Hallo Markus,
wir haben seit nunmehr 3 Jahren eine DVK-Erdwärmeheizung in Betrieb. Also direkt verdampfend - direkt kondensierend. Im Kreislauf ist also nur das Kältemittel - kein Wasser wie bei herkömmlichen DV-Anlagen. Somit haben wir auch keinen Pufferspeicher, der auch nicht nötig ist. Raumthermostate sind in jedem Schlafraum und im Wohnzimmer vorhanden. Die Bäder haben durch einen geringeren Abstand der Heizleitungen die gewünschte höhere Temperatur (ohne zusätzliche Wandheizung - setzt entsprechend große Fußbodenfläche voraus).
Die FBH ist so ausgelegt, dass sich, wenn im Wohnzimmer die Solltemperatur erreicht ist, die Thermostate in den Schlaf- und Kinderzimmern schon abgeschaltet haben. Ist das Wohnzimmer warm genug, schaltet sich die ganze Anlage ab. Die Hysterese ist mit 0,5K eingestellt. Die Anlage erreicht dann nach einigen Stunden den Sollwert, je nach Außentemperatur natürlich. Sie springt bei 0° 1-2 Mal an tagsüber, nachts ist sie komplett aus (würde erst bei 18° im Wohnzimmer angehen , das ist aber selbst bei -20° nachts noch nicht passiert). Der Verbrauch in Euro ist ca. 1/3 geringer als mit einer Erdgasheizung.
Die Brauchwassererwärmung erfolgt übrigens mit einer Abluftwärmepumpe die in das dezentrale Wohnraumlüftungssystem integriert ist. (WP+Lüftung von Firma Spartec, Güstrow DE).
Ich hoffe ich konnte damit weiterhelfen,
Grüße,
Happy-Phantom