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In der ganzen Energiediskussion kommt meines Erachtens 1.) die Geschichte und 2.) das Lachen zu kurz. Wir wissen, Lachen ist gesund und aus der Geschichte kann man lernen. Deswegen eröffene ich hier ein neues Thema und versuche beides zu verbinden. Man muß nicht immer alles bierernst nehmen, aber wir wissen alle, dass manchmal aus einer Bierlaune heraus neue kreative Ideen geboren werden. Warum also nicht mal ausprobieren, schließlich wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird (wer Bier kocht gehört sowieso verbannt).
Ich lade hiermit alle ein, ihre geschichtliches Wissen (waas isch noch vom Pabba), oder eigenen Beobachtungen (Huch, kein Benzin in den Ölofen), hier kundzutun (war das jetzt richtig nach der neuen deutschen Rechtsschreibung?). Witze erzählen: Trittin baut sich ein Solarwarmwasseranlage auf sein nach Norden gerichtetes Dach... Ha Ha so ein Bart, man braucht ja auch Kaltwasser.
Ich denke, es ist ein Versuch wert. Wenn das Thema nicht hierher paßt, weil man beim Retten der Welt nicht gestört werden will, schreibt einfach: Heinz laß es.
Ich beginne daher auch gaaaaaanz früh und mach einfach mal einen Anfang.
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Der Neandertaler (Neandi) hatte mehr Kraft und Hirn und konnte sich gegen die Natur besser behaupten als sein damaliger schwächerer und mit geringerem Hirnvolumen ausgestatteten Nebenbuhler, und erst recht im Vergleich zu uns heute. Der Nebenbuhler war aber risikobereiter und konnte sich behaupten und weiterentwickeln, weil er lernte Stoffe mit höherem Energieniveau für sich nutzbar zu machen. So hat der Bösewicht Homo sapiens (Sapi) gelernt, Werkzeuge zu benutzen, um seine Kraft zu verfielfachen. Im Gegensatz zum rückständigen Neandertaler hatte er gelernt um das Lagerfeuer herum Steine zu setzen, um die Wärme des Feuers zu speichern, so dass er auch noch morgens nach dem Aufwachen einen warmen Kaffee machen konnte. Moment! Das kommt erst viel später, Starbucks gabs für Sapi eh noch nicht. Der Neandertaler hatte mit schierer Kraft das dickere Fell erbeutet - PETA Mitglieder weghören - und brauchte die Steine nicht. Eventuell mußte er nachts noch mal nachlegen. Beide erfroren zumindest nicht und lebten lange Zeit ziemlich zufrieden so nebeneinander, so wie es gute Nachbarn nicht tun. Doch! das Nebeneinander leben, das ging wirklich, so ganz ohne Handy, Gameboy, Lindenstraße und McD. Gute Zeiten und Schlechten Zeiten kannten sie aber beide.
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Neandi und Sapi haben also gelernt, sich ihren von der Natur gegebenen Rahmenbedingungen anzupassen. Die Menschen, Affen waren es ja schon lange nicht mehr - kommen aber wieder..., in Berlin arbeitet man dran -, haben gelernt, sich unter den widrigsten Umständen zu behaupten, sei es in den Polargebieten oder im stickickigen Dschungel oder in der brütend heißen Kalahari. Daraus sind wahre Spezialisten hervorgegangen: z. B. der Eskimo, der Pygmäe, der Buschmann, Alle haben gemeinsam, dass sie die gegebenen Resourcen bestmöglich mit dem geringsten Aufwand im Verhältnis zum Nutzen verwendet haben und nicht unnütz eigene Energie verschwendeten, so wie sie es auch heute noch zum Teil tun. Alle haben gemeinsam, dass sie ihre Gesellschaft - trotz Nachbarn - über Äonen aufrecht erhalten konnten, alle haben aber auch gemeinsam, dass sie sich nie weiterentwickelt haben. So würden heute ohne die „Segnungen der Zivilisation“ der Eskimo seine alte Oma immer noch dem Eisbären zurücklassen, der Pygmäe seine Verwandten „stofflich verwerten“ und der Buschmann seinen arbeitsunfähigen Opa in die Wüste schicken. Eskimos, Buschmänner und Pygmäen waren erwiesenermaßen noch nie auf dem Mond und haben weder einen VW-Käfer noch das Handy erfunden (wegen der Nichterfindung des Handy würde ihnen Dank gebühren), für Lindenstraße hatten sie schlichtweg überhaupt keine Ideen. Neandi könnte jetzt etwas schmollen, war er doch auch ein ausgezeichneter Spezialist und ist aber im Gegensatz zum Buschmann verschwunden. Hätte er doch mal weniger Zeit in seine Wärmedämmung (Felle) investiert und sich der Architektur zugewandt. Ehrlich, Architektur war am Anfang mal was, um sich vor dem Wetter zu schützen, bevor die ollen Griechen die Landschaft mit Säulen verschandelten.
