. Zunächst konnte man das Fax nicht finden. Ich wies darauf hin, dass mein Faxgerät die Zusendung bestätigte und ich somit das Schreiben ordentlich zugestellt hätte. Das Problem liege bei ******. Und so fand man das Schreiben auch recht schnell wieder. Nur: Man schrieb und, dass wir nicht zurücktreten könnten und verwies auf die AGBs. Somit übergab ich ales unserem Rechtsanwalt. Er bestätigte leider den Sachverhalt, setzte aber unverzüglich eine Fristenregelung auf, in der er die Fa. ****** aufforderte, den Kamin bis zu einem bestimmten Datum zu liefern, ansonsten wären wir berechtigt, vom Kauf unverzüglich zurückzutreten. Plötzlich konnte uns ****** ganz schnell einen Liefertermin nennen. Der wurde auch eingehalten. Leider lieferte man uns einen Kaminofen mit einer defekten Kaminofentür. Das Scharnier war bereits angebrochen. Als wir die Tür für eine erste Feuerung öffneten, brach das untere Scharnier vollständig ab.
Nun wird uns ein neues Scharnier geschickt. Montage? Fehlanzeige. Bis ****** einen Monteur rausschicken kann, ist das Jahr um. Also muss der Kunde, in dem Fall ich selbst versuchen, das Scharnier anzubringen. Was für ein Service.
Übrigens: ****** fertigt auch Kaminöfen für Baumärkte an. Die sind in der Regel bis zu 1.000 Euro billiger als die Eigenverkäufe. Auf meine Nachfrage, was denn der Unterschied sei zwischen den beiden Produkten, kam die Antwort: Die Produkte, die man selbst vertreibe, seien qualitativ um einiges höherwertiger als die Baumarktchargen.
Das haben wir ja nun erlebt, wie hochwertig die Eigenprodukte sind.
Ich erkläre mich bereit, bei jeder rechtlich korrekten Aktion mitzuwirken, die diese Praktiken bei ****** anprangert und an die allgemeine Öffentlichkeit bringt! Die Medien sind da sicherlich für jeden Hinweis dankbar. Gäbe eine nette Geschichte ....
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