Hallo,
ich habe mir vor kurzem einen wasserführenden Kaminofen (3 KW strahlungs- und 24 KW wasserseitig) in mein EFH (ca. 145 m²) installieren und mit meiner bestehenden Heizungsanlage Typ "Viessmann Rexola-biferral-RN mit Verticell-Speicher" verbinden lassen. Zwischen der Heizungsanlage und dem wasserführenden Kaminofen ist noch ein 1000l Pufferspeicher zwischengeschaltet. Die Anlage ist so eingestellt, dass der Pufferspeicher das Wasser ab einer Temperatur von 60° in meinen Heizkessel leitet. Sind im Pufferspeicher die 60° erreicht und fließt das Wasser in den Heizkassel, kühlt dieses sehr schnell auf ca. 50° ab.
Will ich die 60° behalten, wird es im Wohnzimmer unerträglich heiß und ich muss alle 30 Minuten Holz holen und nachlegen. Abends und Nachts läuft dass Wasser bis ca. 40° weiter. Will ich morgens dann das 40grädige Wasser auf 60° aufheitzen, vergeht der halbe Vormittag, obwohl ich tüchtig Holz nachlege. Generell benötige ich sehr, sehr viel Holz. Warum benötige ich überhaupt einen Pufferspeicher, wenn ich eh keine großen Mengen Energie speichern kann.
Kann man den Kamin nicht direkt an das Heizsystem anschließen?
Und nachts läuft das 50° warme Wasser ständig in die Heizung und kühlt ab, obwohl ich die Temperatur nicht brauche. Kann man das nicht regeln? Irgendwie habe ich mir diese Anschaffung anders vorgestellt. Kann mir jemand berichten, ob an dieser Anlage etwas falsch gemacht wurde, oder bin ich mit falschen Erwartungen an diese Sache gegangen?
Ich freue mich auf Eure Tipps!!