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Gruß...
Sehr toll... Wirklich eine schöne Geschichte. Stellt sich doch dann nur die frage, wer hat dann die verfluchte Lindenstraße "erfunden" ?
Ich bin ja mal gespannt auf den dritten Teil...
WÜnsche dir viel kreativität für diesen.
MfG Stepke
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Vor etwa 30.000 Jahren verabschiedet sich Neandi aus der Nachbarschaft von Sapi. Es wird viel geforscht, woran das wohl lag. Einer bislang noch nicht veröffentlichten Theorie zu Folge lag der Abgang am Jagdverhalten Neandis. Neandi jagte zielsicher mit geringst möglichem Energieeinsatz einem Viech hinterher, denn viel Kondition hatte er nicht. Sapi hingegen war ein ökologischer Saubär, er trieb ganze Herden über Klippen in einen Abgrund und schwelgte danach im Energieüberschuss in wahren Freßorgien. Der Theorie zu Folge soll der Grund für Sapis Jagdmethode der gewesen sein, weil er es einfach satt hatte ständig in die Scheißhaufen der verfolgten Beute hinein zu dappen. Neandi dappte aber mit seinen fellumwickelten Füßen immer in die Tretminen und das hat dem Nachbarn Sapi dann ganz einfach gestunken und Neandi das Ordnungsamt auf den Hals gehetzt, das die Höhlen zwangsräumen ließ. Ohne Höhlen und nur mit seinen Fellen wärmegedämmt macht dann Neandi vor dem Interstadial (Kältemaximum vor 30.000 Jahren) die Grätsche. Noch heute ärgern sich die wenigen verbliebenen Neandertalergene darüber in uns, wenn sie die Urerinnerung beim Hineindappen in Tretminen im Stadtpark wachrufen.
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Lachen ist gesund(4)
Nach der gängigsten Theorie ist der Neandertaler schlichtweg nur deswegen verschwunden, weil er einfach zu wenig Kinder zur Welt brachte. An der Pille kann es nicht gelegen haben, die wurde erst viel später von Carl Djerassi erfunden, also bleibt statistisch nur weniger Sex übrig. Sex im Freien kann bei dem sich anbahnenden Interstadial schon mal 3 cm kalt sein und manches Neandi-Paar wurde sicher auch bei der schönsten Nebensache der Welt von einem Säbelzahntiger vernascht. Es kam sicher auch keine rechte Erotik auf beim im Fellen um ein glimmendes Lagerfeuer herumlungern. Durch die Akustik in den Höhlen sind sicher ebenfalls viele Familienplanungen durch Keulenhiebe schlafbedürftiger Alt-Neandis zunichte gemacht worden. Der Mehrfamilienhöhlenbau war ja noch nicht erfunden.
Und nun kommt wieder die Architektur ins Spiel. Es war Sapi der neben seiner steinumkränzten Feuerstelle so was wie eine Hütte errichtete, um a) sich entweder vor dem Wetter zu schützen oder b) um Safer Sex zu betreiben (auch Sapi-Opis hatten Keulen).
Egal ob sich die Archäologen dereinst für a) oder b) entscheiden werden, die Hütte war eine bahnbrechende Erfindung und diente a) und b) gleichermaßen. Einen leichten Rückschritt erlebten wir erst wieder im Plattenbau der sozialistischen Neuzeit, die nach a) hervorragend, aber aufgrund der Akustik nach b) zu wünschen übrig ließ.
