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Hallo kann mir jemand bei meiner Heizungsentscheidung weiterhelfen.
Ich stelle mir eine Luftwärmepumpe mit einer SOlaranlage vor hat da jemand schon erfahrung ich habe kontakt mit Fa. Dimplex und AlphainnoTec .
MfG
Marcus MAaß
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» Hallo Marcus,
bzgl. der Wärmepumpe der Fa. Dimplex liegen mir Erfahrungen vor. Therm. Solarkollektoren plane ich auch zur Ergänzung bzw. Entlastung meiner WP einzubinden.
Man darf sich hier allerdings nichts vormachen. Wirtschaftlich gesehen rechnen sich die Kollektoren nie und nimmer. Die Wärme wird durch die WP einfach zu "günstig" erzeugt. Zumindest gilt dies für WW-WP`s und Sole-WP`s.
Einizige Ausnahme dürfte der Selbstbau der Kollektoren und die Installation in Eigenleistung sein.
Nehmen Sie es mir nicht übel. Aber wollen Sie wirklich eine Luft-WP einbauen. Scheiden alle anderen Verfahren bei Ihnen aus bautechnischen Gründen aus?
Gruss
Stefan Höllger
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Hallo,
» Nehmen Sie es mir nicht übel. Aber wollen Sie wirklich eine Luft-WP
» einbauen. Scheiden alle anderen Verfahren bei Ihnen aus bautechnischen
» Gründen aus?
was soll das heissen, schlechte Erfahrungen mit LWP gemacht ?
Ich plane gerade auch einen Neubau (Fertighaus in Holzständerbauweise, FBH komplett) und habe mich eigentlich auch schon für eine Luft-WP entschieden.
Die komplette Anlage kommt uns ca. 4500,- € teurer als eine vorher geplante Gas-Brennwertheizung mit Gastank und teilweiser FBH im Wohn/Essbereich.
Der Bauplatz liegt im Enzkreis bei Pforzheim auf ca. 250 m Höhe und es gibt hier max. an 1 Woche im Jahr Temperaturen unter -10 Grad.
Zusätzlich haben wir noch zur Gemütlichkeit und Zuheizung in der Übergangszeit nen Schwedenofen geplant.
Spricht da was gegen die Luft-WP oder hab ich nen Denkfehler in meinen Überlegungen ?
Mir ist klar dass eine LWP nicht ganz so effektiv ist wie eine Erd- oder Wasserwärmepumpe (Wasser geht hier sowieso nicht) aber ich denke, dass die für den Standort ausreicht. Und wenn dann mal für ein paar Tage der elektrische Zuheizer angeht dürfte es ja auch noch zu verkraften sein.
Ich spare mir halt doch die ganzen Bohrungen für die Sonden oder das Umgraben des Gartens für die Flächensonde was sich auch preislich ganz schön auswirkt.
Hab mir jetzt auch schon zwei eingebaute LWP angeschaut und bin eigentlich begeistet.
Das Angebot geht über die Hausfirma, daher weiss ich aber noch nicht, was da für ein Fabrikat/Hersteller/Modell zum Einsatz käme.
Anregungen, Kommentare, Meinungen ??
Grüsse
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servus,
ich ahbe sehr gute erfahrungen mit einer lwp in verbindung mit kollektoren gemacht.meine lwp ist von stiebel-eltron und die kollektoren von paradigma.
ich sehe trotz der geringeren leistunszahl der lwp gegenüber anderen wp allerdings dennoch große vorteile in verbindung mit kollektoren:
1. ich spare sehr viel bares, da die erdbohrung mit ihren notwendigen genehmigungen und gefahren entfällt.
2. durch die kollektoren wird die lwp vollständig für die ww-bereitung abgeschaltet sobald die aussentemperatur ein nachheizen der wohnung nicht erfordert.dies war übrigens trotz der widrigen verhältnisse dieses jahr schon häufiger der fall.
die paradigma-kollektorenproduzieren hervorragend warmes wasser für sehr wenig stromkosten.es läuft nur deren steuerung und die umwälzpumpen.zusammen bei derzeit 6 std betrieb gerade mal 0,48kwh für nen ganzen tag warmes wasser!das schafft auch eine sole-wp trotz hoher leistungszahlen nicht!
ich kann es trotz der hohen anschaffungskosten nur empfehlen und bereue die komnination nicht.auf dauer wird man damit sparen, denn auch der strom wird langfristig sicherlich teurer.
