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Solarwärme, Solarkollektoren, Schwimmbaderwärmung, Montagesystemen
Andy

Beitragvon Andy » 10.02.2006 12:33 Uhr

Meine anfängliche Tabelle dient auch nur zur überschlägigen Berechnung. Der häufige Trugschluss liegt darin, dass die Überschüsse nicht in die Rechnung eingehen dürfen, da sie nicht gebraucht werden.
Die Lösung wäre also nur ein Saisonspeicher und da kommt man auf Dimensionen in zig-Kubikmeter-Größe und ebensolche astronomischen Kosten.


Yep, Saisonspeicher ist zumindest bei einer Modernisierung unrentabel.
Bein Neubau.. na ja, Fuer eine Idealist durchaus denkbar.
Egal, Verluste sind da also wie bereits Vermutet nicht beruecksichtigt.

Unten mal ein Vergleich von ein paar Kollektormodellen und der Investitionskosten pro Kwh Ertrag.

Quelle Ertrag:
http://www.solarenergy.ch/spf.php?lang=de&fam=1&tab=1
Zugegebenermassen ist mir allerdings in dieser Aufstellung nicht klar woher die grossen Unterschiede zw. Vorwaermung und Heizungsunterstuetzung stammen.
Spielt aber fuer einen Vergleich nur einge geringe Rolle.

Quelle Preis: Google, billigstes Angebot.


[/quote]
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Solarzellen.xls
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Gast

Beitragvon Gast » 10.02.2006 19:24 Uhr

was ist bitte in eurer excel-tabelle mit "lebensdauer" in liter pro jahr gemeint???
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Beitragvon Stephan Ostermann » 10.02.2006 20:02 Uhr

Jetzt am WE habe ich leider keine Zeit mich tiefer damit zu kümmern.

Denke, dass ich anfang der Woche soweit bin eine neue Variante hochzuladen.
Grüße vom

AS Solar Kundendienst
Andy

Beitragvon Andy » 12.02.2006 16:43 Uhr

Unten ein neues ueberarbeitetes Excel Sheet, erweitert um Luft / Wasser Waermepumpen Rentabilitaetsrechnung.

Damit sollte sich, zumindest bei WP ziemlich viel spielen lassen.

Da ich mich erst seit ein paar Tagen mit Geo Energie beschaeftige hoffe ich alle Parameter bedacht zu haben.
Bin fuer konstruktive Kritik und Hinweise auf Fehler jederzeit Dankbar.
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GeoTherm.xls
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Andy

Beitragvon Andy » 16.02.2006 00:59 Uhr

Leicht ueberarbeitete Version
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Beitragvon StefanS » 05.04.2006 16:33 Uhr

Hallo zusammen,

wenn man sich diese tollen Tabellen (die von Andy lasse ich einmal aussen vor, für Geothermie fehlt mir sowohl das Interesse als auch das Wissen) noch einmal genau anschaut, fällt auf, dass sich alle für die Amortisation wichtigen Daten in gerade einmal vier Feldern befinden: Anlagenkosten (einsetzen: Nach Abzug Förderung), Anlagenleistung/m², Anlagengrösse, aktueller Heizölpreis. Alle anderen Felder werden eben per Grundrechenart aus diesen ermittelt oder sind vollkomen unwichtig: Das gesamte Tabellenwerk z.B. dient nur dem Nachweis (oder Gegenbeweis), dass die erzeugte Gesamtleistung auch genutzt wird.

Wenn man das einmal als machbar unterstellt (ist eine Frage der vernünftigen Planung, nicht der Wirtschaftlichkeit), ermittelt man ohne Excel-Tabelle die Amortisation genausogut "zu Fuss".

Und genau dann ist der Unfug passiert, dass Befürworter wie Gegner auf die gesamte Lebensdauer mit dem aktuellen Heizölpreis rechnen und natürlich zu abenteuerlichen Amortisationszeiten kommen. Macht man die jährliche Preissteigerung variabel (die steht da zwar, wirkt sich bizarrerweise aber nicht auf den Heizölpreis aus...) und legt man eine bestimmte Kalkulationsdauer zugrunde (z.B. 20 Jahre), kann man ganz einfach den Durchschnittspreis über die Kalkulationsdauer ermitteln. Denn wenn man die 350 kWh/m²a auch gebrauchen kann, dann rechnet sich eine solche Anlage z.B. bei 3% (Öl-)Preissteigerung in 14 Jahren, bei 4% in 13 Jahren und bei 5% in 11 Jahren. Ich bin zwar der Meinung, dass wir mit 5% durchschnittlicher Steigerung noch sehr gut bedient wären - aber das reicht mir schon. Denn nur bei einer Preissteigerung von 0% komme ich zur schockierenden Amortisation von 23 Jahren... Und von allen möglichen Annahmen ist das die absurdeste.