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Nich schlecht... Aber so ganz glaube ich dir nicht... Ich glaube sehr wohl das die genügend Sex hatten weil ich denke die hatten noch gnug tierisches um sich nicht von Keulen schwingenden Opas stören zu lassen, außerdem musst du beachten, dass es zu damaliger Zeit ein anderes Bild von erotik gab. Schau mal 20 jahre zurück da war unrasiert bei Frauen erotisch heute schaut sie unrasiert kaum einer an... Also wie mag wohl das erotik bild der Neandis ausgesehen haben? Fell zum Tanga geschnürt? Mal gewaschen? ODer fanden sei sich einfach so schon ziemlich erotisch und haben die ganze Zeit wilde Orgien gehalten? Das es nicht zu dem erwünschten nachwuchs kam ist a) auf den Zyklus der Frau zurückzuführen. Damals lag das Pubertäts eintritts alter bei "Mädchen" im Alter zwischen 13-14Jahren. (Des Mannes etwas höher) Da dies die neandi-Männer nicht wussten, trieben sie es vorher schonmit ihren "weibchen" und brachten damit den Zyklus durcheinander (Zwecks Eisprung und Menstruation) bzw. zerstörten generell die Chance des nachwuchses. b) lag es am Samen der Männer, die Männer rannten den Tag nackt oder mit Fell drum gebunden. Fell zu fest gezurrt oder an einem Ast hängen geblieben und dann zu eng... (ich erspare mir details...) Was ja bekanntlich zu impotenz führen kann. ist ja noch gar nicht so lange her wo in den 60'ern oder 70'ern Viele viele amerikanische Männer impotent wurden durch ihre viel zu engen Jeans (wissenschaftlich nachgewiesen)... Naja wie gesagt zu eng oder halt nackt... Da schreib ich jetz nichts darüber wenn der Neandi ausrutscht und den berg runter schlitterst (sie lebten ja in den Bergen von daher nicht so abwägig)...
Bitte bedenke dies
Ansonsten noch viel spaß
P.S. hattest wohl erfahrung mit akustikstörung im Plattenbau
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Nachdem wir den Hüttenbau auf dem europäischen Kontinent zuvor schon Sapi zuschlugen, gebührt doch die Erfindung der Zentralheizung Neandi. Er heizte mit offenem Feuer in seiner Höhle und ist damit auch der Erfinder der Kohlenmonoxidvergiftung. Naturbedingt gab es nicht in jeder Höhle Kamine, was eigentlich noch keinen Schornsteinfeger störte, die Kehrbezirke waren ja noch ganz schön groß. Neandi hat es nach fleißiger Übung und einiger ausgeräucherter Verwandter sicher auch hingekriegt mit sehr trockenem Holz und an der richtigen Stelle in der Höhle zu heizen. Dafür wollen wir ihm zu recht auch die Erfindung der ersten Brennwerttechnik zuschreiben. Sein Nachfahre, der Homo Schorni, hat da heute immer noch viele Probleme damit. Sapis Versuche zur Installation einer Zentralheizung in seiner Hütte haben am Anfang sicher einige frühe Einfamilienhausträume in Rauch aufgehen lassen. Nichtsdestotrotz gelang es Sapi aber mit der Zeit Behausungen mit Heizung herzustellen, sogar mit Rauchöffnung. Das bescherte ihm aber auch die bis dahin unbekannten „Hausbesuche“ des Homo Schorni, sieht man von neugierigen Besuchen von Säbelzahntigern mal ab. Homo Schorni zog aber wieder enttäuscht von dannen, da Sapi die Schornsteinfegerprüftaste vergessen hatte. Erst 1935 soll er sich dafür an Sapi gerächt haben.
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Wir sind also jetzt langsam an dem Punkt angelangt (vor etwa 10.000 Jahren), wo Sapi keine Lust mehr hatte, dauernd seine Hütte wieder aufzugeben, um irgendwelchem Viehzeug nachzurennen. Vielleicht machte ihn auch das uns unbekannte Schicksal seines ehemaligen Nachbarn Neandi nachdenklich. Sicher, man ist reifer geworden und kein vernünftiger Mensch würde gerne seine Schwiegermutter dem Eisbären oder Säbelzahntiger zurücklassen müssen (na ja, einen wüste ich schon). Vielleicht hatte Neandi eine Vorahnung von Sapis Bauwut und dessen späteren architektonischen Leistungen, vielleicht Visionen von Sapis Altenpflegeheimen und zog es daher vor, freiwillig vor der Zeit auf den Eisbären oder den Säbelzahntiger zu warten.
Irgendwann im Holozän wurde es sehr warm, noch wärmer als heute, so dass es mehr Pflanzen gab und Sapi die Vorzüge der Landwirtschaft und des sesshaften Lebens zu schätzen lernte, vielleicht auch die Aussicht auf Bausparvertrag und Staatspension.
Wir wissen nicht, warum es wärmer wurde. Vielleicht haben Neandi und seine Sippen zur Feier ihres Abgangs von der Weltbühne einfach große Lagerfeuer entfacht, deren Kohlendioxid das Eis schmolz und die Atmosphäre aufheizte. Das zeigt doch wie clever sie eigentlich waren, denn das „global warming“ hätten sie dann ohne Autos und Industrie hingekriegt.
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