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Thema: Energiepass für Gebäude

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Heinz

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Anmeldedatum: 13.01.2006, Wohnort: Odenwald
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In der EnEV lesen wir unter §15 Regeln der Technik:
Zu den anerkannten Regeln der Technik (a.a.R.d.T.) gehören auch Normen, technische Vorschriften oder sonstige Bestimmungen anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft oder sonstiger Vertragsstaaten..... usw.
Eine Norm kann aber niemals a.a.R.d.T sein, weil sie nach eigenen Angaben nur Empfehlungscharakter hat, sie muss insbesondere vertraglich vereinbart werden, um Gültigkeit zu erlangen. A.a.r.d.T zeichnen sich dadurch aus, dass die überwiegende Mehrheit der Praktiker sie als bewährte und richtige Ausführung und Bauweise anerkennt. So sieht es auch der Bundesgerichtshof.

Gerade eine neue DIN kann sowieso noch nicht praktisch bewährt sein und nie a.a.d.R.d.T sein, auch wenn es Theoretiker und EU-Sesselpupser in Verordnungen schreiben. Das heißt auch wiederum, dass niemand eine DIN (auch per Gesetz) anerkennen muß (solange wenigstens noch deutsches Recht gilt)!
Vgl. hierzu „Meersburg“-Urteil, BverwG, 22.0587, AZ 4C 33-35/83 und BGH-Urteil 14.05.98 und BverwG-Beschluss, 30.09.96, AZ 4B 175/96 sowie die Vorbemerkungen zu jedem DIN-Taschenbuch.

Traurig aber wahr: Die Eissporthalle von Bad Reichenhall war sicher auch „normgerecht“ gebaut!

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Gast

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Heinz hat Folgendes geschrieben:
Im Anhang L der DIN EN 832 finden wir ein Berechnungsbeispiel für ein durchschnittliches Wohnhaus. Als Berechnungsergbnis lesen wir dort einen Heizwärmebedarf von 30.000 MJ plus oder minus 13.000 MJ (das entspricht 8.400 KWh +/- 3.640 KWh).
Also eine Ungenauigkeit von über 43%!! Darunter lesen wir: "Der große Uterschied resultiert aus den angenommenen Unsicherheiten für die Ausgangsdaten und zweitens aus dem einfachen Fehleranalyseverfahren, das benutzt wurde. Aber auch ein genaueres Verfahren der Fehleranalyse würde die Unsicherheit nur um weniger als 30% vermindern."

Vertraue ich einem Autohändler, wenn er mir einen Wagen verkaufen will, der seiner Aussage nach vielleicht 4,5 Liter oder 11,5 Liter auf hundert Kilometer braucht? ,-)
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Heinz

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Energiepass: Glos und Tiefensee vereinbaren Optionsrecht zwischenVerbrauchs- und Bedarfspass


http://www.vme-energieverlag.de/index.php?id=17&backPID=2&tt_n...

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Heinz

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Beiträge: 334
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Aus einer Tageszeitung:
Um eine Wohnung instand zu halten, müssen Mieter ihren Anteil beitragen.Doch wo liegt die Grenze des Zumutbaren? Kann z. B. von einer Familie nach dem Auftreten von Schimmel verlangt werden, den ganzen Tag in regelmäßigen Abständen zu lüften?
Das verneinte die Justiz nach Mitteilung des Infodienstes Recht und Steuern der LBS (Landgericht Aurich, AZ 2 T 51/05).
Der Fall:
Der Pilzbefall an den Wänden war äußerst lästig, darüber waren sich der Eigentümer einer Wohnung und seine Mieter einig. Um den Schimmel los zu werden, wurde ein Spezialist befragt.
Der empfahl 4 mal am Tag jeweils 15 Minuten zu lüften, vorher die Heizung ab- und danach wieder aufzudrehen. Den Bewohnern schin das unzumutbar. Schließlich seien sie ja nicht ständig zu Hause, entgegneten sie.
Das Urteil:
Auch das Landgericht Aurich sah die Angelegenheit so. Es sei mit dem normalen Alltag nur schwer zu vereinbaren, sich an solche strenge Lüftungspläne zu halten. Der Vorschlag, auch wenn er von einem Experten kam, könne von den Mietern nicht umgesetzt werden.
Die Folge:
Es liege hier ein Mangel der Wohnung vor, der zur Mietminderung berechtige.

Und was lernen wir daraus?

Mfg
Heinz

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MartinSt.

