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Hallo,
weniger Feinstaubemission im Straßenverkehr und dafür wieder mehr bei der Gebäudebeheizung?
Wer kann mir sagen wie viel Feinstaub ich im Jahr in die Luft pusten würde, wenn ich bei einem durchschnittlich wärmegedämmten Haus (Heizwärmebedarf ca. 100 kWh/(m²a) plus ca. 15 kWh/(m²a) Warmwasser) von einer Gasheizung auf eine Pelletheizung wechseln würde und wie viel Kilometer ich dazu im Vergleich mit meinem Diesel-Pkw (EU4 Norm und kein Rußfilter) fahren könnte?
Gruß
aup
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Liebe Forumsteilnehmer.
da mir offensichtlich niemand in diesem Forum eine Antwort auf meine vielleicht unschöne Frage geben konnte, habe ich mich nun selbst darum bemüht.
Folgende durchschnittliche Randbedingungen habe ich hierbei für die Pelletanlage unterstellt:
- Wohnfläche 140 m²
- Personenzahl 4
- spezifischer Jahresheizwärmebedarf 100 kWh/(m²a)
- Jahresheizwärmebedarf für gesamte Fläche 14.000 kWh/a
- Warmwasserbedarf 1.750 kWh/a
- Gesamter Jahreswärmebedarf 15.750 kWh/a (56.700 MJ)
- Wirkungsgrad Pelletkessel (Voll-/ Teillast je 50%) 89,5 %
- Sekundärenergiebedarf 17.598 kWh (63.352 MJ) bzw. 3.591 kg Pellets
- Feinstaubemissionen des Pelletkessel 13 mg/MJ (Nennlast)/ 28 mg/MJ (Teillast) d.h. ca. 20,5 mg/MJ im Realbetrieb
- Jährliche Feinstaubemission (PM10) 1.298.715 mg/a bzw. 1.299 g/a
Im Vergleich hierzu darf ein Dieselauto mit Euro 4 Norm 0,025 g/km Feinstaub (PM10) emittieren, so dass dieses erst bei einer jährlichen Fahrleistung von 51.960 km die Feinstaubemission einer durchschnittlichen Pelletanlage erreicht. Das sollte Diskussionsstoff vor dem Hintergrund sein, dass die Euro 4 Norm inzwischen als unzureichend gilt, im Gegensatz hierzu Pelletkessel seitens der BAFA sogar mit 1.700 EUR gefördert werden.
Hinzuzufügen ist noch, dass es sich bei dem genannten Pelletkessel um eine Durchschnittsanlage, bei der Euro 4 Norm jedoch um einen Maximalwert handelt. Schaut man bezüglich der zulässigen Staubemissionen für Pelletkessel in die hierfür zuständige 1. BImSchV, so findet man - völlig zeitwidrig - für Leistungen unter 15 kW nur eine Maßgabe zur Einhaltung des Grauwertes und bei Leistungen über 15 kW Maximalwert von 150 mg/m³.
Gruß
aup
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Hallo ,
das heißt, wenn ich es richtig verstanden haben, dass ein Pelletskessel soviel Feinstaub im Jahr in die Luft bläßt, wie mindestens 5 Diesel-Pkw mit einer durchschnittlichen Fahrleistung? Würden in einer 100-Häusersiedlung die Heizungen gegen Pellets ausgetauscht, entstünden dann Mehrbelastungen in Höhe von 500 Diesel-Pkw?
Gerechterweise sollten bei Überschreiten des Grenzwertes die Heizungen ausgeschaltet werden.
Wird aber der Feinstaub-Grenzwert überschritten, sollen die nur die Autos stehenbleiben. Fragt eigentlich jemand, wie sich der Feinstaub zusammensetzt? Im Frühjahr kommen z. B. hohe Anteile von Blütenpollen hinzu, die von Allergikern mal abgesehen, dem Menschen keinen Schaden hinzufügen.
Mfg
Heinz
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Interessant ist das Feinstaub eine "neue" Sache ist
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Gelle Herr Ostermann,
da kann man doch den einen oder anderen zum Kauf einer nutzlosen Sache überzeugen.
Mfg
Heinz
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Hallo,
werden hier nicht Äpfel (Pelletkessel) mit Birnen (Diesel-Pkw) verglichen?Wenn schon, gehörten doch Pelletkessel mit z. B. Ölheizung verglichen.
Für problematisch halte ich bei dieser Diskussion auch, dass leider wie so oft, nur ein Aspekt herausgegriffen, und an diesem das Für und Wider einer Sache entschieden wird.
Wichtig wäre es doch, wenigstens die bedeutendsten Emissionen wie Kohlendioxyd und auch den Resourcenverbrauch einzubeziehen.
Wärend die Feinstaubproblematik meines Wissens in erster Linie die Städte und Ballungszentren betrifft, handelt es sich bei der CO2-Problematik um ein globales Problem.