greets stephan
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Kommentar von "Dora" erstellt am 21.03.2010,10:11
Thema: Sonstiges(Erfahrung mit einem Produkt)
Reicht eine Luftwärmepumpe allein nicht aus zum Heizen das ganze Jahr? Erwäge sonst evtl. einen Kachelofen für die WW-Bereitung und eine Solaranlage. (Die wäre im Hauspreis mit drinn)
Mail an Dora
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| oakgast hat Folgendes geschrieben: | | Reicht eine Luftwärmepumpe allein nicht aus zum Heizen das ganze Jahr? |
Bei richtiger Auslegung ist da kein Problem zu erwarten
| oakgast hat Folgendes geschrieben: | | Erwäge sonst evtl. einen Kachelofen für die WW-Bereitung |
Wenn du soviel Geld investieren willst. Schau lieber das du die Luft-WP-Berechnung evtl. unabhängig überprüfen kannst. Kacheofen ist (wenn man nicht einiges an Holz auf eigenen Grund hat) reiner Luxus (Gemütlichkeitsfaktor)
| oakgast hat Folgendes geschrieben: | und eine Solaranlage. (Die wäre im Hauspreis mit drinn)
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Luft-WP + Solaranlage ist nicht sehr sinnvoll. Lass dir ein Angebot ohne Solar machen. Dies muss 2-3 k€ günstiger sein. Dieses Geld lohnt sich eher in bessere Dämmung oder eine Lüftungsanlage investieren wenn du das Geld ausgeben willst.
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Wenn die Voraussetzungen stimmen, kann man mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe den Wärmebedarf gut abdecken. Die Energiekennzahlen (Stromverbauch der Wärmepumpe über Tag, Monat, Jahr) verschiedener Gebäude kann man unter folgendem Link einsehen. http://ecotec-energiesparhaus.de/energieverbrauch.php...
Pauschal sollte man aber nicht die Luft-/Wasser-Wärmepumpe empfehlen. Es ist immer abhängig von den Rahmenbedingungen wie Wärmebedarf, Grundstückssituation, Nachbarbebauung, Klimazone, Höhenlage etc.. Wenn man beispielsweise einen Erdkollektor einsetzen kann, sollte man diese Option prüfen.
Will man die Betriebskosten auf lange Sicht gering halten, geht dies nur über die hoch wärmegedämmte Gebäudehülle, das führt gezielt zu einem sehr geringem Wärmebedarf für die Heizlast.
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
Bauausführung | Projektierung | Energieberatung
05231-569596 + 0177-1648721
http://ecotec-energiesparhaus.de/...
http://ecotec-energiespartechnik.de/...
http://energiesparprojekte.info/...
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Hallo,
mein Erdkollektor hat nicht die Welt gekostet und rechnet sich sicher sehr viel schneller, als ne LWP mit Solarkollektoren.
Den Garten umgraben macht der Bagger, reine Erdarbeiten waren bei mir mit 800-900€ veranschlagt.
Ich brauche in den Monaten April-September ca. 10-15€ an Strom für Warmwasser. 170qm WF, 3 Personen.
Mein Schwager baut jetzt auch eine Gasanlage ein, da die Mehrkosten durch eine Wärmepumpe so hoch sind, dass er bei ca. 30Jahren Ammortisation minimal liegt. Gedämmt ist das Haus auf sehr hohem Niveau, so dass er mit 4KW Heizlast auskommt. Hier fallen dann die Unterschiede nicht sehr hoch aus, was die Einsparung betrifft.
Gruß Walu, der nen Kachelofen gerade wegen der Gemütlichkeit hat und es wieder machen würde.
_________________ Bartl Eco 4s Sole
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Hat Dein Schwager auch die Hausanschlusskosten für Gas, die höheren Wartungs- und Kehrkosten der Gastherme, die Kosten für Gasbreitstellung in seine 30-jährige Amortisationsberechnung miteinbezogen. Gerade bei einer Heizlast von 4 kW hat er doch gute technische Lösungen auf dem Wärmepumpenmarkt.
Daikin spricht in seiner Werbung von der Wärmepumpe zum Preis einer Gastherme.
Übrigens, Gazprom kann nicht den Strom abschalten. Oder ist Dein Schwager Schalke-Fan?
Gruß
Thomas Heufers
_________________ KfW Effizienzhaus | Passiv- & Plusenergiehaus
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Kommentar von "Dora" erstellt am 21.03.2010,10:12
Thema: Sonstiges(Erfahrung mit einem Produkt)
Reicht eine Luftwärmepumpe allein nicht aus zum Heizen das ganze Jahr? Erwäge sonst evtl. einen Kachelofen für die WW-Bereitung und eine Solaranlage. (Die wäre im Hauspreis mit drinn)
Mail an Dora
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Selbstverständlich kann man monovalent ohne Heizstabbetrieb mit einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe den Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser abdecken. Aber nur, wenn die Voraussetzungen stimmen.
Im Extremfall ist von einer Luft-/Wasser-Wärmepumpe abzuraten und eine solegeführte Wärmepumpe bzw. eine ganz andere Wärmetechnik zu empfehlen.
Gruß
Thomas Heufers
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