Am Rande bemerkt: Selbst kleine Veränderungen der Anlagenleistung führen zu einer ebenso dramatischen Verkürzung der Amortisation. Die gesetzten 350kWh/m²a sind keine gesicherten Erkenntnisse, sondern ebenfalls interessengefärbte Schätzungen.

Also: Nicht auf den Müll in den Tabellen schielen, sondern auf die wirklich bedeutsamen Faktoren ! Jedenfalls ist eine solche Berechnungsgrundlage völlig unbrauchbar, solange man keine Preissteigerung - die ja durchaus jeder für sich abschätzen mag - einarbeitet.

Beste Grüsse
Stefan

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Beitragvon Heinz » 05.04.2006 19:42 Uhr

Hallo Stefan,

Na dann rechnen wir doch einmal:
Solaranlage mit Flachkollektoren für WW und Heizungsunterstützung:
Kosten 9.000,-- nach Zuschüssen (das ist sehr billig)
Fläche: 8 m² Flachkollektoren mit Nennleistung 350 KWh/m²
Warmwasserbedarf: 200 l/d
Heizölbedarf für Heizung zur Zeit: 2000 l/a
Heizölpreis zur Zeit 65 ct/l
Preissteigerung Heizöl: 9% p.a.
kalkulatorische Zinsen: 2,5% p.a.
Leistungsminderung Solaranlage und Heizung jeweils 1% p.a.
allgemeine Preissteigerung: 5% p.a.
Preisverfall von Solaranlagen: 1% p.a.
jährliche Kosten der Anlage für Versicherung und/oder Wartung: 50,-- € p.a.

Fragen:
Wie hoch ist der Heizölbedarf für WW p.a.?
Nach wieviel Jahren amortisiert sich die Anlage?
Wieviel Kosten sind in 20 Jahren eingespart?
Was kostet eine neue Anlage in 20 Jahren?

Mfg
Heinz
StefanS
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Beitragvon StefanS » 08.04.2006 21:11 Uhr

Kosten 9.000,-- nach Zuschüssen (das ist sehr billig)
Falsch: bei mir 14,2 m² = 7200 €

Fläche: 8 m² Flachkollektoren mit Nennleistung 350 KWh/m²
Falsch: 14,2 m² bei höherer Nennleistung, aber lassen wir das einmal

Warmwasserbedarf: 200 l/d
Das ist vollkommen irrelevant und beeinflusst das Ergebnis nicht – aber meinetwegen, setzen wir das ein.

Heizölbedarf für Heizung zur Zeit: 2000 l/a
Falsch, aber lassen wir das einmal - auch dieser Faktor ist vollkommen irrelevant !

Heizölpreis zur Zeit 65 ct/l
OK

Preissteigerung Heizöl: 9% p.a.
OK, ich habe sogar schon mit nur 3 bis 5 % gerechnet.

kalkulatorische Zinsen: 2,5% p.a.
Akzeptiere ich nicht, da kalk. Zinsen und sonstige Kosten der Ölheizung nicht in die Rechnung eingehen.

Leistungsminderung Solaranlage und Heizung jeweils 1% p.a.
Akzeptiere ich nicht, woher sollten die bei Solarthermie kommen ? Die "Halbwertzeit" einer traditionellen Heizung kenne ich aber aus der Vergangenheit.

allgemeine Preissteigerung: 5% p.a.
Geht wohl in keine der obigen Tabellen ein - wie willst Du die anbringen ?

Preisverfall von Solaranlagen: 1% p.a.
Akzeptiere ich nicht, dazu fehlt jeglicher Nachweis. Wie soll das in eine der Tabellen eingehen ?

jährliche Kosten der Anlage für Versicherung und/oder Wartung: 50,-- € p.a.
Akzeptiere ich nicht - wenn ich meinen Wartungsvertrag für die Ölheizung nicht kündige wird die Solaranlage kostenlos mitgewartet.