In Sachen Resourcenverbrauch sagte einmal der nicht ganz unbekannte Astronom Prof. Lesch "Wir verheizen die Zukunft unserer Kinder"
Auch dieser Aspekt sollte bei dieser Diskussion eine Rolle spielen.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred
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Hallo Manfred,
wo Sie gerade bei Äpfel und Birnen sind, was hat denn Feinstaub mit CO2 zu tun?
typisches Öko-Neusprech:
Irrationale Vergleiche, von der Sache ablenken, Betroffenheit wegen Kinder.
Guter Feinstaub der Ökoenergie
Böser Feinstaub der Autos
Gute tote Vögel an Windrädern
Schlechte tote Vögel im Autoverkehr
Mfg
Heinz
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| Heinz hat Folgendes geschrieben: |
typisches Öko-Neusprech:
Irrationale Vergleiche, von der Sache ablenken, Betroffenheit wegen Kinder.
Guter Feinstaub der Ökoenergie
Böser Feinstaub der Autos
Gute tote Vögel an Windrädern
Schlechte tote Vögel im Autoverkehr
Mfg
Heinz |
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Hallo,
was die Feinstaubemission der Pelletheizungen betrifft, habe mich nochmals um Fakten bemüht.
In der BAFA-Liste förderfähiger Biomasseanlagen (Stand Feb 2006) bin ich auf z.T. erhebliche Unterschiede gestoßen. Bezüglich der PM10-Emissionen unterscheiden sich die förderfähigen Pelletheizungen um den Faktor 20. Das heißt sie variieren von 2 bis 41 mg je Kubikmeter!
Muss das sein? Einige Hersteller scheinen ihre Hausaufgaben offensichtlich gemacht zu haben - auch ohne Filtertechnik! Anscheinend hat der Gesetzesgeber hier wieder geschlafen.
Gruß
aup
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Auf dem Bereich ist ja noch einiges zu tun für die Entwickler...
_________________ Grüße vom
AS Solar Kundendienst
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Hallo,
gerade habe ich in der Haus & Energie lesen können, dass der Berliner Senat für den Innenstadtring eine Feinstaubrichtlinie plant, bei der 2 mg je m³ Abgas als Maximumwert festgeschrieben werden sollen.
Derzeit würde das nur ein Pelletbrenner erreichen!
Und sollte das Schule machen, d.h. als Meßlatte für andere feinstaubgeplagte Kommunen dienen oder gar in die anstehende Novellierung der 1. BImSchV umgesetzt werden, dann würde es für die Holzfraktion jedenfalls nicht gut aussehen.
Gruß
aup
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Hallo,
Brikett- und Holzfeuerungen sind ja mal aus gutem Grund aus den Städten verbannt worden (siehe Londoner Smog). Die von den Ökos durch das Land getriebene Klimaschutzsau sorgt nun für eine Umkehr (der man freilich wieder mit mehr Bürokratie begegnet).
Bisher waren die verbliebenen Holzfeuerungen kein Problem. Aufgrund der menschenfeindlichen Öko-Ideologie der Energiesparapostel und Weltretter wird dann in Berlin wohl auch noch die letzte verbliebene Trümmerfrau vom Schornsteinfeger zur Einbau einer neuen Heizung genötigt.
Die Feinstaubplaketten zum Abzocken der Autofahrer sind vermutlich schon hergestellt. Sollte die alte Mutti kein Geld für eine Heizung haben, bekommt sie dann auch eine Plakette ans Haus? Die könnte man dann Ökojudenstern nennen.
Mfg
Heinz
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Hallo,
schön - die Pelletheizung produziert mehr Feinstaub als ein Diesel PKW (bis zu einer Jahreskilometerleistung X).
Aber - wenn schon Emissionen verglichen werden - dann alle !
Ölverlust, Gummi, Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit usw. Die Emissionen durch Verschleiß dürften hier wesentlich höher sein als bei einer Pelletheizung.
Das Öl hält noch 40 Jahre Gas vielleicht 60 Jahre.
Hierbei ist noch nicht der steigende Energiebedarf von China und Indien berücksichtigt.
Auf das wir noch viele Jahre Auto fahren können.........
Im Verhältnis zu der Existenz der ersten Öl- oder Gasbrenner haben sie jedoch
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Hallo Gast,
ja sicherlich verursacht ein Diesel-Pkw weitere Staubemissionen. Nur Pellets fliegen ja auch nicht von Selbst in den häuslichen Tank.
Und der Vergleich sollte ja auch die Dieselemissionen der Pkw nicht beschönigen, sondern moderne Pelletöfen gleichermaßen als Dreckschleudern herausstellen.
Und mal sehen wie lange noch das Holz hält, wenn es kein Öl mehr gibt. In einem Nachbarforum wurde ja mal nachgerechnet. 7 Jahre kamen dabei raus.
Gruß
aup
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