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Beiträge: 14
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Heinz hat Folgendes geschrieben:
Aus einer Tageszeitung:
Um eine Wohnung instand zu halten, müssen Mieter ihren Anteil beitragen.Doch wo liegt die Grenze des Zumutbaren? Kann z. B. von einer Familie nach dem Auftreten von Schimmel verlangt werden, den ganzen Tag in regelmäßigen Abständen zu lüften?
Das verneinte die Justiz nach Mitteilung des Infodienstes Recht und Steuern der LBS (Landgericht Aurich, AZ 2 T 51/05).
Der Fall:
Der Pilzbefall an den Wänden war äußerst lästig, darüber waren sich der Eigentümer einer Wohnung und seine Mieter einig. Um den Schimmel los zu werden, wurde ein Spezialist befragt.
Der empfahl 4 mal am Tag jeweils 15 Minuten zu lüften, vorher die Heizung ab- und danach wieder aufzudrehen. Den Bewohnern schin das unzumutbar. Schließlich seien sie ja nicht ständig zu Hause, entgegneten sie.
Das Urteil:
Auch das Landgericht Aurich sah die Angelegenheit so. Es sei mit dem normalen Alltag nur schwer zu vereinbaren, sich an solche strenge Lüftungspläne zu halten. Der Vorschlag, auch wenn er von einem Experten kam, könne von den Mietern nicht umgesetzt werden.
Die Folge:
Es liege hier ein Mangel der Wohnung vor, der zur Mietminderung berechtige.

Und was lernen wir daraus?

Mfg
Heinz


Zwei Dinge lernen wir:
1) Sie drücken sich immer noch zum Klimawandel Stellung zu nehmen. Oder sind Sie immer noch der Meinung, dass der Mensch den CO2 Ansteig nicht verursacht hat? http://www.energieportal24.de/forum/topic,1600,-off-shore-windparks.ht...
2) Sie wollen Ihren Thread pushen...

_________________
www.derrotefaden.de.vu...
Informationsportal für Nachhaltigkeit

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Andreas

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Beiträge: 105
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Zitat von Heinz
Zitat:
Und was lernen wir daraus?


Die Isolierung der Häuser ist nicht wasserdampfdurchlässig.
Es soll (Fach-)Leute geben die sagen:
Es geht nichts über dicke Steinmauern als noch dickere Steinmauern....

Viele Grüße
Andreas

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Heinz

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@Andreas

Vor allen Dingen heißt das, dass eine zugedämmte Wohnung trotz vermutlich korrekter DIN-Ausführung mangelhaft ist, und dass das „Nutzerverhalten“ nicht als Ausrede taugt.

Und zu was raten die Energieexperten?

Mfg
Heinz

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Heinz

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Anmeldedatum: 13.01.2006, Wohnort: Odenwald
Beiträge: 334
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Zitat MartinS:
Zwei Dinge lernen wir:
1) Sie drücken sich immer noch zum Klimawandel Stellung zu nehmen. Oder sind Sie immer noch der Meinung, dass der Mensch den CO2 Ansteig nicht verursacht hat? http://www.energieportal24.de/forum/topic,1600,-off-shore-windparks.ht...
2) Sie wollen Ihren Thread pushen...




1) Sie haben immer noch nicht die letzte Frage im Windkraftthread wegen der Gasverluste von User Rhodocyclus beantwortet.
2) www.derrotefaden.de.vu... Very Happy Very Happy

Mfg
Heinz

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Heinz

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Beiträge: 334
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Umweltminister Sigmar Gabriel zum Energiepass:

„Wie viel Energie verbraucht wurde, sei nicht nur maßgeblich vom jeweiligen Nutzerverhalten beeinflusst.

dieser "verbrauchsorientierte" Ansatz sei "zur Bewertung der Gesamteffizienz eines Gebäudes völlig ungeeignet".


Gabriel als Nur-Schullehrer weiß, daß die Praxis nicht richtig sein kann, nur die Theorie ist richtig.


Mehr:
http://www.verivox.de/News/articledetails.asp?aid=15030&g=power...
http://www.welt.de/data/2006/06/15/916283.html...
http://www.ennovatis.de/index.php?id=231...

Mfg
Heinz

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Heinz

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Zum Bürokratiemonster Energiepass soll sich noch ein ebensolches Bürokratiemonster „Wärmegesetz“ dazukommen:

http://www.bmu.de/files/erneuerbare_energien/downloads/application/pdf...

Was halten Sie davon?

Grüße
Heinz

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