Fragen:
Wie hoch ist der Heizölbedarf für WW p.a.?
Nach wieviel Jahren amortisiert sich die Anlage?
Wieviel Kosten sind in 20 Jahren eingespart?
Was kostet eine neue Anlage in 20 Jahren?

Davon interessiert mich nur: Nach Stephans Rechner komme ich auf eine Amortisationszeit von 14 Jahren. Ulkigerweise macht es keinen Unterschied, ob ich mit einer Lebensdauer von 20 oder 30 Jahren rechne, merkwürdig…

Rechne ich aber bei 0% Preissteigerung mit dem korrekt ermittelten Durchschnittspreis über 20 Jahre, amortisiert sich die Anlage nach 10 Jahren…
Ach ja, für einen Mehrpreis von knapp 1000 € wird dann auch noch mein Pool solar beheizt, so dass ich bis auf die Monate Juli/August auch noch Verwendung für die erzeugte Wärme habe. Pi mal Daumen halbiert sich die Amortisationszeit dann noch einmal (wobei da bei dieser – ursprünglich von Dir erstellten – Tabelle noch eine grundsätzliche Macke drin zu sein scheint: Es führt aber kein Weg darum herum, dass im Sommer erzeugte Wärme , die nutzbringend verwendet wird, in die Rechnung eingehen muss).

Ich bin es zufrieden, kann aber natürlich nichts dafür, dass manche Leute auf betrügerische Angebote hereinfallen oder im falschen Land wohnen. Ach ja, und da habe ich mir doch heute glatt einen Poolroboter (stark reduziert) für 1790 € gekauft und keinerlei Wirtschaftlichkeitsberechnung angestellt, sondern nur an meinen und den Komfort für meine Frau gedacht. Eieiei…

Beste Grüsse
Stefan
Andreas

Beitragvon Andreas » 09.04.2006 00:40 Uhr

Interessanter Wort / Schriftwechsel

Ich habe folgende Heizungen für mich gegenübergestellt:
Pelletheizung mit solare Heizungsunterstützung und die billigste Variante
als neuen Gasheizung ohne solare Heizungsunterstützung
gegenüber gestellt.

Kosten für neue (Gas)Heizung 9.000; TZ für Öl/Gas 7%
Kosten für neue Pelletheizung mit Solar (14 m² FK) 23.000 €; TZ für Pellet 2%
inkl. Demontage und Entsorgung alten Tank und Ölkessel.
Kreditzinsen Gasheizung : 4%
Kreditzinsen Pelletheizung: 2%
Achja, TZ Wartung 2%

Meine monatlichen Belastungen habe ich natürlich aus Invest und Verbrauch ermittelt. Hiernach rechnet sich die Pelletheizung mit solare Heizungsunterstützung schon nach 5-7 Jahren. WW mit Waschmaschineneinspeisung selbstredend.

Das der Pelletkessel durch die größeren Schichtenspeicher und solare Heizungsuntzerstützung weniger Starts / Jahr benötigt habe ich hier noch ganz aussen vor gelassen.

Achja , in dieser Vergleichrechnung habe ich den alten Kessel mal "mitlaufen" gelassen. Durch die Einsparung bei den Investkosten (=0 ) konnte er 9 Jahre lang "gut" mithalten. Erst dann wurde er "teurer"

Aber nichts hält schließlich ewig ; der 45 Jahre alte einwandige Ölltank hat nicht mehr mein vollstes Vertrauen ;-)
Heinz
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Beitragvon Heinz » 09.04.2006 15:22 Uhr

Hallo Andreas,

Sie haben also eine 23.000 € teure Pelletheizung mit Solarunterstützung zu 2% finanziert.

„Hiernach rechnet sich die Pelletheizung mit solare Heizungsunterstützung schon nach 5-7 Jahren“(Zitat).

Wenn sie sich schon nach 5 Jahren rechnet, haben Sie also pro Jahr 4.600 € eingespart. Wie hoch waren denn bisher Ihre Heizkosten? Wie lange läuft denn eigentlich der Kredit? :wink:

Mfg
Heinz

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